From Hell

 USA 2001
Horror, Thriller 122 min.
6.80
From Hell

Ein Frauenmörder, genannt Jack the Ripper, treibt im London des Jahres 1888 sein Unwesen. Johnny Depp als opiumsüchtiger Ermittler mit übersinnlichen Fähigkeiten soll die Identität der Bestie herausfinden.

London, 1888. Eine Serie mysteriöser Morde an Prostituierten versetzt das Londoner Armenviertel Whitechapel in Angst und Schrecken. Der Mörder nennt sich Jack the Ripper, er mordet lautlos, unerkannt und ungesehen. Inspektor Abberline (Johnny Depp) und sein Assistent Godley (Robbie Coltrane) werden mit der Klärung des Falles beauftragt, der längst auch die feine Gesellschaft beunruhigt.

Abberlines unkonventionelle Vorgehensweise führt ihn bald zur Erkenntnis, dass der Wahnsinnige mit Methode mordet. Seine Opfer stammen alle aus dem Freundeskreis der irischen Prostituierten Mary Kelly (Heather Graham). Und diese Frauen hüten ein gefährliches Geheimnis, das das gesamte Königreich zum Einsturz bringen könnte ...

Details

Johnny Depp, Katrin Cartlidge, Robbie Coltrane, Bryon Fear, Heather Graham, Ian Holm, Susan Lynch, Stephen Milton
Albert Hughes, Allen Hughes
Trevor Jones
Peter Deming
Terry Hayes, Rafael Yglesias

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Briefe aus der Hölle
    Von den zahllosen Filmen die Jack the Ripper thematisieren ist der hier von den Brüdern Hughes der gelungenste, den ich kenne und zwar aus zwei Gründen: Sie begegnen dem bisher nicht aufgeklärten und wahrscheinlich nie aufzuklärendem Kriminalfall mit der richtigen Einstellung. Der Film bleibt bewusst so unklar wie nötig und doch so genau wie möglich. Dabei greift er mehrere in der Kriminalistik dieses Falles auftretende Deutungen auf. Es werden die üblichen Verdächtigen benannt: die Gangster, die die Nutten kontrollieren, der königliche Leibarzt (Ian Holm), die Freimaurer, bis hin zu einem Mitglied der Royals. Auch rassistische Äußerungen, die einen Juden als Täter vermuten, werden kurz in Betracht gezogen.
    Dass man sich auf eine Graphic Novel stützt, muss ja kein Nachteil sein. Man merkt es halt am glutroten Londoner Himmel oder am blutroten Beefsteak. Aber man hat gut recherchiert. Und so entsteht eine düstere Atmosphäre von Englands Hauptstadt Ende des 19. Jahrhunderts, (inklusive Queen Vicky) wo Mr. Abbeline (Johnny Depp), der opiumsüchtige, Absinth trinkende Inspektor ermittelt. Das passt ebenso ins ungewöhnliche Bild, wie seine Liebe zur Hure Mary Kelly (Heather Graham). Und über allen schwebt, trotz seiner Körperfülle, Sergeant Godley als Mädchen für alles, vor allem für die Komik zuständig. Selbst das Ende ist sonderbar gelungen.
    Gut gemacht, spannend, stimmungsvoll und allumfassend in der Sehweise.

  • gut is
    man kann nur sagen was einige meiner "vorgänger" schon sagten ;) und zwar dass der film sich an einigen stellen sehr gut an die comicvorlage hält aber der schluß schreit schon etwas sehr nach hollywood-happy end
    für mich hätte meiner meinung nach johnny depp als godley und robbie coltrane als abberline herhalten müssen was auch an ihren körperumfang "realistischer" gewesen wäre
    ian holm spielt zwar relativ gut doch für einen william gull zu farblos mir fehlt die bedrohliche ausstrahlung die er noch in der comicvorlage hatte..für mich war es ein guter film mit einigen schwächen wenn man ein großer fan der vorlage ist, aber sollte man diese nicht kennen werden die einem vielleicht gar nicht so auffallen(mein fehler war das buch nochmals bevor ich den film gesehen hatte zu lesen..)
    so wirken manche szenen etwas aufgesetzt(elefantenmensch,freimaurer)un d natürlich musste man alles mit einigen actionszenen am schluß versauen..naja ...fragt sich ob man das nicht besser hätte machen können so gesehen muss man mit dem werk zufrieden sein

