Gods and Generals

 USA 2003
Drama, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 219 min.
6.30
film.at poster

Aufwändiges und starbesetztes Sezessionskriegs-Drama

In den 60er Jahren des 19. Jhs. entscheidet sich im Sezessionskrieg das Schicksal der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Südstaaten haben sich von dem Staatenbund losgesagt, der Norden reagiert mit militärischen Aktionen. Die Rebellion soll mit Angriffen auf grenznahe Südstaaten-Metropolen niedergeschlagen werden. Das Kriegsglück des Südens wendet sich erst, als der populäre General 'Stonewall' Jackson (Stephen Lang) tödlich durch Kugeln getroffen wird.

Details

Jeff Daniels, Stephen Lang, Robert Duvall, Mira Sorvino, Keith Allison, C. Thomas Howell, u.a.
Ronald F. Maxwell
Ronald F. Maxwell

Kritiken

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User Kritiken

  • Generäle sind Götter
    Eine Militärstudie zum amerikanischen Bürgerkrieg. Regisseur Maxwell ist so sehr um historische Korrektheit bemüht, dass das auf Kosten der Dramatik geht. Aus der großen Zahl von Akteuren fallen nur drei Personen auf, die vorübergehend im Gedächtnis bleiben. Rein zufällig sind das die prominentesten Darsteller der Crew. Da ist General Lee, den Robert Duvall ruhig und als gewieften Taktiker spielt. Er soll wohl die historische Größe transportieren. Dann der Quereinsteiger Chamberlain (Jeff Daniels), der den menschlichen Faktor einbringt. (‘Nenn‘ die Schwarzen nicht Neger. Das ist so entwürdigend.‘) Besonders die eine Szene mit seiner Frau Fanny (Mira Sorvino) ist emotional so gut, dass sie irgendwie neben der Haupthandlung steht.
    Das Meiste ist ein oftmals pathetisches Geschwurbel aus Patriotismus, Militarismus und religiösem Fundamentalismus. Es wird viel gebetet und die Rollen sind klar verteilt: die Männer kämpfen und die Frauen weinen. Und um noch etwas Qualität zu gewinnen, wurde ein etwas kryptisches Zitat von einem weiblichen Zeitgenossen, nämlich von George Eliot, an den Anfang gestellt: so mit Himmel und Sterne und Heimstätte. Zweimal wird darauf auch optisch Bezug genommen.
    Nach diesem Film von 2003 weiß man die Qualität eines Films von 1939 noch viel mehr zu schätzen, den der Wind verweht hat. Diesen K.V.