Forever Mine - Eine verhängnisvolle Liebe

 USA 1999

Forever Mine

Drama, Romanze, Thriller 113 min.
5.30
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Düsterromantische Liebesgeschichte zwischen einem armen Hotelangestellten aus Miami und der schönen Frau eines reichen Geschäftsmanns aus New York.

Auf dem Flug von Miami nach New York erinnert sich der Mafia-Banker Manuel Esquema (Joseph Fiennes) seiner Vergangenheit: Vor 15 Jahren war es Liebe auf den ersten Blick zwischen dem armen, aber ehrgeizigen Alan Riply (Joseph Fiennes) und der schönen Ella Brice (Gretchen Mob| Frau des reichen Geschäftsmanns und Politikers Mark Brice (Ray Liotta), der in dem Luxushotel in Miami Urlaub machte, in dem Alan seine Brötchen verdiente. Nach ihrer Abreise folgt Alan seiner Geliebten nach New York, um sie endgültig zu erobern. Doch die schwache Ella schreckt davor zurück, die finanzielle Sicherheit ihrer Ehe aufzugeben und beichtet ihrem Mann das Verhältnis. Mark Brice schiebt Alan Kokain unter und informiert die Polizei...

Details

Joseph Fiennes, Ray Liotta, Gretchen Mol, Vincent Laresca, Myk Watford u.a.
Paul Schrader

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Rache des Narbengesichts
    Ella (Gretchen Mol) zwischen Ehemann Mark (Ray Liotta) und Lover Alan (Joseph Fiennes). Eine Mischung aus Liebesschnulze und Mafiakrimi. Dabei muss naturgemäß die Spannung teilweise auf der Strecke bleiben. Der erste Teil der Romanze, in dem Joseph Gretchen als üppiges Geschenk in den Schoß fällt, ist überwiegend in pink gehalten. Hier tropft der Schmalz. Die Dialoge sind manchmal etwas pathetisch, meistens jedoch eher schlicht. Erst am Ende kurz vor dem Showdown kommt etwas Spannung auf.
    Interessant ist einzig die gegenläufige Gestaltung der Charaktere, vor allem die der beiden Männer. Ella bleibt immer gleich: sie denkt nicht, sie empfindet. Während anfangs Ehemann Mark dem Klischee des Ehemanns entspricht, der um seine Frau kämpft und Alan den verliebten Spinner gibt, dreht sich das Ganze im zweiten Teil. Jetzt wird Mark zum mafiösen Macho-Monster und Alan zum kühl kalkulierenden Wirtschaftsmagnaten der Rache will. Dazwischen gibt es ein bisschen Leerlauf. Aber sowohl Ray Liotta als auch Joseph Fiennes gelingt diese Veränderung ihres Charakters. Der Zuschauer erkennt Alan nach der Gesichts-OP sofort und erwartet nur noch den Ausgang des Liebesdramas. Er wird allerdings enttäuscht, denn das Ende ist kein Schluss. Den Titel kann man ironisch verstehen oder als Warnung. Höhen und Tiefen nivellieren sich gegenseitig. So bleibt Normal-Null übrig.