  • Nicht schlecht
    From Hell



    Wir haben London, 1888. Ein Unwetter zieht auf, eine düstere Stimmung ist im Lande. MARY KELLEY, die Prostituierte zieht mit Ihren 4 Freundinnen durch Whitechapel, einem Düsteren Vorort, wo Huren, Obdachlose, Betrunkene, Zuhälter, und sonstige Wahnsinnige Typen, Politiker und was weiß ich Ihr Unwesen treiben.
    Ständig verfolgt und angetrieben zu bumsen, verfolgen sie die Nickels Bande, ein Haufen räuberischer auf Geld fixierter Schweine, die schlimmer sind als Zuhälter. KATE EDDOWES, und LIZ STRIDE sind dazu verdonnert worden, diesen Lebensstil zu fristen, Ihre Freundin MARY dürfte die einzige sein die es erst seit kurzem macht, sie braucht Geld, ist aus Irland, und sehr arm. Sie ist nach London gegangen und hat versucht dort eine Arbeit zu finden, aber für ungelernte Kräfte, in einer Zeit wo der Wahnsinn der Arbeitslosigkeit herrscht ist das unmöglich.
    So geht¿s täglich in ein Lokal, Ten Bells, wird besucht, und Ihre 2 anderen Freundinnen DARK ANNY und POLLY ANN NICHOLS haben nichts anderes im Kopf als Sex. Es ist schwierig und schmutzig.
    MARY´s allerbeste Freundin ANN CROOK hat das bessere Los gezogen. Einst Hure, hat sie sich in den wohlhabenden ALBERT verliebt, den sie bald darauf geheiratet hat. Während die beiden Ihre Hochzeitsnacht feiern, passt sie auf dessen Kind ALICE auf. Kurze Zeit später stürmen schwarzgekleidete Leute deren Zimmer und entführen die beiden, und bringen sie weg. MARY bemerkt das da was nicht stimmt, und bringt ALICE zu Ihrer eigenen Sicherheit in ein Waisenhaus. In einer Opiumhöhle will Inspektor ABBERLINE ( Johnny Depp ) den Schmerz über den Verlust seiner kürzlich verstorbenen Frau vergessen. Von seinem Freund GODLEY
    ( Robbie Coltraine ) wird er nach einer Menge grauslicher und abstoßender Visionen in die Realität zurückgeholt. Es hat einen Mord gegeben, offensichtlich von der Zuhälter und Räubersbande Nickels Gmbh.
    Eine Frau wird zerstückelt ohne Gebärmutter aufgefunden, durchtrennte Kehle. Den Leuten ist mehr als nur schlecht und selbst der Gerichtsmediziner kann sich nicht halten vor Kotzen, und überhaupt einige Polizeimitarbeiter. ABBERLINE ist bekannt auch für seine Telepathischen Visionen, Zukunftsvisionen, die so recht keiner zuordnen kann, Traum oder Wirklichkeit ? MARY erfährt davon, und ist hellhörig geworden, sie ist möglicherweise in Gefahr, POLLY macht mit dem Job weiter, als sie von einer Kutsche aufgehalten wird.
    Was ganz seltenes, Weintrauben, werden Ihr angeboten, und sie steigt ein. Die nächste Leiche, aufgeschlitzt bis zum geht nicht mehr. ABBERLINE merkt am Tatort, das POLLY die Frau aus seinen Visionen ist.
    Bei deren Beerdigung macht ABBERLINE Bekanntschaft mit MARY. Die nächste Leiche ist gefunden,
    DARK ANNIE, die ärgsten zugerichtet wurde. Für ABBERLINE ist klar, nur ein Mann mit ausgeprägten anatomischem Wissen, könnte zu so einer Tat fähig sein, da, seinen Nachforschungen zugrunde legend, das nur eben ein Chirurg machen kann, oder eine ähnliche Berufssparte. Trotz Verbotes seines Vorgesetzen, besucht er im Londoner Hospital, Sir WILLIAM GULL ( Ian Holm ) den Leibarzt der Königin von England, der mit einer verkrüppelten Hand gestraft ist.
    Jack the Ripper, X Mal ist diese Story um den wahnsinnigen Londoner Dirnenmörder verfilmt worden. Er hatte einen Verstand scharf wie ein Skalpell, war sicher Schizophren, und ein total geistesgestörter Irrer.
    Bestialisch in Stil und Sensibilität bannt uns ein 115 Min. Meisterwerk auf die Leinwand, was wirklich ein Wahnsinn ist, Alleine schon wegen den herrlichen Kostümen, der guten Kameraführung, und den herrlich bunten Farben. Sicher es war einige Male brutal, sehr blutig die ganze Geschichte, und irgendwie Alfred Hitchcock like, weil man oft blitzende Blutige Werkzeuge sah, aber keine direkte Tat, also wurde hier was angedeutet was schlimmer anzusehen ist, als vielleicht ein Mord auf der Leinwand. Sehr gut

