Gangs of New York

 USA 2002
Drama 167 min.
7.50
Gangs of New York

Scorseses fulminantes Gang(ster)drama um Ehre, Vergeltung und die Macht der Liebe mit Leonardo DiCaprio

New York, Mitte des 19. Jahrhunderts. In den Straßen der durch und durch korrupten Stadt regieren brutale Gangs - auf der einen Seite die "Native Americans" unter der Führung des skrupellosen Bill "the Butcher", die "Dead Rabbits" auf der anderen.

Angesiedelt in einer Zeit, da Gesetzlosigkeit und Korruption sowohl die Politik wie das tägliche Leben der Stadt bestimmten, erzählt Gangs of New York die Geschichte von Amsterdam Vallon (Leonardo DiCaprio), einem jungen irisch-amerikanischen Einwanderer, der nach 16 Jahren in einer Erziehungsanstalt in den Five-Points-Distrikt zurückkehrt, um sich an William Cutting (Daniel Day-Lewis) zu rächen. Cutting, auch bekannt als "Bill The Butcher", ist nicht nur ein mächtiger Gang-Boss, der Einwanderer hasst: Er ist auch der Mörder von Amsterdams Vater. Amsterdam weiß, dass er zur Ausführung seines Plans erst im engsten Kreis von Bills Gang Aufnahme finden muss. Noch schwieriger wird die Situation für ihn, als er Jenny Everdeane (Cameron Diaz) begegnet. Die hart erkämpfte Unabhängigkeit und die verführerischen Schönheit der geheimnisvollen Taschendiebin faszinieren Amsterdam. Doch auch Jenny hat eine Vergangenheit, durch die seine Pläne noch komplizierter werden.

Details

Leonardo DiCaprio, Daniel Day-Lewis, Cameron Diaz, Jim Broadbent, John C. Reilly, Brendan Gleeson, Roger Ashton Griffith
Martin Scorsese
Elmer Bernstein
Michael Ballhaus
Jay Cocks, Kenneth Lonergan, Steven Zaillan
foxfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Re: oh gott Mr. SCORSESE
    NEIN ich weigere mich das zu glauben. Das muß Allen Smith gewesen sein der diesen Film verbrochen hat.

  • ähm...
    also: die schauspielerische leistung ist toll, dagegen kann man nichts sagen. die sind schon gut, aber was einem nach dem film vor allem im gedächnis bleibt sind die gemetzel.
    blut und gemetzel und blut.
    sehr brutal, mir war den ganzen film lang schlecht (und das war das erste mal so).
    also ziemlich grausam.

    Re: ähm...
    möchte noch etwas hinzu fügen:
    die musik is genial.
    das is wohl das beste an dem film, die musik ist wirklich, wirklich gut!

  • wenig liebevoll, melancholisch realistisch belastend, etwas fade, gut gespielt
    Gangs of New York




