Heute bin ich Samba

 F 2014

Samba

Drama, Komödie 27.02.2015 120 min.
6.70
Heute bin ich Samba

Drei Jahre nach ihrem Welterfolg "Ziemlich beste Freunde" präsentieren Éric Toledano und Olivier Nakache mit ihrer fünften gemeinsamen Regiearbeit einen ebenso ernsthaften wie überraschend humorvollen Film.

Zehn Jahre ist es her, dass Samba (Omar Sy) - nicht ganz legal - aus Senegal nach Frankreich eingereist ist. Seitdem hält er sich in Paris mit Aushilfsjobs über Wasser und versucht dabei nicht aufzufallen. Zusammen mit seinem heißblütigen "brasilianischen" Freund Wilson (Tahar Rahim), der aber eigentlich aus Algerien stammt, schlüpft er in die unterschiedlichsten Verkleidungen und wechselt häufig den Job, wenn wieder mal was schief geht. Dennoch hält Samba an seinem großen Traum, eines Tages als Restaurantkoch zu arbeiten, optimistisch fest. Endlich winkt ihm eine unbefristete Stelle und er wird leichtsinnig, weil er glaubt, dass eine Aufenthaltserlaubnis jetzt nur noch reine Formsache ist. Doch dann verweigern ihm die Behörden die ersehnten Papiere und er landet postwendend in Abschiebehaft. Jetzt steckt Samba richtig in der Klemme und braucht dringend Hilfe. Die erhofft er sich von der dünnhäutigen Karrierefrau Alice (Charlotte Gainsbourg), die sich nach einem Burn-Out nun ehrenamtlich im Sozialdienst engagiert. Samba ist ihr erster "Fall" und sie macht gleich alles falsch: Obwohl ihr die Kolleginnen eingeschärft haben, immer die Distanz zu wahren, gibt sie Samba schon am ersten Tag ihre Telefonnummer...

Details

Omar Sy, Charlotte Gainsbourg, Tahar Rahim, Izia Higelin
Eric Toledano, Olivier Nakache
Ludovico Einaudi
Stéphane Fontaine
Delphine Coulin, Muriel Coulin, Olivier Nakache, Eric Toledano
Senator Film Austria

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • nett - 1
    Frankreich 2015, Omar Sy und Charlotte Gainsbourg spielen in dem Film. Und zwar Samba Cissé und Alice. Der Schauspieler hat einen Vater aus dem Senegal und eine Mutter aus Mauretanien. Er ist ein guter französischer Darsteller, in einem guten französischen Film und man sollte ich sich den Film ansehen mit dem Hintergrund dass so viele Leute aus Nordafrika flüchten und sogar im Mittelmeer ertrinken.

    SAMBA lebt ja sonst in Senegal und ist nach Frankreich gekommen, 10 Jahre ist er dort. ER hat keine Aufenthaltserlaubnis und muss dauernd aufpassen damit ihn niemand erwischt da er ein U-Boot ist. Er hat keine feste Anstellung, und arbeitet immer da und dort wo er gebraucht wird, für wenig Geld und wenig Ruhm und Ansehen. Eines Tages bekommt er eine Anstellung als Koch. Was ja Recht gut ist. Und er hat eine Idee, er muss zu den Behörden gehen, schließlich kann er das Erste Mal offiziell arbeiten. Dort ist ein Beamter der so ein richtiger Arsch ist, er steckt ihn einfach in Abschiebehaft, was ich persönlich nicht verstehe. So viele Leute sind Diebe und landen nicht in Abschiebehaft und so viele sind aus dem Ausland, fallen durch eine Gesetzeslücke und man schmeißt sie aus dem Land. SAMBA glaubte immer dass er hier sicher ist, aber doch nicht, jedenfalls dort in der Haft schleißt er Freundschaft mit einigen Leuten. JONAS z.B. der aus dem Bürgerkrieg im Kongo geflohen ist und Tausende Km zu Fuß durch Afrika floh, oder er trifft auf ALICE. Er mit seinem Temperament, stets lustig, trifft eben auf ALICE und die hat ein Burnout und kümmert sich im Sozialbereich um Leute die sonst abgeschoben werden. ALICE findet das Schicksal von SAMBA schlimm und kümmert sich immer mehr um ihn es scheint als ob sich die beiden verlieben könnten.

    Omar Sy spielte schon unter derselben Regie wie in „Ziemlich beste Freunde“ auch ein sehr guter Film Nun auch so ein Randthema, wirklich gut ich muss sagen der Film ist gut gespielt, er ist ein Drama, er ist eine Komödie, er hat keine unnötigen oder wenige unnötige Szenen, man sieht an SAMBA was er für ein lustiger Typ ist, er ist freundlich und höflich und ganz anders als solche Leute beschrieben werden. Leider gibt es immer noch Leute die aufgrund der Hautfarbe entscheiden.

    Was mir am Film fehlte ist dass er etwas einfach wirkte, es fehlt das Sozialkolorit, es fehlt das lustige, das spannende, es ist zwar ein Film über eine ungewöhnliche Freundschaft aber er ist nicht so umgesetzt das man sich den Film noch mal ansehen möchte. Er ist nicht übel, er hat eine gute Geschichte, aber irgendwie setzt er nicht so starke Akzente wie der Freunde Film. Er hat nette Darsteller und er hat gute Darsteller, was will man mehr? Nun ganz einfach, eine spannende Geschichte und ein spannendes Drehbuch.

    gute Story - 2
    Für mich persönlich sind Französische Filme immer eine Herausforderung aber leider ist der Film nicht herausfordernd dass man sich an den Film nachher erinnert. Es sind zu viele ruhige Szenen und zu wenig Wendungen im Drehbuch. Leider, aber das macht nichts, es bleiben sehr viele Dinge über die den Film sehr gut machen, und dazu die nette Musik, die realistische Darstellungsweise, die Leute, ein Thema das selten in Filmen umgesetzt wurde, leider, aber dafür hat der Film eines, ein richtig schönes Schicksal eines Migranten der hier in Frankreich lebt und wirklich gute Arbeit gemacht hat, und dann sogar abgeschoben wird.

    Ohne Aufenthaltserlaubnis ist er da, und darf nicht französisches Territorium betreten, meine Güte wie soll das gehen bitte? Irgendwie verstehe ich die Politik nicht, sein Vater sagt immer, du darfst nicht auffallen, schließlich ist er ja illegal da. Schade wirklich. Es fehlt heute an vielen Dingen im Bereich Liebe zu Menschen, leider, aber macht nichts. Übrigens, nicht Schwarz fahren in der U-Bahn, wegen einem Fahrschein wurden so viele Leute schon ausgewiesen.

    Eine sehr gute Geschichte, aber mehr als 88 von 100 gebe ich nicht