Hände über der Stadt

Le mani sulla città

Italien, Frankreich, 1963

FilmDrama

Min.105

Edoardo Nottola, Bauunternehmer und Abgeordneter für die Rechten im Stadtparlament von Neapel, hat ein riesiges Projekt am Start: Bellavista, einer jener Wohnkomplexe, die im Wirtschaftswunder­italien an allen Großstadträndern aus dem Boden gestampft wurden. Für die Realisierung dieses Projekts tut Nottola alles, sogar die Couleur wechselt er, während er einen riesigen Unfall mit Toten zu seinen Gunsten zu wenden weiß ... (filmmuseum)

Dort, wo der Recherchejournalismus an der mächtigen Baulobby und dem politischen Filz Neapels scheitert, verhilft der Filmemacher Rosi der Öffentlichkeit zu ihrem Recht. Der Spielfilm fungiert wie ein externer Ermittler und verleiht sich damit fast dokumentarischen Anspruch. Nach und nach legt er die Machenschaften offen, die dem korrupten Nottola (Rod Steiger) zu immer mehr Einfluss und Reichtum verhelfen. Seine mangelhaft gebauten und nachlässig kommissionierten Zinskasernen brechen deutlich rascher zusammen als sein verbrecherisches Imperium. Francesco Rosi, selbst Neapolitaner, erhielt für diesen Film den Goldenen Löwen von Venedig.

(Text: Festival Neapel im Film)

IMDb: 7.7

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