    New York City, 1863. Die Zeit in der man vom Ausland kam und Amerika aufbaute, um ein glücklicher Bürger zu sein und gehofft hat nicht im Krieg zu landen. Damals zu Beginn war die Stadt ein Moloch von Krieg und Bandenkriminalität auf offener Straße beherrscht. Es war die Zeit wo jeder auf jeden losstürmen konnte, wie er wollte ohne Angst vor dem Gesetz haben zu müssen, wenn man in der richtigen Gang war. Gerade zu der Zeit hat der Bürgerkrieg so richtig begonnen, Erpressungen, Schnapshandel, Glücksspiel, Hurerei, Bordellbetrug, Taschendiebstahl, Mord und Totschlag, Schlägerein, Ausräuberungen und kein Popcorn waren an der Tagesordnung. Armut, Elend und Krankheiten ohne Ende waren einfach da, gang und Gäbe. Der Hass hat gelodert. Ganz jung ist AMSTERDAM VALLON ( Leonardo DiCaprio ) als sein Vater der Priester VALLON ( Liam Neeson ) als Anführer der Dead Rabbits Oberhaupt der eingewanderten Iren in New York gegen die leicht rassistischen Native Americans vorgehen um gegen Ihre Unterdrückung zu kämpfen. Sie wohnen in Slums haben kein Geld und müssten Schutzgeld zahlen. Sein Vater stirbt im Kampf gegen die Bande, und AMSTERDAM sieht das alles an. Er läuft weg, wird gefasst und lande in einem Erziehungsheim. 16 Jahre später, 1846 kam er nach New York zurück, vom Norden aus Hellgate.
    An den Ort Five Points, die wichtigsten Straßen laufen hier zusammen in New York, und alles lebt hier, und agiert hier, der Herrscher ist ein König, es ist WILLIAM ¿ The Butcher ¿ CUTTING ( Daniel Day Lewis ), der alles beherrscht und mit eiserner gewaltiger brutaler Hand noch immer herrscht. Er ist der brutale Machthaber geworden von der er immer geträumt hat nachdem er seinen Erzrivalen VALLON getötet hat.
    Er ist selbst ein Immigrant, und verachtet sie. Es ist die Zeit der Sklavenbefreiung, des Bürgerkrieges, der mehr als gewütet hat, man hat Zwangsrekrutierungen später vorgenommen. Doch in dieser Zeit denkt AMSTERDAM nur an eines, an seinem Vater Rache zu nehmen und BILL zu töten.
    Sein Plan ist klar, er agiert als Spion in der Gang von BILL und versucht einfach seine Schwachstellen rauszufinden, um dann im richtigen Moment zuzuschlagen. Was schwer für ihn ist, da BILL ihn anfangs misstraut wie jedem, doch nach langer Zeit nach Jahren wird er wie ein Sohn für ihn, immer mit dem Gedanken sein Herz nicht zu hören da er ihn irgendwie gern hat, seinen Ersatzvater der doch seinen richtigen getötet hat. Seine Loyalität zu ihm ist gespielt, und selbst als er die Taschendiebin JENNY EVERDEANE
    ( Cameron Diaz ) kennen lernt, ist er Ihr nicht untertan, niemanden ist er, und das schätzt BILL so sehr.
    Er verliebt sich in sie und weiß nicht das es ein anderer bereits ist. JIMMY SPOILS der ihm damals das Leben gerettet hat. Und dann entdeckt er das sein Ersatzonkel von früher auf der Seite von VALLON, HAPPY JACK ( John C. Reilly ) die Seiten gewechselt hat wie viele. Und dann ist da noch der Kampf gegen den Bürgermeister WILLIAM TWEED ( Jim Broadbent ) der BILL die Stirn bietet und AMSTEDAM wird in alles reingezogen.
    Was soll ich dazu noch sagen. Nun nach 165 Min. Kinofilm, mit einer Pause von 11 Min. dazwischen, tut mein Podex ganz schön weh. Ich habe so die Leute beobachtet, und wenn jeder ein Schleifpapier unter seinem Hintern gehabt hätte, dann würde kein einziger Kinosessel mehr existieren weil alles durchgewetzt worden ist. Vorweg muß ich auch gleich bekennen, das es kein Kinofilm für die Familie ist. Eher für Leute die hochanspruchsvolle Filme sehen wollen die eine Art von ¿ Es war einmal in Amerika ¿ gemischt mit
    ¿ In einem fernen Land ¿ trifft ¿ Heavens Gate ¿ sehen wollen. Nun irgendwie muss ich mal die negativen Sachen loslassen. Am Ende haben schon einige Leute die es nicht mehr ausgehalten haben, den Kinosaal vorzeitig verlassen, weil der Film einfach zu lange dauert. Nicht das er 165 Min. dauert, und das der Direc

