Einmal Himmel und zurück

 USA 2001

Down to Earth

Komödie, Fantasy 87 min.
5.40
film.at poster

Lance Barton kommt in den Himmel, doch eigentlich ist er gar nicht gestorben. Die Engel versuchen, ihren Fehler zu korrigieren und schicken Lance in den Körper eines reichen alten Mannes.

Soeben noch war Lance Barton (Chris Rock) ein New Yorker Fahrradkurier und ein mittelmäßiger Stand-Up Comedian, der von einem Auftritt im berühmten Apollo-Theater in Harlem träumte. Und jetzt steht er schon vor dem großen Himmelstor, da er von einem Lastwagen überfahren wurde. Aber vollkommen unschuldig, denn Mr. Keyes (Eugene Levy), der Abgesandte des Himmels, war mit der himmlischen Heimholung etwas zu voreilig. Lance war eigentlich noch lange nicht dran. Er hätte erst 40 Jahre später auf der Gästeliste gestanden. Nun ist er im Paradies, das mehr einem pompösen und luxuriösen Nachtclub mit First Class-Service ähnelt.

Dem Manager, Mr. King, (Chazz Palminteri) ist die ganze Angelegenheit ziemlich peinlich und so darf Lance zur Erde zurückkehren. Allerdings muss er vorübergehend in den Körper des weißen, skrupellosen und übergewichtigen Unternehmers Charles Wellington schlüpfen, den seine Frau und ihr Liebhaber umzubringen geplant haben. Der alte und steinreiche Geschäftsmann war gerade im Begriff, ein Gemeindekrankenhaus in der Bronx zu privatisieren. Das ruft die schwarze Aktivistin Sontee (Regina King) auf den Plan und so geht sie mit harten Bandagen gegen Wellington vor.

Aber irgendwie kommt er ihr verändert vor. Denn plötzlich fängt er an, sich sozial zu verhalten und Geld für gemeinnützige Dinge auszugeben. Lance alias Wellington hat sich schon längst in Sontee verliebt. Die erbitterte Anti-Wellington-Aktivistin sieht ihren vermeintlichen Gegner nun mit anderen Augen und fängt an, ihn zu lieben, wie er ist, denn nur seine Menschlichkeit zählt und nicht die Hülle.

Doch nun erscheinen die Himmelspfuscher wieder auf der Bildfläche, um Lance wieder in seinen eigenen Körper zurück zu versetzen, doch das will er nun nicht mehr, aus Angst, dass er Sontee verlieren könnte. Aber was ist mit seinem großen Traum vom Auftritt im Apollo-Theater? Er kann unmöglich als Weißer in einem Theater wie diesem auftreten, oder etwa doch?

Details

Chris Rock, Regina King, Charzz Palminteri, Eugene Faison, Mark Addy, Gerg Germann
Chris Weitz, Paul Weitz
Jamshied Sharifi
Richard Crudo
Chris Rock, Lance Crother, Ali LeRoi, Louis C.K.
UIP

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Filmkritik:
    Einmal Himmel und zurück




