Intime Fremde

 F 2003

Confidences Trop Intimes

Drama 29.04.2005 104 min.
7.10
film.at poster

Eine junge Frau irrt sich auf ihrem Weg zum Psychiater in der Tür und erzählt einem Steuerberater ihre Eheprobleme.

Weil sie sich in der Tür geirrt hat, vertraut Anna dem Steuerberater William Faber ihre Eheprobleme an. Ihre Not berührt und verwirrt ihn, und er wagt es nicht, ihr zu sagen, dass er kein Psychotherapeut ist. Im Laufe der weiteren Besuche und Bekenntnisse stellt sich ein merkwürdiges Ritual zwischen ihnen ein.Tag für Tag vertieft sich diese merkwürdige Beziehung zwischen Anna und William, und sie beginnen, ihr Leben und ihre Nächsten mit anderen Augen zu betrachten, ohne zu wissen, wohin das führen wird...

Details

Sandrine Bonnaire, Fabrice Luchini, Michel Duchassoy, Anne Brochet, Gilbert Melki, Laurent Gamelon, u. a.
Patrice Leconte
Pascal Estève
Eduardo Serra
Jérôme Tonnerre, Patrice Leconte
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ein viel zu intimes Vertrauen
    Patrice Leconte hat die Fähigkeit, aus einer kleinen Idee einen abendfüllenden Film zu machen. Hier ist es die Verwechslung von einem Psychiater mit einem Steuerberater, die einer Klientin unterläuft. Die beiden Darsteller in diesem Fast-Zweipersonenstück sind Sandrine Bonnaire und Fabrice Luchini, der mit eindrucksvollen, großen Augen erstaunt schweigen und zuhören kann. Und das ist eines der Geheimnisse, warum es zwischen den beiden funkt, weil das heute offenbar eine selten gewordene Fähigkeit ist. So ist der Motor für die sich entwickelnde Beziehung ein gegenseitiges Interesse, das aus einer Einsamkeit heraus entstanden ist und das gezielt mit einem wunderbaren Wilson-Pickett-Song unterlegt ist. Auch die Nebenfiguren werden pointiert charakterisiert, egal ob Ehemann (gefährlich Gilbert Melki) oder Ex-Freundin Jeanne (ironisch Anne Brochet), ihr gegenwärtiger Lover ein etwas schlichter Muskelprotz oder die etwas ältere Sekretärin. Die angetäuschte Therapiesitzung wird zum persönlichen Plausch, die Akteure verändern sich nicht nur äußerlich. Von allen Seiten hagelt es Ratschläge wie ‘Weg mit ihr oder drauf mit dir!‘ oder ‘Die Liebe ist eine unheilbare Krankheit‘.
    Nach einem kurzen Intermezzo gibt es dann ein versöhnliches Ende ohne den obligatorischen Kuss oder das Betthupferl.
    Nett und liebevoll aber nicht zu süß, ein Neuanfang eben.

  • Seit diesem Film...
    spitze ich nur noch Bleistifte und warte auf Sandrine Bonnaire...
    Steuerberater Peter Reiter
    Psychotherapeut Wolfgang Ulrich
    beide Sigmund Haffner Gasse 12
    5020 Salzburg
    8-)

  • sehr ansprechend
    der film ist schlüssig gut besetzt und nett vollendet.
    jeder der zwei akteure ist dem alten verhaftet, von dem es sich im laufe des filmes zu trennen gilt. dies geschieht, da die offenheit und emotionalität annes, gespielt von sandrine bonnaire, den vermeintlichn psychoanalytiker, gespielt von luchini, derat fesselt, dass er genau so von der therapie profitiert wie seine klientin und sich nach und nach von seiner vergangenheit trennt und ein neues beginnt, als anne wegzieht und somit auch ihren mann verlässt.
    empfehlenswert
    reaktionen erwünscht
    lg dietmar

  • unterhaltsam
    einen wirklich guten beziehungsfilm hat hier Patrice Leconte auf die Leinwand gezaubert, voller Humor und Intelligenz.

    Empfehlenswert, nicht nur für Frauen :-)