    Re: wenig liebevoll, melancholisch realistisch belastend, etwas fade, gut gespielt
    Nicht das er 165 Min. dauert, und das der Directors Cut wohl um die 4 Stunden geht, nein es ist einfach zu wenig Puste drinnen. Die ganze Romantik, Liebe, und Ehrlichkeit, Freundlichkeit und alles was einen Kinoabend so wertvoll machen, wenn man mit der lieblichen weiblichen Hälfte geht, ist spätestens nach 30 Minuten dahin. Fängt der Film gerade zu melancholisch gewaltig an, und erinnert an eine Zeit die einem irgendwie gefallen könnte, durch diese Armut, und diese rohe Wildheit die so sehr an nicht Hollywood erinnert, sondern an so richtiges Ländliches Leben, du kannst machen was du willst, und wenn du tüchtig bist wirst du Millionär, wird irgendwie hinweggepufft. Es sind gar nicht mal so viele Dialoge drinnen, sondern eher mehr diese Bildgewaltige Rohheit, diese Gnadenlose Detailgetreue, ein Epos das eigentlich 4 Stunden dauern hätte sollen, und nicht in so kurzer Zeit hätte abgehandelt werden sollen. Wenige Filme schaffen es wirklich so bewegend zu sein, oder irgendwie so aufwühlend, aber das ist er nur anfangs und gegen Ende hin, ohne zuviel zu verraten. Ich finde der Regisseur, ein Talent wie eh und je, hat sich bei dem Film etwas verschätzt. Er hat einfach zu viel gemacht und wollte zu viel erreichen, also hat er einen Moloch von Filmwirtschaft und Geschichte einfach da reingeschoben wo es jeder kennt, in das Herz von New York. Einer Stadt die vielleicht wirklich wie in Ghostbusters war, unterirdisch eine Art Mechanisches Herz hat. Kommen wir mal zur Geschichte. Sie stimmt so zur Gänze.
    Hier mal einige Fakten über die Stadt wenn man sich für Geschichte interessiert.
    · 1800: Die Bevölkerung von New York City zählt 60.000 Einwohner.
    · 1825: Fertigstellung des Eriekanal.
    · 1830: Frühe Five-Points-Gangs formieren sich - unter ihnen The Dead Rabbits.
    · 1834: Gebürtige US-Amerikaner gründen eine politische Partei.
    · 1845: Beginn der großen irischen Hungersnot.
    · 1847: Die Zahl irischer Einwanderer in New York wächst ins Unermessliche.
    · 1855: Die Bevölkerung von New York City zählt 800.000 Einwohner.
    · 1857: Erster Aufstand in Five Points.
    · 1861: Beginn des Us-amerikanischen Bürgerkriegs.
    · 1863: Gewalttätige Aufstände in den Straßen von New York City
    Irgendwie ist es schon interessant. Sicher von der kurzen Erläuterung kann man nicht viel mitkriegen, aber dennoch muß ich sagen das alles irgendwie reinpasst, aber nichts desto trotz, er war realistisch grausam, nicht so sehr wie Soldat James Ryan aber irgendwie auf eine andere Art. Vielleicht gibt es den einen oder anderen der sich gerne anspruchsvolle Filme ansieht, noch dazu wenn so viel Gewalt ist, und so viele Dialoge und sonst nicht viel schönes fürs Herz und die Seele spricht, außer die ganze Ausstattung, ich fand ihn übertrieben. Meine Freundin hat sich dauernd herumgewälzt, und Ihr hat er gefallen ja sicher, aber das ganze Gemetzel war Ihr dann doch zuviel, wo ich doch sagen muß, man hat nicht so viel gesehen. Die ganzen Charaktere, waren so vieldeutig, so groß das man sie in einem normalen Film gar nicht beschreiben kann, und gar nicht weiß wo man sie zuordnen soll. Ich hatte 2 Liter Tee mit, einen Esbitkocher, ein paar Krebsscheren, Eine Plastiktüte Jackfruitchips, ein bisschen Popcorn, 0,75 Liter Spiritus für den Gaskocher um meine Frankfurter Würstchen mit Schlagobers zu grillen, dazu Gefüllte Jaguarohrläppchen, Dachszitzen, und garnierte Ameisenaugenbrauen gefüllt mit Gottesanbeterinnenschamlippen am Spieß.
    Man hat bei dem Film einfach das Gefühl das er ausufert, das er zu viel ist, das er einfach immer wo raus will wo er hätte nicht hingehört und mir selbst war das auch irgendwie dann zuviel, weil er einfach dialoglastig wurde. Und man wundert sich, was war an dem Film so besonders ? Man kann nicht sagen was, und auch nicht sagen, was nicht, so richtig meine ich.
    Nun zum Positiven. Leo wird wohl einigen Teeniegören so richtig ein Marmorblo

