Jack Reacher

 USA 2012
Drama, Krimi 04.01.2013 ab 16 130 min.
7.00
Jack Reacher

Tom Cruise als Ex-Ermittler des Militärs, der im Namen der
Gerechtigkeit gnadenlos Jagd auf jene macht, die unter dem Deckmantel des Gesetzes Menschen töten.

Jack Reacher (TOM CRUISE) ist ein genialer Ex-Ermittler des Militärs und ein zynischer, unberechenbarer
Einzelgänger. Er erscheint nur auf der Bildfläche, wenn er gefunden werden will, und macht im Namen der
Gerechtigkeit gnadenlos Jagd auf jene, die unter dem Deckmantel des Gesetzes Menschen töten. So wie im Fall
des Verdächtigen James Barr. Dieser hatte während des Golfkriegs vier Menschen ermordet und war lediglich
aus politischen Gründen nicht verurteilt worden. Damals hatte Reacher geschworen, ihn dorthin zu bringen, wo
er hingehört - hinter Gitter. Doch warum sieht Barr nach der jüngsten Schießerei in seinem erbitterten Erzfeind
seine einzige Chance?

Was zunächst nach einem Routinefall aussieht, entwickelt sich schon bald zu einem perfiden Komplott, in dem
Reacher und vor allem der raubeinige ehemalige sowjetische Gefangene "The Zec" (WERNER HERZOG) eine
tragende Rolle zu spielen scheinen. Reacher sieht sich plötzlich mit einem einflussreichen und skrupellosen
Feind konfrontiert. Gemeinsam mit der Anwältin Helen Rodin (ROSAMUND PIKE) und dem Kriegsveteranen
Cash (ROBERT DUVALBpbegibt sich Reacher auf eine nervenzerreißende Verfolgung des Bösen. Ein tödliches
Katz-und-Maus-Spiel beginnt ...

Details

Tom Cruise, Rosamund Pike, Richard Jenkins
Christopher McQuarrie
Joe Kraemer
Caleb Deschanel
Christopher McQuarrie, Lee Child
UPI
ab 16

Kritiken

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User Kritiken

  • Mischen akomplischt
    Einer dieser Fließbandfilme aus Hollywood, in denen am Anfang alles gegen den Verdächtigen spricht (hier der Amokschütze Barr: Joseph Sikora) und am Ende sich das Blatt wendet und die Ordnung wieder hergestellt ist, will sagen die Bösen bestraft oder getötet sind.
    Hier übernehmen Tom Cruise (Titel!) und Rosamund Pike (Helen Rodin) die Ermittlungen. Sie durchleuchtet die Opfer, er das Umfeld des Täters. Da ist die kleine Rolle von Robert Duval noch ein echter Genuss.
    Erst in der zweiten Hälfte kommt etwas Spannung auf. Vor allem als Werner Herzog, der sonst hinter der Kamera steht, einen hundsgemeinen Auftritt hat. Die Einäugigkeit verleiht ihm einen diabolischen Ausdruck.
    Die Kameraführung kommt oft etwas pathetisch (längere Zeit kreisen oder von schräg unten) daher und dient nur der Überhöhung des Titelhelden. Das nervt aber auf die Dauer. Die kämpferischen Stunts von Tom Cruise beseitigen zwar ratz-fatz die Gegner, bringen aber auch keine Hochspannung. Lee Child, von dem die Romanvorlage stammt, fand Tom zu kleinwüchsig. Stimmt.
    Der finale Showdown ist wildes Geballere. Und wenn sich Tom mit dem Raubein Charly (Jai Courtney) einen Schaukampf liefert, nachdem sie ihre Waffen abgelegt haben, soll das wohl nur beweisen, wer der größte Hahn auf dem Mist ist.
    Gottseidank gibt es keine Lovestory zwischen den Ermittlern. Rosamund Pike wirkt neben Tom etwas blass. Lediglich mit der kurz eingestreuten Verdächtigung ihres Vaters, Staatsanwalt Rodin (Richard Jenkins), kann sie im Bereich Emotionen etwas punkten. Letztendlich fährt Tom alleine in die Nacht. Das hat er doch ganz toll gemacht. Weil er kein Pferd hat und die Sonne schon untergegangen ist, nimmt er den Greyhound, denn er hat ja die ‘Mischen akomplischt‘. K.V.

  • irgendwie zu einfach - 1
    Tom Cruise ist schon seit 25 Jahren einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler, und je älter er wird, desto besser wird er, Tom ist irgendwie, wie ein Wein. Er hat irgendwas, er hat Ausstrahlung, er hat Charisma, er hat einen beschissenen Sektenglauben, aber das ist mir egal, ob er Scientologe ist oder nicht, er ist ein hervorragender Schauspieler, er sieht verdammt gut aus, er ist echt hübsch, seine Filme gewinnen durch ihn eine immense Präsenz auf der Kinoleinwand, sein nächster Film „Oblivion“ ist so ein Abspritzfilm wie „Minority Report“, einfach super, und nun kommt dieser Film ins Kino.

