Die Sonne geht wieder auf

 I 1946

Il sole sorge ancora

Drama 98 min.
6.10
film.at poster

Eines der wenigen KP-nahen Werke des ansonsten eher zum Christdemokratischen tendierenden neorealism

Die Sonne geht noch auf: Neben Roma, città aperta und Paisà der wohl wichtigste Film der unmittelbaren Nachkriegszeit über den Widerstand.

Ein Film mit einem konkret-marxistischen Klassenstandpunkt statt einer weitgefassten humanistischen Sicht der Dinge, und auch künstlerisch verwoben mit den Einflüssen sowjetischer Modelle der 30er Jahre. Was Aldo Vergano - der mit Schicksal am Lenkrad seine Karriere 1954 in Österreich beendete - allerhand Ärger eintrug: 1946 wollten viele nicht mehr daran erinnert werden, wie zer- stritten der Widerstand in Wahrheit war, wie klar er entlang kapitalistischer Interessen strukturiert war; ganz zu schweigen davon, wie viele Italiener de facto kollaboriert hatten.

Der Film ist weniger ein emphatischer, tief empfundener Ruck zukunftswärts als ein virulentes Werk agitatorischer Analyse - und der Skepsis. (R.H.)

Details

Elli Parvo, Lea Padovani, Carlo Lizzani, Aldo Vergano, Giuseppe De Santis, u.a.
Aldo Vergano
Giuseppe Rosati
Aldo Tonti
Guido Aristarco u.a.

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