King Arthur

 USA/GB/Irland 2004
Fantasy, Abenteuer 19.08.2004 126 min.
6.30
King Arthur

Die wahre Geschichte des Mythos von Artus und den Rittern der Tafelrunde als mitreißendes Abenteuer-Epos.

Arthur ist ein zögerlicher Anführer, der sich nichts sehnlicher wünscht, als Britannien endlich wieder zu verlassen und in den Schoß Roms zurückzukehren, wo er sich Frieden und Stabilität erhofft. Doch bevor er die Reise in die Heimat antreten kann, muss er noch einen letzten Auftrag erfüllen, der ihn und seine Ritter der Tafelrunde - Lancelot, Galahad, Bors, Tristan und Gawain - zu einer folgenreichen Erkenntnis kommen lässt: Wenn Rom sich aus Britannien zurückzieht, wird das Land einen Führer brauchen, der das Vakuum ausfüllt.

Jemand, der die Menschen nicht nur vor der Invasion der Sachsen bewahrt, sondern die Insel auch in ein neues, ein besseres Zeitalter führt. Vereint mit dem einstigen Feind Merlin und mit der schönen und mutigen Guinevere an seiner Seite muss Arthur die Kraft finden, Verantwortung für sein Schicksal zu übernehmen und den Kurs der Geschichte für immer zu verändern.

Altersempfehlung: ab 12

Details

Clive Owen, Keira Knightley, Stephen Dillane, Til Schweiger ua.
Antoine Fuqua
Hans Zimmer
Slawomir Idziak
David Franzoni, John Lee Hancock
Buena Vista

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Hochzeit als Belohnung
    Das Arthur-Abenteuer wird etwas kryptisch dargestellt. Der begleitende aus dem Off eingesprochene Kommentar ist um Authentizität bemüht, was nur zum Teil gelingt. Sehr aufwendig inszeniert und recht prominent besetzt wechseln wilde Kämpfe mit langen Gesprächen. Der Tempowechsel ist noch das Positivste an diesem Film. Denn die Effekte nutzen sich in ihrer Wirkung im Laufe des Films ab. Das wird verstärkt durch die all zu oft schreiend umherlaufenden Truppen. Der eher schmächtigen Keira Knightley nimmt man die Furie auf dem Schlachtfeld kaum ab, dann schon lieber als King Arthurs Braut, aber nur als Marginalie. Ein Spektakel, das einen kalt lässt, trotz des Riesenklamauks.

  • Supertoll - Teil 1
    King Arthur



    LUCIUS ANTONIUS CASTUS ¿ARTURIUS REX¿ der König der Britannier, das wusste er noch nicht damals, das er so einen Titel hat. Er ist römischer Legionär, entführt aus Sarmatien um als Söldner den Römern zu dienen, 15 Jahre lange zu kämpfen, für wenig Lohn, nur um nicht von der Hand zu sterben, die ihm die Befehle gibt, die alle Macht über Europa hat. Er und seine 5 Freunde, LANCELOT, TRISTAN, GAWAIN, BORS, DAGONET, sie kämpfen für die Freiheit und für alles was sich lohnt und Geld bringt.

    Anfangen tut die Story mit LANCELOT der einberufen wird, und für die Römer kämpfen soll. 15 Jahre wird er wegbleiben sagt ihm der Legionär. Nach dieser Zeit ist eben sein Dienst wie der von den anderen zu Ende, und sie sollen endlich frei sein, endlich mit sich frei mit einem Geleitbrief durch das römische Reich bewegen können wohin sie auch möchten, eine Sache an die alle gehofft hatten, aber jetzt endlich glauben konnten.

    Bischof GERMANIUS erteilt Ihnen einen letzten Auftrag, am Vorabend Ihrer Freiheit, ARTUS überredet seine Söldner nicht, er fragt sie, er hat immer an die Freiheit geglaubt, an die Freiheit eines jeden Menschen, und kein Sklaventum, ein Rom das es nicht gibt und gab. Wie ihm ALECTO aufmerksam machte, der Sohn von MARCUS HONORIUS einem Feudalherrscher am Rande des Hadrianwalles. Er soll nämlich ihn und ALECTO den wahrscheinlich möglicherweise zukünftigem Papst retten, da die Sachsen im Norden eingefallen sind, und CERDIC (Stellan Skasgard) ein mordender Despot ist, wie sein Sohn CYNRIC (Til Schweiger), der alles tötet und töten lässt was sich ihm in den Weg stellt.