    Der 125 Minütige Film basiert auf der Novelle Sniper von Lee Child. Mehr oder weniger. Der schrieb die Reacher Romane die in 96 Ländern erschien und eine Auflage von 60 Millionen hat. Ja nicht übel, endlich wieder eine Romanverfilmung nur dieses Mal muss ich sagen, Tom Cruise, du bist nur nett, das Drehbuch vom Film ist nicht spannend, eher dümpelt es dahin wie ein 2. Klassiger Actionfilm, leider ist der Film nicht so super spannend.

    Aus „Respekt vor den Opfern des Amoklaufs in Newtown und ihrer Familien hat man ja den Kinostart damals verschoben, eh nur um 5 Tage, tja das ist Respekt in Amerika, ein Kinostart wird um 5 Tage verschoben. Was war damals passiert? Am 14.12.2012 im US-Bundesstaat Connecticut in der Kleinstadt Newtown wurden 28 Menschen erschossen. Und zwar 20 Kinder, 6 Angestellte einer Grundschule sowie die Mutter des Täters. Barack Obama war sogar bei den Begräbnisfeierlichkeiten dabei, die Adam Lanza verbrochen hat. Der sitzt lebenslänglich wenn ich mich nicht irre, und seine Tat bleibt immer noch im Geheimen. Er war ein Verrückter, einer von vielen, und in dem Film Jack Reacher geht es um einen Amokläufer.

    JAMES BARR heißt er im Film, ein Ex Soldat der im Irak war, der 2 Jahre lange nur geübt hat, nie geschossen hat, der ein perfekter Sniper ist, der ein sehr guter Schütze ist, der in der Woche 2.000 Schuss Munition zu Übungszwecken abgegeben hat, der in 2 Jahren 250.000 mal geschossen hat, und der jetzt eben in zu Hause in seiner Heimatstadt, 5 Menschen ermordet.

    JAMES hat beim Verhör nur einen Wunsch, JACK REACHER, den er von damals kennt, Tom Cruise spielt ihn, den will er haben, der soll ihm helfen, der soll kommen, und er kommt auch, wieso ist einige Zeit ein Geheimnis, aber nicht sehr lange, was mich am Film gestört hat, denn die Rolle von Jack wurde sehr geheimnisvoll aufgebaut. Ein Ex-Soldat, mehr Auszeichnungen die man sich vorstellen kann, in unzähligen Kriegsgebieten zu Hause, 50 Jahre alt, sieht aus wie 40 Jahre, kennt und weiß alles, ist eine Ikone und ein Phantom, niemand kennt ihn, niemand sieht ihn, wenn er will kommt er dorthin wo er gebraucht wird.

    Zu ihm gesellt sich HELEN RODIN die eine Anwältin spielt, Rosamund Pike spielt sie, ja die hat wirklich nen rosa Mund, ich habe sie kontrolliert im Film, gesehen und beobachtet, ja Ihr Name ist keine Lüge. Die ist ja 1979 in London geboren und in „Zorn der Titanen“ mit von der Partie gewesen, wo sie spielt weiß der Zuseher, der Film ist eher gewöhnlich.

    Was jetzt kein Affront gegen sie ist, sie hat eine nette Art Ihre Rolle zu verkörpern, aber Ausstrahlung ja das fehlt ihr irgendwie.

    Dazu gesellt sich ALEX RODIN, Ihr Vater, RICHARD Jenkins spielt ihn, irre alt ist er, 1947 geboren kennt man ihn vielleicht aus dem Horrorfilm „The Cabin in the Woods“ den ich sah, der mir zu brutal war, und viel zu übertrieben war, ja wo er mit spielt, da weiß man, der Film hat irgendwas geheimnisvolles. Irgendwas das ihn auszeichnet und das hat der Film auch, nur leider ist er nicht so wie man sich den Film anfangs vorgestellt hat.

    Kann man lassen - 3
    Ich frage mich ob es noch einen 2. Teil geben wird, denn es gibt glaube ich 17 Bücher in Amerika, die sich um die Romanfigur Reacher drehen. So gesehen ist übrigens der Film recht geradlinig gedreht worden, mehr etwas so 80 er – 90 er Jahre mäßig, ruhig, einfach, alte Klamotten irgendwie gewohnt aber auch leider irgendwie Tv-mäßig, aber eher Pay TV. Will sagen, für das Kino ist der Film gut, aber er lässt einiges vermissen. Der Film ist so Gangster meets Polizist, ich weiß nicht, kann es schwer erklären.

    Was jedenfalls am Film gut ist, Waffen sind böse, Waffen sind nie gut, Waffen sollte man gar nicht haben, das irgendwie habe ich rausgefühlt und das finde ich total in Ordnung. Weg mit allen Waffen auf der Welt.