    Re: Re: wenig liebevoll, melancholisch realistisch belastend, etwas fade, gut gespielt
    Nun zum Positiven. Leo wird wohl einigen Teeniegören so richtig ein Marmorblock im Herzen bleiben da er in der Rolle einfach so was von gut passt, wie Tripper zu einer Prostituierten. Er spielt die Rolle nicht nur souverän., und man merkt nicht nur seinen Zwiespalt sondern man sieht ihn auch an das er in einem Film spielt wo er keine 20 Millionen $ bekommt, sondern weitaus weniger. Da er ja in einer lebenden Geschichtstunde mitspielt. Sehr gut war die Musik, die irische Musik, von der ich gerne mehr gehört hätte. Am liebsten wäre mir und dem Rest des Kinos, wenn man Michael Flaherty einfach dahin hätte zirpen lassen wie ne sanft besoffene Grille. Aber egal, die Musik war gut. Sehr gut hat auch sein Gehabe sein Gemüt gepasst, als von Rache getriebener Erzengel, aber das war es auch schon. Früher in Jugendjahren war es als Problemfall besser. Daniel der Schuster, in Italien lebend, alle paar Jahre mal auftauchend, hat für die Rolle nicht nur das Fleischerhandwerk gelernt, sondern er konnte und durfte es auch fast nicht bis auf einigen Sekundenbruchteile zeigen, die sich auf Messer schleifen beschränkt haben, und ein bisschen Schnitzel zerteilen, oder gab es da im Directors Cut mehr ? Wer weiß. Aber er hat einfach gut gespielt, hat den Mann der niemals einen Sohn hatte sehr gut verkörpert. Ein Mann der durch das Schwert groß geworden ist. Und nur durch unselige Gewalt überlebt hat. Wie kann man nur durch Gewalt soviel machen und erleben, der Film zeigt es. Cameron die schöne Diebin, ein Mädchen das wirklich ein Wahnsinn ist. Nicht besonders die hübscheste und intelligenteste aber sie hat ein Handwerk das jeden Adriano Celentano in den Schatten stellt, sie kann einfach das was man sich am meisten wünscht, hin und wieder wenn man in der Nähe eines Multimilliardärs ist und ihm die 2 Millionen ¿ teure Rolex klauen möchte. Schade so ein Handwerk bräuchte man, ein richtiges Hobbymärchen dieses Mädchen. Sie ist die richtige Frau für ihn schon von Anfang an, als er noch gar nicht viel mit Ihr zu tun hatte, und das einzige was fehlt, ist diese romantische wilde Leidenschaft die viele schöne Bildgewaltige Filme ausmachen. Eigentlich schade um sie am Anfang, aber nachher hat sie ja die Bestimmung Ihres Lebens gefunden, aber das seht euch im Kino an. Die Nebenrollen, nicht alle, aber einige sehr prominent besetzt und wirklich sehr gut gespielt, aber auch zuwenig ausgebaut, was auch verständlich ist, wie soll man schon so viel Geschichte in einen Film packen. Die Kamera, Musik, Regie, einfach alles gut, trotzdem hoffe ich das Herr der Ringe ¿ Die zwei Türme gewinnt, und die meisten Oscars davonträgt, obwohl dieser nicht in allen Kategorien bedacht ist.

    Nun abschließend, es ist ein Film für Geschichtsbegeisterte nicht gerade aber doch etwas sensationsgeile Juraprofessorenstudentenlehrlinge, und melancholisch realistisch verhangene Gewitterwolken predigende Realismuskühe, die sich zu Hause gerne die Nachrichten und Zdf Sendungen über den 2. Weltkrieg ansehen wollen.

    Zu empfehlen einfach Leuten die gerne Filme sehen wollen die außerhalb der Norm sind und anspruchsvoll sind oder Leute die einfach an Gewalt Geschmack finden.

    78,10 von 100

  • TOLLER FILM
    Hatte das Glück die Version mit einer 15 minütigen Pause zu sehen. So mußte ich mir auch nicht das Ende anzusehen. So ein Drecksfilm.

    Re: TOLLER FILM
    So einen dummen Kommentar sollte man eigentlich nicht kommentieren.
    Argumente statt Geschimpfe, Biiiittteeeeeee!!!!

  • fuck me, fuck you
    Vielleicht sollte man alle Leute ignorieren, die nur mit "scheiß dies, scheiß das,..." argumentieren...

