Fahrenheit 9/11

 USA 2004
Independent, Dokumentation 118 min.
7.50
film.at poster

Ein Rundumschlag gegen die Bush-Regierung mit schockierendem Material über den Irak-Krieg.

Der neue Film des amerikanischen "Skandal-Regisseurs" Michael Moore sorgte schon im Vorfeld für Standing Ovations in Cannes und große Aufregung in Amerika.

Nach dem riesigen Erfolg von "Bowling for Columbine" bei Kritik und Publikum bedient sich Michael Moore erneut seines unnachahmlichen Stils, um diesmal die Außenpolitik der Bush-Regierung zu hinterfragen. In Fahrenheit 9/11 verbindet Moore sensationelles Bildmaterial, fundierte Expertisen und die ihm eigene Beharrlichkeit bei der Jagd nach Antworten auf seine unbequemen Fragen, um George W. Bush, seinen engsten Beraterkreis, seine Familie und seine Freunde kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Details

George W. Bush, Michael Moore u.a.
Michael Moore
Jeff Gibbs
Mike Desjarlais
Michael Moore
Filmladen

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Anti-Bush-Folder im Kinoformat
    War ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Nach Bowling for Columbine hatte ich mir ein ähnlich bissiges und lustiges Meisterwerk erwartet und bekommen habe ich aber nur einen filmischen Anti-Bush-Folder.
    Natürlich sind die Fakten, die Moore aufzählt extrem erschreckend, ausserdem hervorragend recherchiert und für Leute, die die ganze Situation noch nicht so gut kennen, relativ verständlich aufbereitet.
    Aber wo man bei Bowling for Columbine die einseitige Argumentation akzeptieren konnte, weil sie so lustig und kreativ aufbereitet war, genau da wird es bei Fahrenheit einfach etwas fad.
    Moore beschiesst dich Schlag auf Schlag mit neuen Ungeheuerlichkeiten des amerikanischen Präsidenten, wobei man auch sagen muss, so wahr das Ganze sein mag, er legt den Leuten beim Interview auch schon mehr oder weniger in den Mund, was er dann als Antwort haben will.
    Der Film mag vielleicht ganz interessant sein, für Leute, die mit den Fakten noch nicht so ganz vertraut sind und nicht Moores Bücher lesen wollen, sondern die 2-stündige Kino-Zusammenfassung bevorzugen. Aber wer sich in der Materie schon gut auskennt oder sogar "Stupid white men" und "Dude, where's my country" gelesen hat, wird ziemich enttäuscht oder zumindest gelangweilt sein.

    Antwort an Flo
    Denke, Du siehst das ziemlich krass !
    Es gibt LEIDER heutzutage mehr Menschen, die ins Kino gehen, bzw. sich Filme auf DVDs ansehen, als Leute, die Bücher lesen. Michael Moore kann dadurch viel mehr Menschen erreichen als mit seinen Büchern, besonders im "schönen" Amerika, wo die Leute systematisch verblödet gehalten werden durch einseitige Medien !

    Habe noch einen guten Buchtipp zu diesem Thema:
    "Die CIA und der 11. September - internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste" von Andreas von Bülow^, erschienen im PIPER-Verlag (ISBN 3-492-04545-6)

    LG an alle Kino-Fans von "Agelie"

    Re:Anti-Bush-Folder im Kinofor
    Ich kann dir nur voll und ganz zustimmen. Der Film ist nicht schlecht, aber eben nur eine zweistündige Aneinanderreihung von Fakten. Außerdem sieht man in dem Film kaum einmal Michael Moore selbst, sondern nur seine Interviewpartner.
    Die aufgereihten Tatsachen sind leider für Moore-Kenner nichts Neues, im wesentlich unterscheiden sie sich nämlich überhaupt nicht von den Büchern.

    Daher fällt es mir schwer zu glauben, dass Moore den Film aus irgendwelchen anderen Gründen gedreht hat als aus Geldgier, denn sowohl die Filme als auch die Bücher aus der Zeit, als er noch ein kaum beachteter linker Selbstständiger war, sind um Klassen besser als seine jetzigen produktionen.