    ARTUS gehorcht unter Protest und macht sich auf dem Weg, und lernt dort die Gefangene gefolterte Keltenbraut GUINEVRE (Keira Knightley) kennen und später auch lieben. Er befreit sie und macht sich mit einer Horde Leibeigener auf in den Süden, Richtung Rom, wird aber von den Sachsen überrascht. Auf einem zugefrorenem See kommt es zu einem großen Kampf.

    Nach der alten Sage von Mallory gab es nur 3 Könige die in die Geschichte der Welt eingingen, einer davon war eben Artus. Ich glaube ich bin an dem Film schuld, weil ich habe inständig gehofft und gehofft, und da ich sicher von einer höheren Macht erhört wurde, hat wohl Jerry Bruckheimer, der Produzent von dem herrlichen SF Film ¿Armageddon¿ sich gedacht, na da ist ein netter Mensch da in Europa, nehmen wir doch mal kurz
    90 Millionen US $ und drehen den Film, der zwar nicht auf wahren Märchentatsachen beruht aber egal. Und er hat es gemacht, einen 120 Min. langen Film gedreht, und ich war froh den endlich zu sehen, denn seit ¿Excalibur¿ ist bis jetzt kein wertvoller Beitrag zu diesem Thema geleistet worden an dem ich mich noch erinnern kann, und das ist auch schon lange her. Und wären nicht Terry X, Sphinx, und ähnliche interessante Sendungen auf die Ideen gekommen Berichte über Artus zu bringen, wüsste das einfache nicht lesende Volk gar nicht das es so einen wahrhaft großen Herrscher gegeben hat.

    Warum er aber die viel zu junge Keira die 20 Jahre alt ist für den Film als die Frau von Artus, genommen hat ist mir ein Rätsel. Sie hat sehr gut gepasst, nur gab es bei Ihr einige Dinge die nicht so ganz in mein Realitätsbild reinpassen. Da wäre z.B die Szene wo Artus Ihr die ausgekugelten Finger einrenkt. Er nimmt seine Hand, gibt Ihre rein, und irgendwie geht es da zu wie bei einer Kokosnuss die gerade ausgepresst wird. Knicka, Knacka, Knecks, und schon sind die Fingerchen der schönen Waldamazone eingerenkt. Ein kurzes schmerzverzerrtes unechtes Gesicht, das eher aussieht als wäre Keira in einen Lockenföhn reingefallen, und schon ist die Sache erledigt. Und das war noch nicht alles, denn ich glaube so wie es der Film uns einreden möchte, war am nächsten Tag schon alles vorbei mit den Schmerzen.

    Mir kam oft so vor bei dem Film das die ganze Story, die sich um 492 n. Chr. abspielt, in einigen Tagen fertig war, von Reise, über Einrenken, vom finden der Guinevre bis hin zur Verteidigung d

    Re:Supertoll - Teil 1
    ganz deiner meinung anakonda!!
    mir raucht schon der schädl, wenn ich die ersten paar
    zeilen durchlese...
    cu c.

    Sag, Tuvok
    Schreibst du eigentlich mit, während du im Kino sitzt? Oder wartest du darauf, dass dich mal ein Verlag bittet, das Buch zum Film zu schreiben? Ich meine, ich schreibe ja auch gern, ich wüsste aber nun wirklich nicht, was jemand davon haben sollte, den Film von dir (oder von wem auch immer) nacherzählt zu bekommen. Ich habe den Eindruck, dass du trotz deines Wortreichtums kaum jemals zum Punkt kommst. Schlimm genug, dass du offenbar viel zu viele Abende deines Lebens im Kino verbringst.

