Ich darf nicht schlafen (2004)

 F/B 2004

Une aventure

Drama, Romanze 100 min.
5.00
film.at poster

Cécile (Florence Loiret) und Julien (Nicolas Duvauchelle) sind gerade zusammen gezogen. Eines Nachts, als Julien von der Arbeit nach Hause kommt, sieht er auf der Straße eine verstörte Frau mit Blessuren am Körper und ohne Schuhe. Als er sie am nächsten Tag im Supermarkt wieder sieht, edel angezogen und ohne sichtbare Spuren der Nacht, geht er ihrer Geschichte auf die Spur und lässt sich mit hineinziehen in ein Netz von zerstörerischen Beziehungen, das nur mit einem Verbrechen zerschlagen werden kann.

"Ich darf nicht schlafen" ist nach "Es brennt in mir" ("Les corps impatients", 2003) der zweite Spielfilm des Duos Xavier Giannoli und Edouard Weil . Wie sein Vorgänger handelt "Ich darf nicht schlafen" von einer Dreiecksbeziehung, dem Zerfall einer Paarbeziehung und einem abschließenden Verbrechen. Jedoch skizziert Xavier Giannoli diese Entwicklung in seinem zweiten Film weniger brutal und direkt, sondern mit einer hohen Dosis "Geheimnis", die den Zuschauer die Hintergründe mehr ahnen als wissen lässt.. Das Phänomen des Schlafwandelns ist nur der Katalysator für die dramatischen Entwicklungen. (Text: arte)

Details

Ludivine Sagnier, Nicolas Duvauchelle, Bruno Todeschini, Florence Loiret, Estelle Vincent, Barbet Schroeder, u.a.
Xavier Giannoli
Jacques Fieschi, Sophia Burnett, Xavier Giannoli

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Schlafwandelerin
    Der Originaltitel lautet ’Ein Abenteuer’. Er bleibt noch etwas undeutlicher als der deutsche. Für die junge Gabrielle (Ludivine Sagnier), die schlafwandelnd ziellos durch die Nacht irrt, interessiert sich ihr Nachbar Lucien (Nicolas Duvauchelle). Aber sie hat auch keinen Plan für ihr Leben im Wachzustand. Sie zerbricht gefestigte soziale Strukturen wie die Ehe, ganz im Gegensatz zu Lucien, der in einer braven Zweierbeziehung lebt. Er hilft ihr Schlimmes an sich zu verhindern und als es zwischen den beiden endlich klappt, sieht man nur Schwarzafrikaner bei Nacht im Tunnel. Die Typen sind zu cool, die ärztliche Betreuung zu breit angelegt. Selbst die vielen nur wenige Sekunden dauernden Einstellungen und die sprunghaften Szenen bringen keinen rechten Schwung. Am Ende braucht man sogar Mutmaßungen, um das Geschehen zu erahnen. Irgendwie unbefriedigend.