  • Friedensaktivisten vorm Kino
    Habe nach dem Kinobesuch einen Folder von Friedensaktivisten erhalten. (Dürften derzeit Verteilaktionen nach den Vorstellungen von Fahrenheit durchführen). Im Gespräch mit ihnen haben sie mir erklärt, dass Europas Außen- und Sicherheitspolitik zusehens der US-Politik gleicht (EU-Verfassung mit Pflichtaufrüstung und so). Daher haben sie ein Friedensvolksbegehren ins Leben gerufen. An sich mag ich es nicht, wenn man vor dem Kino anagitiert wird. Aber noch dem Moor-Film bin ich sogar bereit gewesen, am nächsten Tag auf Bezirksamt zu gehen, um dieses Friedensvolksbegehren zu unterstützen. Es ist eben ein Film, der aufrüttelt. Glaube, Michael Moor würde auch unterschreiben gehen.

    Friedensvolksbegehren
    Ein Film bewirkt mehr als jedes Volksbegehren. Da ich aber keine Filme drehen kann, werde ich wohl auch unterschreiben gehen. Finde nur Schade, dass auf der Homepage des Friedensvolksbegehren (www.friedensvolksbegehren.at) kein Forum ist, wo man sich über dieses Thema austauschen kann.

  • Political Culture
    Den Preis in Cannes hat der Film jedenfalls nicht verdient. Sieht wohl eher nach eine politischen Entscheidung aus. Aber was ist von den Franzosen schon anderes zu erwarten. Denen ist ja seit der Erfindung des Pommes Frites und der Bürokratie keine geniale Eigenidee gekommen. Jetzt sitzen sie auf der kulturellen Kacke und Dekadenz von zwei Jahrhunderten und es bleibt ihnen nichts anderes übrig als irgend so einem dahergelaufenen nestbeschnutzenden Fettsack, der seinen Haufen zu Hause nicht an den Mann bringen kann nen Orden zu verpassen.

    Re:Political Culture
    und gegen genau das soll der film wirken - intoleranz und blödheit. Lieber jean ich muss dich bitten dein aussage zurückzunehmen da es sich hier um eine gan nierderträchtige und obendrein auch relativ unlustige allgemeinverurteilung handelt.
    Aber nachdem du ja (zumindest deinem namen nach) in irgendeiner beziehung zu dem land der franzen stehst muss ich dich bitten meinem armen wiener proletenhirn bei der beantwortung einer frage helfen die mir seit langem zu denken gibt. wie haben die leute in Franzenland es eigentlich geschafft nicht schon lange auszusterben bei all der homosexualität. Meine vermutung ist, dass ihnen dieses nur gelungen ist indem sie menschen aus ihren afrikanischen kolonien importiert haben. Aber ich würde mich sehr freuen von dir eine tiefgründigere erklärung zu bekommen.
    MfG, Sepp

    Re:Political Culture
    über Qualität kann man diskutieren aber ich glaube genau dagegen soll der Film wirken: Intolleranz und Blödheit.

    Re:Political Culture
    Ach lieber Seppi, dann nenn mir doch bitte einen Film, der im Programm der Festspiele gelaufen ist und es mehr verdient hätte, die Auszeichnung zu bekommen?

    Was Du schreibst, sind stumpfsinnige Allgemeinverurteilungen gegen alles Französische, die mit dem Film von Michael Moore aber auch gar nichts zu tun haben.
    Anscheinend bist Du nicht gerade ein Frankreich-Fan, doch dann solltest Du Dir ein anderes Forum suchen, denn hier hast Du nichts verloren und Deine Geschwätz interessiert auch niemanden.

    Re:Political Culture
    Ihr Deppen - Quentin (gesprochen quätön) ist französischer Abstammung (erkennt man ja auch schon daran wie hässlich er ist) und genau so sins die pommes fritzen (denn Belgien war noch nie wirklich ein eigenes Land). Als Sokrates solltest du Schwachkopf eigentlich wissen das du nix weist.

    Re:Political Culture
    Schwachsinn!
    Pommes Frittes kommen aus Belgien! Schon allein daran lässt sich erkennen wie gut recherchiert dein Beitrag ist. Es ist immer wieder beeindruckend, wie Ignoranz und Kurzsichtigkeit die Entwicklung dieser Welt behindern!