    Nein, lass dich von mir nicht abhalten, dich weiterhin hier zu verewigen, ich wüsste jedenfalls nicht, warum ich mir das, was du da schreibst, reinziehen sollte. Augen und Ohren und ein Hirn habe ich selber auch - und vor allem ein Urteilsvermögen, das angeblich im Herzen liegt.

    Liebe Grüße und mach mehr Bewegung!

    Anakonda

    ran ans Schwert - Teil 4
    Wurfmesser in die Rüstung integriert gehabt, was sehr gut aussah. Sehr schön waren die Pferde anzusehen, blöd fand ich wiederum das sie Merlin als einer von Drei Leuten so blöd gemacht haben, aber er sah dafür realistisch aus, wie ein Keltischer Obdachloser. Trotzdem der Film ist eine Wucht, auch von der Filmmelodie her, die Hans Zimmer wieder uns beschert, und den herrlichen Filmsong der glaube ich von Enya ist.

    95 von 100

    Schlachtig - Teil 3
    und bedauerte das die Kriegsherren der Welt nicht mit Schwertern kämpfen, mit Pfeil und Bogen, denn das wäre viel edler so zu kämpfen, vielleicht auch um die Freiheit, und nicht wie George W. Bush mit Finger aufs Knöpfchendrücken kämpfen, was unsere Zeit zu einer ziemlich verkommenen faulen Zeit werden lässt. Wieso ich George erwähne? Artus sieht ihm ähnlich.

    "Realität stand uns näher als Fantasy", sagt Fuqua. Wirklich?. Und er hat noch nie was von Castus gehört, bis er das Drehbuch von Franzoni las, was kein Wunder ist. Der Film ist so richtig altmodisch, Gut gegen Böse, nur das es tolle Geschichten sind und Sagen die diese Helden umgeben. Wieso man aber Tintagel, Excalibur, die Frau im See, Camelot, die Tafelrunde so wenig in Szene setzte ist mir ein Rätsel. Man hat halt versucht alles realistisch eben darzustellen, was so gesehen eh nicht falsch war. Als damals der Drehbuchautor David Franzoni in der Bibliothek war, fiel ihm eine Geschichte über Lucius Castus auf, einem Legionär. Und das war bevor er Drehbuchautor wurde, und da fand er auch das Papier eines Studenten wo behauptet wurde er war König Artus, der Lucius. Von Marc Aurel wurde Castus nach Britannien geschickt.

    Im heutigen Osteuropa, also eigentlich Russland, existierte ein Geschlecht von Kriegern die sehr gefährlich waren, für Rom. Die Sarmaten. Sie lebten am Rande des römischen Kaiserreiches, bis 175 n. Chr in der Gegend des heutigen Wien eine entscheidende Schlacht gegen Marc Aurel gekämpft wurde, wo diese verloren.
    Der Kaiser meinte zu denen, Entweder Ihr kämpft für uns oder ihr müsst alle sterben. Sie unterwarfen sich dem Imperium und wurden in die Armee eingegliedert. Eine Einheit wurde nach Ägypten, eine nach Britannien geschickt. Es waren Spitzen Soldaten, und Reiter. Wie die Mongolen. Jahre lange waren sie damit beauftragt unbekannte Posten zu bewachen, und das wurde von Vater auf Sohn vererbt.

    Als im 5. Jh. n. Chr. Rom begann zu entglänzen, attackierten viele Barbarenhorden die Außenbezirke des Reiches. Selbst Britannien war nicht sicher da die Sachsen nach Macht gierten. Eine Einheit der Sarmaten Kavallerie unter dem Kommando von Lucius Antonius Castus sollte Britannien vor den Barbaren beschützen, und verschanzte sich hinter dem Hadrianswall, eine von Menschenhand errichtete Trennlinie zwischen dem römischen Britannien und dem barbarischen Norden, die sich über 120 Km hinweg quer durch das Land erstreckte, von Wallsend-on-Tyne im Osten bis Bowness-on-Solway im. Castus hatte viele Männer die heute jeder kennt, Gawain, Galahad, Bors, Tristan, Dagonet, eine richtige Kämpferelite. Dann gab es noch einen Schamanen namens Merlin, und der hat diese Brigade gehasst bis am Tod.