    Re: Nicht schlecht
    Sehr gut spielen die Schauspieler, alle passen vorzüglich. Dazu ein begnadeter telepathisch veranlagter Detektiv auf Drogentrip, der hin und wieder seine Opiate zu sich nimmt, und lieber Laudanum und Absinth schluckt als Mineralwasser. Die unermüdlichen und schweigsamen Mauern von Whitechapel wo sich das damals zugetragen hat, schreien nach ähnlichen Filmvorbildern wie ¿ Sieben ¿ oder ¿ Sleepy Hollow ¿. Irgendwie hat der Typ eine magisch mythische Faszination, perfekt geschult mordet er so das es keiner merkt, und dann der Hintergrund dazu, zum Erklären einfach nicht möglich, zum Ansehen als uncut Fassung wohl eher. ¿ Split ¿ und ¿ Denn zum Küssen sind sie da ¿
    Sind lange nicht so gut wie dieser, und alle Horrorfilme dieses Jahr, waren es nicht. Hie und da zuckt man zusammen, aber eher wegen der Grausamkeit, und in der Mitte des Filmes kennt man sich plötzlich nicht mehr aus, also Küssen verboten während der Film läuft. So aus Spaß hab ich mal versucht mit einer Banane auf meine Freundin loszugehen, aber die kann Obst Taek Won Do, was sehr schade ist, aber auch wieder gut, ich liebe Bananenfrapee. Interessant sind auch die Thesen die sich gegen Ende des Filmes herauskristallisieren.
    Meine Freundin saß immer so süß da, zuerst Essend, dann trinkend, dann sich in eine Schulter vergrabend.
    Nein, Nein so blutig ist der Film nicht, aber dafür sehr grauslich. Anfangs war er noch sehr spannend, nach einiger Zeit ließ der Film leider nach und einzig Johnny und Robbie, konnten die Dramaturgie retten.
    Irgendwie hab ich an der Mitte des Filmes, nicht kapiert um was es geht. Es war aber trotzdem spannend. Nur leider viel zu wenig. Herrlich war die Verfilmung, mit dem ganzen Flair der Viktorianischen Zeit, dazu die Geschichte die zwar schon oft verfilmt wurde, aber trotzdem sehr spannend war. Der Film ist zwar von der Optik her ziemlich opulent, aber er verfehlt einiges an wirklicher Spannung. Obwohl er der fast beste Film ist über einen Massenmörder generell, hat er doch auch einige sehr interessante Aspekte zur Auflösung der Geschichte parat. Hie und da haben ein paar Mädchen zusammengezuckt, haben sich erschreckt und ich habe gelacht.
    Übersah leider das es eine berühmte Sängerin war, mit einem Bodyguard, vom Taekwon Do Club daneben.
    Jedenfalls der Film ist echt empfehlenswert, und ziemlich gut anzuschauen.

    Spannend am Anfang nachlassend, aber nicht zuviel, und wirklich irgendwie gut.