    LANCE BARTON ( Chris Tucker ) ist Fahrradbote. Er quält sich jeden Tag Kilometer durch New York, durch Harlem und die Bronx, durch Queens und sonstige Königreiche dort drüben. Eines Tages will er ein Päckchen bringen, wird aber nicht reingelassen weil er Neger ist, kann sich aber durch sein Mundwerk rausreden, landet aber trotzdem beim Hintereingang eines Hotels.
    Abends nach seinen Problemen wo er seinen Manager WHITNEY DANIELS trifft, tritt er im Amateur Club
    APOLLO auf, um dort etwas Komik abzulassen, wird aber immer ausgebuht Sein Wunsch ist es doch nur Einmal im Leben berühmt zu sein, etwas berühmter als Tante Hinterwäldler und Ihre Krapfenmarionetten.
    Also wieder aufs Rad, und wieder denkt er an den Abend von gestern und vor allem an eines, das wichtigste in seinem armen verkorksten Leben. SONTEE ( Regina King ), ne ganz süße Schnitte. Die sieht er immer öfters bei den Auftritten, aber er kann sie nie erreichen, ein Date wenigstens, und er wäre schon glücklich.
    So hat er leider Pech, den er fährt über die Straße, und der LKW fährt über ihn. Schon blöd. Er landet im Himmel bei MR. KING ( Chazz Palminteri ) dem Boss und Manager der1. Station zu Himmel, der alle auffängt, und der erklärt ihm er sei tot und er kriege nen anderen Körper, denn er soll ja noch nicht abberufen werden. Es ist einfach zu frühe. Also runter auf die Erde und nach Körpersuche gehen. Findet man aber nicht so leicht, bis eines Tages ein Milliardär ¿ MR. WELLINGTON über ist, den seine Gattin und sein Sekretär meucheln wollen. Sie schaffen es und freuen sich, was sie aber nicht wissen ist das LANCE seinen Körper kriegt, und weiterlebt. Bis der nächste Körper kommt. WELLINGTON ist ein Feiges, reiches, Drecksschwein der die Leute ausbeutet und gemein ist, gierig, eben wie ein Milliardär eben. Er besitzt viel und macht wenig für arme Leute. Alle sehen ihn, nur LANCE sieht sich selbst im Spiegel, und so sieht man das auch im Film. Leider. Er benimmt sich aber ganz anders, wie eine männliche Vater Theresa. Fortan nur gutes Tun, zur Verwunderung aller, die schon wieder einen Mordanschlag planen. Als ein Krankenhaus privatisiert werden soll, und die Kranken nicht mehr behandelt werden weils ka Geld haben tritt SONTEE auf.
    Irgendwie ist es in letzter Zeit wohl Mode, etwas lustiges über den Himmel zu finden. Also wenn man
    ¿ Boomerang ¿ oder ¿ Der Himmel soll warten ¿ mit ¿ Hinter dem Horizont ¿ und ¿ Ein Engel auf Erden ¿ vermischt, dann kommt dieser Film raus. Dazu noch ein bißchen ¿ Dogma ¿ und ¿ Beinahe ein Engel ¿
    Ist ja echt lustig wozu dieser Chris Rock taugt. Er ist einfach Witzig, das sollte auch der ganze Film sein.
    Aber irgendwie war er nicht so lustig wie es hätte sein sollen. Die Message war sehr gut und sehr romantisch lustig ernst aufgebaut, aber alles andere war nicht so ganz gut. Der Streifen hat etwas Ähnlichkeiten bei
    ¿ Der Mondmann ¿ aufgenommen. Wie mag es wohl im Himmel zu gehen ? Gibt es da einen Manager ?
    Reinkarnation dürfte auch wieder ein bißchen beliebter sein als vor 500 Jahren. Praktisch ist es schon wirklich wenn man sich einen Körper aussuchen darf, wie ein anderer sein Hot Dog. Und wer hat sich nicht immer schon gewünscht im Körper eines ganz gewöhnlichen weltbekannten Multimilliardärs zu sein und dort gutes zu tun, der Menschheit zu helfen, und allen Bettlern und Armen Seelen in den ganzen Stadtvierteln dort wo man wohnt bis nach Indien. Hie und da entkommt einen ein Lacher, und sogar meiner Freundin entkam einer, nachdem sie aufgewacht ist, weil sie etwas eingeschlafen ist. Das Kino war berstend voll mit 30 Leuten, naja es ist Urlaubszeit, und alle haben hie und da gelacht. Etwas ernst war halt das Thema, was solls, aber eine sehr gute Aussage hatte der Film. Meine Freundin hätte hie und da einige Zielübungen machen wollen mit Ihrem Pop Corn Richtung Filmleinwand, weil die ganzen Klisch

  • ???
    M&M, so nett das auch gemeint sein mag; Dein Beitrag hilft glaube ich keinem so richtig weiter (schrei da lieber mal bei "Pearl Harbor"); vielleicht doch eher etwas für´s Sonntagsblatt?
    Kann mir sonst jemand sagen, wie der Film ist?

  • der Film..
    ist in Österreich noch nicht zu sehen, aber ich muss schon mal was sagen. Mir wird einfach zuviel Werbung um den Film gemacht. Alle 15 min läuft auf irgendeinem Sender (Fernsehn) oder im Radio ein Werbespot über den Film. Muss das wirklich sein? Hat das der Film wirklich nötig soviel Promotion zu machen, damit auch brav alle Leute sich den Film anschaun?