    Und an die Story hat sich Franzoni erinnert und die Artusgeschichte eben ausgearbeitet mit Auftrag usw.
    Bei den herrlich gemalten Orten, wurde so wenig CGI wie möglich eingesetzt, und auch die Mode haben sie sehr sorgfältig entworfen, nach dem sie sich lange zusammen gesetzt hatten, und nachdachten wie es damals aussah. 300 Leute haben am Hadrianswall gearbeitet für den Film. Ausgestattet wurden übrigens 400 Sachsen die aussahen wie 2.000, 150 römische Soldaten und 175 Pikten. Und da ärgert mich wieder was, weil am See als die 8 Mannen gegen die Sachsen gekämpft haben, sah es aus als würden sie das so einfach können, nur weil sie englische Langbögen hatten, die aussahen wie Holzspielzeuge die gerade 10 Meter weit die Pfeile hinfortschießen können.

    Jede einzelne Waffe musste hergestellt werden, jedes Kostüm in langem herumsuchen. Und vor allem Excalibur, wurde nach einem auf keltischen Motiven basierenden Gemälde entworfen. Die Klinge trägt eine Inschrift in Ogham, einer antiken Form keltischer Buchstaben. Sie lautet: ¿Verteidiger seines Landes¿.

    Tristan soll Orientale gewesen sein und das erinnert mich an Robin Hood, die schöne mystische alte Serie aus England der 80 er Jahre, da war auch ein Sarazene mit 2 Schwertern dabei, und hier hat er seine Wurfmesser in die

    Gefiel mir gut - Teil 2
    bis hin zur Verteidigung der Burg gegen die Sachsen, was wohl daran liegt, das sich Antoine Fuqua, der Regisseur, nicht über einen Film traut der mit diesem Thema ruhig 3 Std. hätte dauern können, und somit ¿Gladiator¿ ähnliche perfekte Züge annehmen hätte können, und sogar besser ist als ¿Troja¿ meiner Meinung nach, was wohl daran liegt das ich ein Schneefan bin, denn das ganze Land ist wirklich so beschissen verregnet wie es schon Morgan Freeman in ¿Robin Hood ¿ König der Diebe¿ ausgedrückt hat.

    Dann war es noch blöd finde ich als Artus Guinevre findet, in einem zugemauerten Kerkerverlies, alle sind tot, die Leichen stinken, sie liegt dort, sieht aus als wäre sie gerade aus der Massagekammer gekommen, mit ein bisschen bläulicher Farbe im Gesicht, und da wären wir schon wieder bei der Farbe, sie ist bei Artus auf der Burg, die könnte Camelot später sein, und flüchtet zu Ihren keltischen Piktenfreunden in den Wald um die Sachsen aufzuhalten, und was ist mit Ihr? Ich glaube ich spinne, die Alte ist total blau, bläulich, und bunt angemalt, und selbst in der großen Schlacht wo sie mit einem großen Sachsenschild ein paar auf die Schnauze bekommt, schießen ein paar tropfige Blutfontänen in die Kamera, das war es, sie heilt sich eben schnell.

    Eine richtige Kriegeramazone, kein Schmerz, keine Zeit wohl dazu und die Farbe geht auch nicht weg, die bleibt so schön wie sie vorher war, ich bleibe eben so wie ich bin, dachte sich der Maskenbildner, in Vertretung der echten Guinevre. Leider.

    Dann noch als sie am vereisten See steht, ca. ¿ 20 C°, sie steht da mit einem Kleidchen als wäre es 30 C und Andalusische Hitze, alle anderen mit Rüstungen und Gewand, und sie steht da, nicht frierend, naja sie ist eben im Wald aufgewachsen und da Ihr Oberhaupt Merlin ist, der aussieht wie ein Obdachloser Friseurhasser, braucht sie sich ja nicht anzuziehen oder so ähnlich.