    Re:Political Culture
    Der Vorsitzende der Jury in Cannes war Quentin Tarantino, also kein
    Franzose! Natürlich war das auch eine politische Entscheidung, und
    ob der Film diese Auszeichnung künstlerisch verdient sei dahingestellt.
    Sonst sind aber Deine Ausführungen aber schon sehr jämmerlich, um
    nicht zu sagen äußerst dümmlich

  • God Bless America
    Michael Moor is n blöder motherfucker und wer auch nur n bisschen was in der Birne hat kapiert, dass der Film inhaltlich purer populitischer Müll ist. Das hät ich ihm ja auch verziehen wenn die Kacke am Ende wenigstens ein bisschen unterhaltsam gewesen wäre - war sie aber bis auf einige kleine Ausnahmen nicht und deswegen kann er abstinken mit seinem Streifen. Sadam is auch n böser motherfucker und verdient ne Kugel in die Birne die er jetzt dank des tatkräftigen Einsatzes unsere amerikanischer Helden auch hoffentlich bald bekommen wird.

    So mir tut schon die Hand vom schreiben weh, muss jetzt schluss machen, Bushman;)

    Re:God Bless America
    Oh mein Gott! Welch hinterbliebener Schwachsinn.... Gibt es denn wirklich solche einfältigen, hirnlosen, Bush-Spinner auch hier in meinem zu Hause??? Ich dachte, ich bin weit genug weg von dem Wahnsinn dieses Ober-Terroristen der sich Präsident nennt, und jetzt das... Ich bin schockiert und tief betroffen von soviel Dummheit...

    Re:Dein Name sagt eh alles
    Deppen wir dir werden wir schon noch die Rübe waschen (wenns überhaupt der Mühe wert ist). Anders wäre dir und den übrigen Einwohnern dieses alpinen Monkey Island der seeligen Demokratie jedenfalls nicht beizubringen.

    Re:God Bless America
    Zurück in den Bush, wo du her kommst. Dort herrschen deine Lieblingsverhältnisse die du dir hier wünschst!

  • FAAAAAAD
    Der Film war FAAAAAD. Mittlerweile wissen eh schon alle das George Bush kein besonders toller President ist und schon des öfteren Mist gebaut hat. Der Film ist nur etwas für a) Leute die sich ernsthaft für die ökonomischen Aktivitäten der Saudis interessieren (damit beschäftigt sich ein Großteil des Films oder b) möchtegern Politologen die sich neuen Stoff für ihre anti-Bush tiraden suchen.
    Ich fand ausserdem den Anfang des Filmes unfair und unproffesionell. Jeder Mensch der 10 Minuten lang vor einer wichtigen Rede gefilmt wird macht früher oder später ein dummes Gesicht.
    Bowling for Columbine war eine sehr viel bessere Doku!

  • jou
    was könnte man dem noch entgegensetzen? :D
    der film ist hart aber sehr gut. am besten ihr seht ihn euch an, typen...
    greetz
    DrHawF

  • Moore pur
    Das Wichtigste zuerst: Dieser Film ist für mich einer der spannendsten und wichtigsten, den es in der letzten Zeit gegeben hat, stärker und mutiger als "Bowling for Columbine", über ein Thema, das einfach niemanden kalt lassen kann.
    Zugegeben, viele Behauptungen aus dem Film kann man kaum auf Wahrheit überprüfen, schon gar nicht aus dem fernen Europa, aber wenn auch nur ein Teil von dem stimmt, was hier vor dem Publikum aufgebreitet wird, dann fragt man sich, was mit dem amerikanischen Volk los ist, daß es sich diese Behandlung gefallen läßt.
    Moore läßt keine schlechte Seite von Bush aus, zieht ihn mal ins Lächerliche, stellt ihn mal als machtgierigen Diktator dar, und das Schlimme ist, er ist in jeder Minute glaubwürdig damit.
    Der Film schockiert mit Bildern von Kriegsopfern, verstümmelten Frauen und Kindern, um den Zuseher gleich darauf zum Lachen zu bringen, über Dinge, die alles andere als lustig sein sollten. Ein unfähiger Präsident, eine mächtige Industrielobby, die ihn steuert, und ein gewaltiges Waffen- und Militärpotential, das die Interessen dieser Mächtigen weltweit durchsetzt.
    Was man dagegen aus der Entfernung tun kann?
    Erstens den Film ansehen, er ist sehenswert und packend, ihn weiterempfehlen, ihn nochmals ansehen und wieder weiterempfehlen.
    Zweitens das Buch zum Film kaufen: "Volle Deckung, Mr. Bush" zeigt die Daten und Zusammenhänge aus dem Film weit detaillierter, als es in 90 Minuten möglich ist, und gibt dem Leser dazu noch jede Menge weitere Gründe zum ungläubigen Kopfschütteln.
    Drittens darauf hoffen, daß Michael Moore gesund bleibt und sich weiter kein Blatt vor den Mund nimmt - die nächsten Wahlen stehen vor der Tür, und es besteht Hoffnung, daß die Amerikaner diesmal ein deutliches Zeichen setzen, das auch bei aller Manipulation nicht mehr zu Gunsten von Bush "interpretiert" werden kann.
    Alles in allem ein Film, den ich uneingeschränkt jedem empfehlen würde, aufgrund der schockierenden Kriegsbilder halte ich aber die Freigabe ab 10 Jahren nicht für angemessen. Ich empfehle den Besuch erst ab etwa 14 Jahren.

