In Marseille wartet der Tod

 F 1999

Méditerranées

Drama, Krimi 100 min.
4.80
In Marseille wartet der Tod

Nach sieben Jahren Gefängnis kehrt Pitou (Vincent Cassebpnach Marseille zurück und muss feststellen, dass sich alles geändert hat.

Pitous Geliebte hat seinen Bruder geheiratet, sein bester Freund ist zum korrupten Machtmenschen geworden. Dennoch hält Pitou an seinen Werten fest und wird dadurch zur Zielscheibe...

Details

Vincent Cassel, Monica Bellucci, Richard Bohringer, Enrico Lo Verso, Luc Palun, u.a.
Philippe Bérenger
Philippe Bérenger

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Drei Brüder
    Die äußerst komplexe Handlung spielt im Gangstermilieu mit vielen Brutalitäten zwischen Franzosen und Arabern, die nicht immer leicht nachzuvollziehen sind. Der Ex-Knacki Pitou (Vincent Cassel) versucht sich wieder einzuleben. Vieles hat sich verändert. Es bleibt aber die unbeantwortete Frage: Geschäfte oder Gefühle? Mittendrin die schöne, schwangere Monica Bellucci und der coole Bulle Richard Boringer, der zwischen den Fronten steht. Bedeutungsschwere Sätze wabern umher wie “Das Meer ist kalt und verdreckt von Arabern und Juden…“ oder “Du bist nicht draußen, du hast nur den Käfig gewechselt.“ Dies verdeutlicht das Weltbild der Akteure. Die Botschaft des Films läuft auf die Sinnlosigkeit krimineller Aktivitäten hinaus. Milieugebunden entwickelt sich zwangsläufig eine Reihe von Gräueltaten, die für Außenstehende völlig unverständlich sind. So ist auch das seltsam offene Ende zu verstehen, das den deutschen Titel rechtfertigt. Der des Originals geht wohl eher in die Richtung ’So sind sie halt manche kriminelle Mittelmeeranrainer: hart, kompromisslos und ständig im Krieg. Regeln gibt’s nicht’.
    Die Spannung hält sich in Grenzen, wenn man von den Gewaltexzessen und Riesenballereien mal absieht. Ein Gangsterfilm mit Mittelmaß.