Hasenklein kann nichts dafür

 D 1932
Komödie 87 min.
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Ein einfacher Schneidermeister steigt durch Zufall zum Landtagspräsidenten auf.

Ein einfacher Schneidermeister steigt durch Zufall zum Abgeordneten und in der Folge durch die Ränke eines Parteisekretärs sogar zum Landtagspräsidenten auf. Der Aufstieg dient eigentlich nur der Verkupplung der Schneidermeistertochter mit dem Freund des Parteisekretärs. Ähnlich schnell wie der Aufstieg beginnt seine Demontage, als er sich der Heirat entgegenstellt. Paimann's Filmlisten (Nr. 849, 1932) urteilten über die »satyrische Komödie mit aktuellen Anspielungen «: »Recht flott inszeniert, fließender, witziger Dialog.«

Die »Anspielungen« mögen auch den Ausschlag gegeben haben, weshalb HASENKLEIN KANN NICHTS DAFÜR von der Filmprüfstelle verboten wurde. Die Mehrheit der Zensoren waren der Ansicht, der Film kritisiere die parlamentarische Ordnung und rüttle an den parlamentarischen Grundlagen des Staates. Die übergeordnete Instanz sah das anders, gab den Film ohne Kürzungen auch für Jugendliche frei: »Von je her ist es das Wesen der politischen Satire, Mängel von Einrichtungen oder Personen zu verspotten, die Veranlassung zur Kritik gegeben haben.« (Entscheid Filmoberprüfstelle, Nr. 4634, 8.4.1932)

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Senta Söneland, Albert Paulig, Paul Otto, Hermine Sterler, Hans Brausewetter u.a.
Max Neufeld
Karl M. May
Eduard Hoesch
Jane Beß und Richard Arvay

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