Albert Paulig

Statt sich der Staatsgeschäfte zu widmen, zieht es den schon etwas in die Jahre gekommenen Erzherzog zu den Ballettproben ins K. k. Hof-Operntheater. Umringt von jungen Elevinnen, fühlt er sich sichtlich pudelwohl. Mit Augenaufschlag, süffisant-doppelbödigem Grinsen und wohlwollendem herrschaftlichem Nicken begutachtet er die bauschig kurzberockten jungen Tänzerinnen - seinerseits von eifersüchtig-bösen Blicken seiner Favoritin, der schon etwas gealterten Primadonna, gestraft.

Unter Neufelds vielen schönen Versuchen in lustvoller Fabelverweigerung sicherlich einer der tollsten.

Schwejk in Zivil

— Svejk v zivilu

Seine nicht ganz legalen Geschäfte verwickeln den aus dem Krieg zurückgekehrten braven Soldaten Schwejk in amouröse Affären.

Die Ballettelevin, der Erzherzog (Sixtus, wie diese Menschen halt so heißen) und sein Adjutant: der Stoff, aus dem die geltungslustigen Dreieckskomödien sind.

Die Austernprinzessin

— Die Austernprinzessin

Der schwerreiche amerikanische Geschäftsmann Quaker hat sein Vermögen mit Meeresfrüchten verdient und ist deshalb überall als “Austernkönig” bekannt. Seine temperamentvolle Tochter, die “Austernprinzessin”, will unbedingt einen europäischen Adeligen ehelichen. So gerät sie an den mittellosen Prinz Nucki, doch der schickt zunächst seinen Diener und Freund Josef vor. In der Annahme, einen echten Prinzen vor sich zu haben, heiratet die ungestüme Millionärstochter den Dienstboten bei der erstbesten Gelegenheit. Damit setzt sie eine turbulente Ereigniskette in Gang, die zu einem Happy End für alle Beteiligten führt.

Flüssig inszenierte Moral-Komödie, angesiedelt im Biotop der Depressionszeit, bevölkert mit deren typischen Exponenten der Mittel- und Oberschicht.

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