Emma

 GB/USA 1996
Romanze, Komödie, Literaturverfilmung 113 min.
6.80
film.at poster

Verfilmung von Jane Austens gleichnamigen Roman - mit Gwyneth Paltrow in der Rolle der Möchtegern-Ehestifterin Emma Woodhouse.

Eine Tochter aus reichem Hause entdeckt zu Beginn des 19. Jahrhunderts ihre Berufung zur Ehestifterin. Da sie jedoch die versteckten erotischen Signale der Männer (u.a. Ewan McGregor und Jeremy Northam) regelmäßig missversteht, stürzt sie ihre beste Freundin (Toni Collette) mehrfach ins Unglück, bis die richtige Partnerwahl allen Beteiligten am Ende das ersehnte Glück beschert.

Details

Gwyneth Paltrow, Jeremy Northam, Toni Collette, Greta Scacchi, Ewan McGregor, u.a.
Douglas McGrath

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • 3 Hochzeiten & kein Todesfall
    McGrath ist es gelungen dieses Lesedrama in farbenfrohe Bilder umzusetzen, es von einem hervorragenden Ensemble darstellen zu lassen, sich dabei eng an die literarische Vorlage anzulehnen und den Witz und den Charme des Originals pointiert beizubehalten. Die liebevoll gemalten bunten Blumenbilder mit Portraits im Vor- und Abspann sind ein würdiger Rahmen.
    Wir sind in der Welt der Kutschen und der Salons, der Spaziergänge in schattigen Parks und eines Picknicks im Grünen. Natürlich geht es wie immer um das Thema Nummer eins der jungen Damen des 19. Jahrhunderts: Heiraten. Emma (wunderbar Gwyneth Paltrow) verkuppelt ihre Freundinnen und landet am Ende selbst im Hafen der Ehe. Man pflegt die hohe Kunst der Konversation, wobei es aber trotzdem zu Missverständnissen kommen kann, was zu ungeahnten – heute nicht immer leicht nachvollziehbaren - emotionalen Wallungen der Ladies führen kann. Neben Emma glänzt noch ihre Freundin Harriet (Toni Collette) als liebenswürdig schlichtes Landei und Ewan McGregor (mit Pagenschnitt!) gibt den Salonlöwen in eindrucksvoller Art. Die Highlights verteilen sich über die ganze Länge des Films und beinhalten einen äußerst heftigen Dialog flink geführt mit verbalem Florett, eine gesungene Liebeserklärung im Duett und einen gelungenen Rettungsversuch. Profilierte Charaktere sorgen für Komik und die Musik von Rachel Portman ist der Zucker im Tee. Dies sind nur einige Punkte, durch die sich diese Verfilmung von den übrigen wohltuend abhebt.
    Ein richtungsweisender Genuss für junge Verliebte, eine wärmende Nostalgie für die ältere Generation und ein Muss für Anspruchsvolle.