Gewagtes Alibi

 USA 1948

Criss cross

Drama, Krimi 88 min.
7.50
Gewagtes Alibi

Ein Film Noir mit Burt Lancaster und Yvonne de Carlo: ein ehemaliges Ehepaar wird von Gangster verfolgt.

Steve und Anna waren einmal ein Paar. Während er noch immer in seine Ex-Frau verliebt ist, hat sie inzwischen den Gangster Slim geheiratet. Slim und seine Kumpanen planen einen Raubüberfall, an dem auch Steve mitmachen soll. Aus Liebe zu seiner Ex willigt er ein, legt aber die Bande herein und flüchtet mit Anna. Die Gangster bleiben ihnen dicht auf den Fersen.

Details

Burt Lancaster, Yvonne de Carlo, Dan Duryea, Stephen McNally, Richard Long u.a.
Robert Siodmak
Miklós Rózsa
Frank Planer
Daniel Fuchs, Robert Siodmak, nach Don Tracy

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Kreuz und quer -tödliche Liebe
    Es gibt Filme wie diesen, die schaut man sich nur wegen einiger Szenen an. Die Handlung selbst ist sekundär bis banal und abgedroschen. Der hier von Robert Siodmak ist so einer. Anna (Yvonne De Carlo, sexy wie sonst nie) zwischen dem Gangster Slim Dundee (Dan Duryea, der ewige Psychopath) und dem Geldtransportwachmann Steve (Burt Lancaster, hier mal als unglücklich Verliebter). Klar, dass der Überfall misslingt. Drei Optionen werden vorgestellt: hat Steve wirklich alles geplant, um Anna von Slim loszueisen (ein Deal?) oder wurde er von den beiden nur benutzt, um an die Kohle zu kommen? Im Krankenhaus kommt noch eine dritte Möglichkeit hinzu, die die Spannung hochschraubt: ein gedungener Mörder kidnappt Steve. Ein Haus am Meer im Mondschein. Die Stunde der Wahrheit: ein dunkler Türrahmen, Paukenschläge, Schüsse! Slim tritt erst nach einiger Zeit ins Licht. Lange sieht man nicht, ob er erfolgreich war oder nicht, bis die Kamera groß aufzieht. Nach Happy End sieht das jedenfalls nicht aus.
    Anders als heute sieht man häufig alle Akteure im Raum, keine hin und her hüpfende Einstellung mit ständig wechselnden Gesichtern im Großformat. Bisweilen zieht die Kamera die Architektur der Gegend mit in die Handlung hinein (Ausfahrten, Einfahrten etc.) und das optische Highlight ist die tanzende Yvonne von einer flirrenden Querflöte begleitet – fast eine Showeinlage.
    Dramaturgisch herrlich antiquiert, aber technisch immer noch Spitze. Ein guter Film Noir eben.