    Was mich aber gewundert hat ist das Bruckheimer die Geschichte so konzipierte, wie sie anfing eine Sage zu werden, sehr realistisch, ab von dem ganzen Kitsch der sonst immer da ist, und das muß ich sagen ist super, denn aus diesen normalen realistischen Geschichten werden eben Sagen, und man weiß heute nicht mal wann Artus gelebt hat, nur das er ein toller König gewesen sein muß, wenn er so viele Regisseure bewogen hat sein Leben zu verfilmen.
    Das neue ist an dem Film das Artus eben viel früher gelebt hat, im so genannten dunklen Zeitalter, bis jetzt dachte man immer er wäre im 13. Jh. auf die Welt gekommen.

    Das ganze erinnert mich auch eine Special Force Rambo Einheit a la Marines Navy Seales Typen, aber eben als Söldner im Dienste Rom, was ein bisschen was mystisches an sich hat, das den Film sehr gut macht, schade nur das der Hauptdarsteller Clive einfach nicht schauspielern kann. Er sieht Rufus Sewell sehr ähnlich wie ich bemerkt habe, und was meine Freundin zugestimmt hat, und beiden gefiel er uns irgendwie, allerdings sah er aus wie der Milchmann um die Ecke, der eine Türke der uns immer die Milch von gestern andrehen möchte.

    Sehr hervorheben möchte ich übrigens Stellan Skarsgård den Sachsenführer sehr gut darstellt, so ein weißer toller Mann, ein Anführer der wirklich zum Anführer geboren ist, der mit seinem langen hageren Mantel daherwandert wie Pinhead in Hellraiser, der sieht nicht nur superimposant aus, sondern auch seine ganze Aufmachung, die ruhige wohlbesonnene Art, das ganze wirkt einfach so überirdisch geil das man am liebsten in die Filmleinwand reinkriechen möchte und dem Typen die Klamotten stehlen möchte. Und er hat auch so gut gewirkt, wie er z.B seinen geistig unterbemittelten, Legasthenikersohn Til Schweiger zurückweisen hat müssen.

    Der Typ passt für eine Realverfilmung von Wickie und die starken Männer, sollte sich wer drüber trauen, also beim nächsten Wikingerfilm möchte ich Stellan als Wikinger mordend, Frauen vergewaltigend sehen. Als ich aus dem Film kam habe ich natürlich in Leichen und Blut gewatet, in Gedanken, und bedauerte das

  • hö hö hö
    lange nicht so gelacht. clive owen: okay. guter mann. nur nicht in diesem machwerk, in dem etwa til schweiger aussieht wie der böse zwilling von fernsehkoch zacherl (und auch ähnlich näselt). unerträglich: die omnipräsente enigmaartige säusel- und seufzmusik, die selbst szenen hinterlegt, die auch gut ohne soundtrack ausgekommen wären. maggi in die dünne suppe der regie.
    der film hätte gut werden können. hätte. nur leider wurde das mittelalter einmal mehr zur operetteninszenierung heroischer mannen mit viel eiern unterm waffenrock inklusive martialischer one-liner. man fragt sich überdies bei diesem "kinoerlebnis", das sich selbst ja grösstmöglichen historischen realismus attestiert, wie es wohl kommt, dass alle personen dermassen blitzeweisse zähne ihr eigen nennen... dr. best im mittelalterlichen britannien?

    und ob es ein kluger schachzug war, die artus-mystik zu extrahieren (ohne die die gesamte artus-saga halt ein historisches ereignis unter tausend anderen ist), sei dahingestellt. mich hätte die ganze psychologische und mythologische seite jedenfalls mehr interessiert als more ore less geile jungs, die sich mit bärtigen dodln aus dem wäldchen prügeln.

    fazit: die realistischste darstellung des mittelalters finet sich wohl in "jabberwocky" von terry gilliam (1977).