    Re:Moore pur
    Über Wahrheiten:
    Die Fakten werden wohl mehr oder weniger stimmen. Aber darum geht
    es weniger. Der Film spielt mit den Emotionen des Publikums, er ist in
    dieser Beziehung äußerst cineastisch. Es wird wahr sein, daß zur Koalition der Willigen, Palau, Holland und Rumänien dazugehören. ABER
    Groß Britannien, den einzigen wichtigen militärischen Verbündeten unterschlug er!!! Es wird wahr sein, daß Vertreter der Taliban Regierung
    Bush besuchten als er Texas regierte. Aber die Schlußfolgerung, daß in gegen Afganistan nur schleppend vorgegangen wird, ist eine reine Unterstellung.

    Re:Moore pur
    kurz nur zum thema wahrheiten und unwahrheiten in diesem film: es ist in einer welt wie dieser mit sicherheit nicht möglich, einen solchen film über den mächtigsten mann der welt zu drehen und dann unwahrheiten reinzupacken! mit ein bißchen zeitaufwand sind die meisten facts aus dem film im internet nachrecherchierbar!
    und ich glaube da gäbe es einige leute die sehr laut aufschreien würden, wenn m.m. der welt hier beinharte lügen auftischen würde!

  • Gegen die Arroganz der Macht
    Nein, kein feiner Dokumentarfilm, bei dem die Macher dezent im Hintergrund verbleiben, der auf Festivals zu sehen ist, in Programmkinos läuft und dann auf arte (ORF zeigt ja kaum gute Dokumentarfilme).
    FAHRENHEIT 9/11 ist ein Pamphlet, unausgewogen, politisch nicht wirklich korrekt. Und eben deshalb so angenehm anzusehen. Gewiss wird da nicht mit der feinen Klinge gefochten. Da werden auch Ausschnitte - denn Michael Moore verwendet vor allem TV-Material - aus dem Zusammenhang gerissen, Menschen werden lächerlich gemacht (etwa der berüchtigte Wolfowitz, der seine Haartolle vor einem Fernsehinterview mit der eigenen Spucke zu bändigen sucht), und da ist man gelegentlich nicht weit entfernt vom puren Spektakel (Moore lässt den Text eines den meisten Kongressabgeordneten unbekannten Gesetzes via Lautsprecher vor dem Kapitol verkünden).
    Nein, alles kein klassischer Dokumentarfilm. Eben ein Pamphlet, das erstaunlich wenig Wut in sich trägt, sondern eher kalte Empörung über die Bush-Administration und ihre Machenschaften (und was man da zu sehen und hören bekommt, ist haarsträubend!).
    Moore will Bush vernichten. Dass man dies nicht mit philosophischen Betrachtungen oder politikwissenschaftlichen Analysen schafft, ist ihm bewusst. Er will möglichst viele Menschen aufrütteln, will sie ins Kino bekommen, um ihnen eine andere Wahrheit zu zeigen als jene, die von den meisten Medien so gerne vernachlässigt wird. Und dies geht eben nur mit populären, um nicht zu sagen: populistischen, Mitteln. Beispiel: Man hat einfach den Gedanken, dass wohl kein Politiker seine eigenen Söhne oder Töchter zum Krieg in den Irak schicken würde. Also geht man einfach hin, stellt sich vor das Kapitol und fragt eben die Politiker, ob sie ihre Söhne oder Töchter... Gequältes Lächeln erntet Moore so, die meisten Abgeordneten fliehen seine Kamera.