    82 von 100

  • ebenfalls enttäuscht
    hab mir auch mehr von diesem film erwartet. er ist weder spannend, noch gibts eine gute handlung und johnny depp kommt auch nicht gut rüber. ausser sehr graußlichen aufnahmen hat der film wirklich nichts zu bieten.

  • Enttäuschend
    Also wer daran interessiert ist, sich anderthalbstunden sinvolle oder weniger sinnvolle Grauslichkeiten anzusehen, für den ist der Film sicher empfehlenswert, aber man braucht wirklich nicht mit der Hiffnung hingehen, es gäbe im Nachhinein Dinge über die man nachdenken muss. Der Film war vorhersehbar, es gab keine Überraschungen, ein paar interessante historische Ansätze, die allerdings nur angeschnitten werden und eigentlich unverarbeitet in der Luft hängen bleiben. Psychologisch faktisch uninteressant, eigentlich null Information über die damalige Zeit, außer dass alle Menschen korrupt, geizig , abhängig oder bettelarm waren, was ja auch nicht ganz der Wahrheit entsprechen wird, und von der Monarchie wird einmal kurz gesprochen, sie wird angekreidet und unter Verdacht gestellt, dann ist sie wieder verschwunden aus dem Film - sinnlos!!
    Ich war wirklich schwer enttäuscht, obwohl ich sagen muss, dass die zweite Hälfte um ein bisschen weniger seicht ist als die erste. Viel Vergnügen!

  • Weiß nicht.....
    .... der Anfang hat große Ewartungen in den weiteren Film geweckt, aber spätestens bei der Hälfte hab ich gehofft er möge bald zu Ende sein. Selten ein so vorhersehbares Machwerk gesehen wie dieses. Die Athmosphäre des Anfangs verflog leider zu schnell und der Schluß war einfach fürchterlich logisch und nicht zum aushalten. Klischee's, Klischee's und nochmal klischee's...
    Bin schon richtig frustriert, wann kommen endlich wieder gute Filme ins Kino.

  • Eigentlich kein schlechter Film
    Eigentlich kein schlechter Film! Johnny Depp beim Schauspielen zuzuschauen, ist sowieso fast immer ein Genuß (¿ist aus einer Zeitungsfilmkritik geklaut der Satz¿). Mimt einen drogenabhängigen Polizisten, der die Mordfälle aufklären soll und sich auch immer mehr persönlich in den Fall verstrickt. Und Ian Holm, der ¿Bilbo Baggins¿ aus dem ¿Herrn der Ringe¿, ist - wie nicht anders zu erwarten - großartig. Was sehr gut gezeigt wird, ist die Atmosphäre in High Chapel; und sehr gute Kamerafahrten (anschauen, wie die Kamera am Anfang in das Viertel eintaucht!!!). Für Leute mit sehr schwachen Nerven, ist der Film nicht zu empfehlen; aber er ist nie voyeuristisch, wenn es um die Morde geht. Nur in Johnny Depps Visionen sieht man kurz Grausliches. Für Leute, die sich über den Film hinaus über Jack the Ripper interessieren, habe ich von einem Freund folgende Webseite bekommen: http://www.casebook.org/

  • graz
    ich würde den film gerne sehen, aber er wird in graz nur sehr spät gespielt, in leibnitz (südstmk.) gar nicht, und als passionierter zugfahrer müsste ich wohl oder übel am bahnhof übernachten.
    schade.

  • °_^
    mahh leidln...immer bled über ois aufregn...i mag den johnny depp a net wirklich und heather graham sieht auch eher wie ein model als wie eine nutte aus...in a beautiful mind hat da ane ja auch fost in jedem cut a andres hairstyling...und überhaupt...aber wieda zruck zu from hell...der film war geil...tolle atmosphäre...und der soundtrack war ja auch nicht wirklich schlecht...endli mal wieda was gutes von trevor jones...na gut...aja...nicht vergessen...die moulin rouge-dvd kaufen...jetzt wird wieder wer schreiben die gibts ja eh schon seit weihnachten....und wer anderer nein schon seit 18.12....naja bei uns gibtsas erst seit ein paar tagen...bussal

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