    Re:hö hö hö
    ich finde, dass man mit der "wahrheit" ein bisschen vorsichtiger umgehen sollte, obwohl ich tatsächlich über historische forschungs-erkenntnisse gelesen habe, nach denen "arthur" eine zusammenziehung mehrer stammesfürsten aus dem 5.jh. sein soll. den prächtigen römischen wall mitten in der landschaft fand ich dafür sehr unhistorisch, wenn's den wirklich gegeben hätte (ich nehme an, der sollte das original-camelot vorstellen), dann hätten archäologen noch was davon gefunden - haben sie aber nie. also was? camelot, falls es nicht eine literarische erfindung des 13. jhs war, war wahrscheinlich ein 4-6m hoher palisadenwall aus holz. und mittelalter war tatsächlich stinklangweilig und das essen war ziemlich scheusslich. ausserdem konnte man nach simplen knochenbrüchen sterben oder verkrüppelt sein und ein kranker zahn war ein todesurteil. für mystik hatte niemand wirklich zeit, erst im spätmittelalter, von wannen auch die wunderbaren geschichten der artussage erst so richtig entwickelt wurden ( um einen ziemlich faden zapfen von "wahrem" kern). aber gottfried von strassbourg und co. waren halt um 1250 so richtig lyrische genies und konnten supergut lineare geschichten konstruieren.
    nur ist jetzt grade, 750 jahre später, die postmoderne und die steht bekanntlich mehr auf dekonstruktion und entlarvt die projektion. das mach ich auch recht gern. und so gesehen ist king arthur ein super fall für die postmoderne kritische dekonstruktion, weil so viel, vielleicht gar nicht so unbewusste projektion hineinkonstruiert wurde - alles aus der gegenwart (feminismus, menschenrechte, aufklärung, antifaschismus, religionskritik, englische traumata aus der zeit des nazi"blitz", anti-rassismus, usw.) und das mittelalter dafür die blosse folie abgibt. unter der hand wird das dann eine erzählung über die konstruktion britischer identität wie sie der filmemacher/produzent sieht oder will, dass sie gesehen wird. ich fand das interessant. ausserdem fand ich, dass einige darstellerInnen sehr hübsch anzusehen sind. eine "realistische" darstellung des mittelalters wird m.e. nie möglich sein, weil sich kein einziges subjekt der postmoderne in den entwickelten ländern in dieses auch nur ansatzweise hineindenken kann - eine übung, die meiner bescheidenen meinung nach auch ziemlich sinnlos ist.

    king arthur ist sehr heutig und genau deshalb ganz spannend und dank kenneth branagh et al bemühen sich heutzutage alle möglichen filme um etwas mehr hintergrund-authentizität, ob das nun so gut ist, mag dahingestellt bleiben.

  • Naja
    Mir fällt bei dem Film nur "naja" ein. irgendwo sehr sehr komisch , wenig spannung. mann weiß ab dem Satz "Wir werden die Familie holen" , das die hälfte der ritter draufgeht. Die beste Szene war die am See aber sonst ist er mäßig , extrem mäßig.

  • Langatmig und Langweilig
    Angeblich legt der Film ja grossen Wert auf historische Authentizität. Mag sein, dass es damals tatsächlich so langweilig war. Besonders Unterhaltsam ist der Film jedenfalls nicht.

  • King Arthur
    Mir hat der Film sowohl technisch als auch schauspielerisch sehr gut gefallen und dass obwohl ich mir normalweise keine Historienfilme ansehe. Vor allem Clive Owen hat beeindrucken gespielt. Empfehlenswert.

    Re:King Arthur
    Da gabs in den 80ern weit schlimmeres:
    ATOR-Herr des Feuers
    Einer gegen das Imperium
    Die Barbaren
    Beastmaster
    Talon im kampf gegen das Imperium
    ER-stärker als Feuer und Eisen

    Re:King Arthur
    Die Bezeichnung Historienfilm ist doch äusserst unangebracht oder?
    Ich würde diese traurige Willow und Gladiator Synthese eher in die seit den späten 80ern verstorbene Sparte der Fantasy - Action einordnen!
    (so á la "Kampf um Endor")

  • nett
    Meinem 12-jährigen Sohn hat der Film außerordentlich gut gefallen, er möchte sogar jetzt die Sagen um Artus nachlesen!! Ich selbst fand ihn ganz nett. Wie schon bei Troja wurde halt die Handlung auf ganz kurze Zeit zusammengestaucht.

  • hi
    HI scaramanga ich würd gern wissen wie altst bist weil der garfield scho länger her ist auserdem bewunder ich deine verbissenheit!!!! htas schon mal ein film gegeben der dir gfalln hat?! auser "FAHRENHEIT9/11"? PA sz