Robert Siodmak

Der Erfolg von "Menschen am Sonntag" trug Robert Siodmak einen Vertrag bei der UFA ein. Zum Einstand inszenierte er mit Abschied den ersten Tonfilm des Studios und komponierte eine erstaunliche Tonkulisse, in der er vom Staubsauger über Uhrenticken bis zum Verkehrslärm alle denkbaren Geräusche einsetzte.

Menschen am Sonntag

— Menschen am Sonntag

Berlin 1930. Dem hektischen Treiben von Menschen, Autos, S-Bahn, Bus und Straßenbahn entfliehen fünf Freunde auf einem Sonntagsausflug an einen See. Der semi-dokumentarische Stummfilm schildert das Leben junger Menschen in der Metropole Berlin Ende und zeigt Aufnahmen der noch unzerstörten Hauptstadt in sommerlicher Wochenendstimmung. Es ist das erste Werk des späteren Oscarpreisträger Billy Wilder und einer der ersten Independentfilme.

Psychiater Dr. Elliot wird von der Polizei zur Lösung eines Mordfalls zugezogen, was konkret heißt, das üble Verwirrspiel, das Ruth und Terry (de Havilland mal zwei) rundum inszenieren, zu durchschauen.

Das römische Weltreich ist zerbrochen. Nach dem Tod des Ostgotenkönigs Theoderich 526 n. Chr. in Ravenna wird dessen Tochter Amalaswintha seine Nachfolgerin. Cethegus, der Führer des römischen Adels, sieht seine Stunde gekommen und beginnt ein geschicktes Doppelspiel. Er reist nach Byzanz, um den klugen Kaiser Justinian zum Feldzug gegen die Ostgoten zu bewegen. Dort verliebt er sich in dessen Gattin, die ebenso intrigante wie clevere Kaiserin Theodora. Feldherr Narses warnt vor dem Krieg.

Affäre Nina B.

— L' Affaire Nina B.

Herr B., ein undurchsichtiger Geschäftsmann, engagiert den schweigsamen Holden als Chauffeur. Der wird auch zum Vertrauten seiner Frau, die das Leben mit B. kaum erträgt.

Kara Ben Nemsi und der tollpatschige Hadschi Halef Omar ziehen durch den damals von den Türken besetzten Balkan einem gefährlichen Abenteuer entgegen. Es gilt, den grausamen Banditen zu jagen, der unter dem Namen „Der Schut“ das Land in Angst und Schrecken versetzt. Die Spur des Banditen ist gezeichnet von Mord, Brand und Folterung. Er hat den Franzosen Henry Galingré verschleppt, einen Freund Kara Ben Nemsis. Annette, die Ehefrau Galingrés, schließt sich der Suchexpedition an, die in unwegsames Gebirge vordringt. In einem brennenden kleinen Dorf finden sie das sadistische Zeichen des Verbrechers: ein an die Türe genageltes, abgeschnittenes Ohr. Ein alter Bauer, den die Verbrecher gefesselt zurückgelassen haben, erzählt, dass seine Söhne erschlagen worden seien und seine Tochter Tschita von den Helfern des Schuts entführt worden sei.