    Diese Idee Moores klingt ein wenig papieren. Und vor allem in der ersten Hälfte erinnert FAHRENHEIT 9/11 eher an eine Verfilmung - nämlich seiner eigenen Schriften - als an einen Film. Dann jedoch wird es immer filmischer, die Bilder erzählen ihre eigene Geschichte, etwa jene von der Soldatenmutter, die stolz ist auf die Flagge vor ihrem Haus, und die dann vom Tod ihres Sohnes im Irak erfährt. Kaum zu beschreiben ihre Wut, die heraus bricht, als eine Frau zu ihr abschätzig meint, daran sei El Kaida schuld, nicht etwa Bush.
    Moore leistet einiges: Er berichtet von der dubiosen Wahl in Florida 2000 ebenso wie von der feigen Reaktion der Demokraten und besonders Gores auf diesen Betrug; er erzählt von einem anfangs bereits fast schon abgeschriebenen Präsident Bush; er zeigt dessen Herumgerede, als ein Reporter wissen will, warum er so viel Urlaub machen könne (mehr als 40 Prozent der Amtszeit!); er macht die Auswirkungen des 11. September auf die US-Psyche deutlich und er behandelt den Afghanistan- und den Irak-Krieg. Das ist für einen einzigen Film schon ziemlich viel. So wie dieser Film überhaupt randvoll mit Fakten ist.
    Was Moore noch zeigt: Dass die Mächtigen eine breite Masse benötigen, um ihre Macht zu behalten. In jedem Krieg dienen die Armen und Dummen als Leichen, die Reichen machen Geschäfte. Niemals war es anders, und zu diesem Zweck belügt man die Öffentlichkeit, hypnotisiert sie mit lächerlichem "Patriotismus" und moralischem Geschwätz. Schickt trickreiche Rekrutierer, um die Normalos im Einkaufszentrum der Unterschicht als Kanonenfutter zu gewinnen. Im Einkaufszentrum der Reichen hätte man keine Chance, das wissen die Rekrutierer. Die arroganten Mächtigen schanzen einander lieber einflussreiche Jobs zu, spielen Golf und helfen mit Geld aus, wenn der Sohn des Präsidenten-Papi wieder mal Schiffbruch erlitten hat.
    Wenn es Moore nur gelingt, den US-Amerikanern dieses System deutlich zu machen, wäre schon viel gewonnen.
    Wie gesagt: Kein fairer Film, der allen Seiten Gehör verschafft. Sondern zutiefst einseitig und laut. Aber es gibt keine andere Möglichkeit: Denn die Leisen hört man nicht.

    Re:Gegen die Arroganz der Macht
    Eine äußerst fundierte und vor allem "wahre" Kritik wie man sie nur selten irgendwo zu lesen bekommt!!

    Danke Scaramanga!

  • 6.August, aber wo ?
    Hallo,
    nach allem was ich herausgefunden habe, müßte ich nach OÖ oder NÖ fahren, um demnächst den Film zu sehen, aber vielleicht kommt er ja auch ab 6.8. nach Wien ??
    Hat jemand Ahnung, ob/wo man die älteren Dokus von Michael Moore sehen kann ?

    LG "Agelie"

  • Wann kommt der Film nach Wien

    Liebe Leute,

    kann mir irgendwer sagen, wann und wo der Film in Wien gezeigt wird ??
    Ich bin absolute Fan-in von Michael Moore, endlich einmal eine Persönlichkeit, die sich traut, die Wahrheit zu sagen und zu schreiben !

    Ich lese gerade seine Bücher und weiß wovon ich spreche.

    Und wenn nur die Hälfte wahr sein sollte von dem, was er uns zu sagen hat, ist es erschreckend und aufschlußreich genug. Ich denke, die Verhältnisse sind in allen Wohlstandsländern nicht sooo viel anders ...

    LG an Euch alle von "Agelie"

    Re:Wann kommt der Film nach Wien
    Also laut film.at Übersichtsseite ist der Filmstart am 06.08.2004.

    Bin auch schon gespannt, lese gerade "Stupid White Men" - wenn auch nur 1/3 stimmt ists arg...