    Eines möchte ich noch los werden, Pike spielt einfach, zu sehr Drama und Drehbuch, sie hat wenig Innovatives, das dafür lässt Cruise nicht vermissen, aber wie gesagt, das Drehbuch ist eher zu einfach, das Ganze ist einfach ein sehr guter Krimifilm, mehr nicht und deshalb gebe ich auch nur 81,99 von 100 Punkten.

    hätte mehr erwartet - 2
    Er ist also nicht sehr spannend, weil Rosamund Pike mitspielt, was auch nichts gegen sie ist, aber man verwendet sie oft in 2. Klassigen Filmen, er ist geheimnisvoll, weil Jenkins oft in Filmen mitspielt wo eine geheimnisvolle Person erfordert wird, oder ein Mann der einfach viel kann und weiß, was ja Jack Reacher ist, und der Film hat noch wem dabei, Robert Duvall als CASH, einer meiner Lieblingsschauspieler.

    1931 ist er geboren, Egal ob Pate, Dialog, ja egal, der Mann ist eine Ikone, er ist einfach super, er ist ein guter Schauspieler, und ich hätte ihn in diesem Film gerne eine Hauptrolle spielen gesehen, aber leider war es nicht so und leider meine ich deswegen, weil der Film einfach etwas langweilig war und Duvall meistens in seinen Rollen irgendwie etwas Besonderes in den Film bringt, wo man als Kinozuseher dann heimgeht und sich denkt, gut das Duvall dabei war, der ist einfach super.

    Ja seine Rolle ist zu klein, macht aber nichts, der Film ist ja auf Jack Reacher ausgelegt. Und natürlich muss die Rolle Tom Cruise spielen, denn der zieht ja alle Blicke auf sich, wo der auftritt, ist immer Action angesagt oder Kämpfen, die Handlung ist oft egal, aber Hauptsache er ist dabei. Nichts gegen Cruise wie gesagt, aber der Film war leider gewöhnlich.

    Die größte Überraschung war der 1942 geborene Werner Herzog der in dem Film die Rolle von ZEC spielt, ja er ist ein guter Regisseur, im Film geht er unter, er hat den Film „Aguirre, der Zorn Gottes“ mit Klaus Kinski damals gemacht, er ist als Regisseur berühmt, als Schauspieler sah ich ihn glaube ich hier überhaupt das Erste Mal.

    Bei der Produktion hatte man eigentlich Gedanken die Rolle mit Cruise zu besetzen weil er im Roman eigentlich 1,95 Meter groß ist um 20 cm oder so größer als Cruise, macht aber nichts, denn der Film ist ja auf die Präsenz einer Einzelperson ausgelegt und in dem Film ist Cruise wirklich 'ne Institution, alles dreht sich um ihn, nicht so extrem, es gibt schon Nebenhandlungen, böse Russen, gefährliche Leute, versteckte Ermittler, böse Polizisten, aber ohne Cruise ist der Film nichts Besonderes.

    Wie immer wird Cruise vom Deutschen Patrick Winczewski synchronisiert, und wie immer spielt er eine Mischung zwischen Ethan Hunt und James Bond. Für mich zu übertrieben aber das ist halt die Romanfigur. Im Film ist ja REACHER ein ehemaliger Militärpolizist der versucht seit Jahren BARR hinter Gitter zu bringen und nun seinem Ziel sehr nahe ist, leider hat man im Film eines vergessen, einiges zu erklären man sieht und hört viel durch einige Rückblenden, die aber meiner Meinung nach zu kurz sind.

    So Sachen wie Filmmusik, Handlung, Kamera, Effekte, ja im Film nichts Besonderes, aber dennoch vorhanden. Aber das macht wie gesagt nichts, denn als Reacher hinter BARR her ist, merkt er, he der ist gar nicht so schuldig, hat er wirklich die 5 umgebracht? Sicher sieht man im Film wer der Mörder ist, verrate ich aber nicht, und nach einiger Zeit fängt ein kleiner Verschwörungsthriller an, der Drehort übrigens war Pittsburgh, die zweitgrößte Stadt im US-Bundesstaat Pennsylvania, also dort wurde der Film gedreht.

    Ursprünglich war eigentlich Pike gar nicht vorgesehen, denn es war Hayley Atwell, Brit Marling und Alexa Davalos vorgesehen aber Pike gewann. Auch für Reacher war Cruise nicht die 1 Wahl, da waren schon andere vor ihm da, Brad Pitt, Hugh Jackman, Vince Vaughn, Jamie Foxx und Will Smith, aber da ist wohl Scientology hinter ihm gewesen und hat ihm eine Rutsche gelegt.

  • Tolle Sache!
    Eigentlich habe ich nicht daran geglaubt, dass ich einmal einen Tom-Cruise-Film loben werde, doch jetzt ist es tatsächlich so: Das ist ein wirklich unterhaltsamer Film mit guten Darstellern. Tom Cruise spielt den Jack Reader auf ziemlich lässige Art und Weise, seine Gegenspieler kommen ebenfalls gut ins Spiel und dass Jack Reacher die blonde Anwältin nicht einmal küsst, versteht man schließlich auch :-) tolle Stunts, gute Action und eine spannende Story. Feine Sache!