Mae West gibt die Honky Tonk singende Männer- und Löwen­bändigerin mit laszivem Hang zur Langsamkeit und majestätisch scharfem Witz.

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Salvador Dalí malte Mae Wests Gesicht huldigend als Vexierbild. In "I'm No Angel" gibt sie die Honky Tonk singende Männer- und Löwen­bändigerin mit laszivem Hang zur Langsamkeit und majestätisch scharfem Witz. Die Männer, die sie mit dem ihr eigenen Repertoire aus Spott und Verbrauchervergnügen von unten nach oben zu mustern pflegt, tragen hier die Namen Cary Grant und Edward Arnold. "It's not the men in my life but the life in my men that counts." Ähnlich kalibrige one-liner hat sie (wie die meisten ihrer Bücher, Song-Texte und Dialoge) eigenhändig verfasst: Geist, Wollust und Selbstparodie auf jenen Glamour, den sie mit wegwerfender Grandezza zu zelebrieren pflegte, als sei er das höchste Gut auf Erden und zugleich nur ein joke im Brooklyn-Slang. (H.T.)

(Text: filmmuseum)

IMDb: 7

  • Schauspieler:Mae West, Cary Grant, Gregory Ratoff

  • Regie:Wesley Ruggles

  • Autor:Mae West

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