  • totaler Reinfall!!
    So habe ich mich noch nie in einem Film gelangweilt, der ist so Scheiße, so Scheißßßßßßßßßße!!!!!!!!!!!!!

  • Der beste Film den ich je sah!!!!!!!!
    Der Film ist zwar etwas lang aber er ist einfach nur sehenswert. Leonardo DiCaprio ist zwar nicht gerade ein Sternchen in dem Film aber man kann ihn lassen. Wer auf fetzige Schlachten mit viel Blut steht der muss sich den Film unbedingt ansehen!!!!

    Re: Re: Der beste Film den ich je sah!!!!!!!!
    allerdings!
    was is an gemetzeln so toll? deswegen zahl ich doch keine 10¿!

  • vergeudete zeit!
    der film ist einfach nur scheiß langweilig. man muss sich diese 3 quälenden stunden nicht antun!

  • Scorsese's Popcorn Kino Ausflug in die Vergangenheit
    Schwerter werden gewetzt, Äxte & Keule in den Kampf geschwungen. Die Waffen einer Gesellschaft,
    die in die Jahre gekommen ist, bereiten sich auf eine Schlacht vor.
    Die Schlacht einer Gesellschaft, die nicht nach vor sieht sondern stehts in der Vergangenheit lebt. Eine Gesellschaft deren Schicksal kurz bevorsteht.

    Dies ist nun die Basis um die Geschichte von New York zu erzählen, der Plot der sich darum schmiegt passt ebenso wie angegossen.
    Amsterdam Vallon kehrt viele Jahre nach dem grausamen Ermordung seines Vaters zurück in die Stätte seiner Heimat. Er begibt sich zurück auf den Pfad seines Vaters um Rache zu suchen, doch Gut und Böse liegen nahe beeinander !
    Er sucht die Nähe seines größten Feindes, dem Mörder seines Vaters, William Cutting, der Butcher, und gewinnt dessen Vertrauen.
    Der in die Jahre gekommene Cutting sieht ihn mit der Zeit wie den Sohn den er nie hatte, was nicht nur einseitig ist.
    "Who are you" wird er von Jenny gefragt.
    Antwort findet Amsterdam zunächst keine.
    Doch die Suche nach Identität bildet nur einen großen Eckpfeiler von Scorseses Epos.

    Betrachtet man die Drehbuchtechnischen überlegungen ist dieses neue Werk durchaus gut durchdacht, allerdings hat der Film schon seine Längen. Ein Problem das derzeit auf viele Streifen zutrifft: Es passiert viel, der eigentliche Mainplot entwickelt sich oft zuwenig.
    Deshalb ist es mitunter nicht leicht das essentielle des Filmes rauszufiltern.
    Schauspielerisch gesehen geht der Film in Ordnung, Daniel Day-Lewis liefert eine sehr gute Leistung, allerdings finde ich den Butcher Charakter phasenweise schon zu Roh (Fleischhacker hin oder her, aber ich glaub der Film verdient einen feineren Charaktere).
    Er erinnert manchmal an einen B-Movie Bösewichte, das liegt aber in erster linie am Drehbuch.
    Wie bereits von diversen anderen Comments postuliert fehlt dem Film aber das gewisse etwas.
    Vermutlich auch deshalb, weil einfach zuviel Popcornkino mit Actioneinlagen geboten wird.
    Dafür aber denke ich kann man "Gangs of New York"
    durchaus als gelungen betrachten.
    Neue Aspekte kann man sich aber nicht erwarten.

  • History repeating
    Scorsese¿s Traumprojekt ist zwiegespalten ¿ in seiner Aussage und in seiner Machart. Man merkt dem doch noch langen Film seine ungünstigen Kürzungen und seinen Mangel an Konzentration auf eine Storyline an. Trotz all dem ist es aber ein gigantisches Kunstwerk, das mit dem Feuer echter Künstler brennt. Es ist dasselbe Feuer, das man auch in Daniel Day-Lewis¿ Augen sieht und das diese Ausstattungsorgie erst möglich machte. Die zweite Hälfte funktioniert in ihrer Wucht und berührt enorm durch eine unerwartete und herzzerreißende Collage in den letzten Minuten. Es ist unmöglich dieses politisch und filmtechnisch relevante Epos von der Hand zu weißen.

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