Flap / The Last Warrior

 USA 1970

Flap

Komödie 106 min.
6.30
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Flapping Eagle (Anthony Quinn), ein amerikanischer Ureinwohner in einem ärmlichen Reservat, ist die meiste Zeit betrunken.

Flapping Eagle, ein amerikanischer Ureinwohner in einem ärmlichen Reservat, ist die meiste Zeit betrunken. Auch seine Freunde sind desillusioniert und werden noch zusätzlich vom lokalen Sheriff schikaniert. Doch eines Tages, als »Weiße« eine Reservats-Regel übertreten, startet Flap mit ein paar Genossen eine Revolution, überfällt einen Zug und will in Phoenix für die Rechte seines Stammes kämpfen.

Nach dem phänomenalen Erfolg von OLIVER! waren alle Kritiker erstaunt, dass Reed für seinen nächsten Film einen Western auswählte. Das Thema von THE LAST WARRIOR war aber für die differenzierte Interpretation des Genres Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre typisch. Reed blendet durchaus kritisch die Probleme der amerikanischen Ureinwohner in die Erzählung ein. Erfolgreiche Filme dieser Art, wie LITTLE BIG MAN oder SOLDIER BLUE - alle zeitgleich entstanden - wiesen den Weg. Trotz einem Budget von sechs Millionen Dollar blieb Reeds Film der Erfolg jedoch verwehrt. (rf)

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Anthony Quinn, Shelly Winters, Claude Akins, Tony Bill, Victor Jory, u.a.
Carol Reed
Clair Huffaker nach seinem Roman "Nobody Loves a Drunken Indian"

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