Kleine wahre Lügen

 F 2010

Les petits mouchoirs

Drama, Komödie 08.07.2011 154 min.
7.10
Kleine wahre Lügen

Diese sommerliche Tragikomödie, konzentriert sich auf eine
Gruppe von Freunden, die ihre Beziehungen, Sicherheiten
und Lebensentwürfe einem Stresstest unterziehen.

Sommer am Cap Ferret. Wie jedes Jahr hat der gestresste Restaurantbesitzer Max seine Freunde in sein Strandhaus eingeladen. Freunde, von denen er vieles weiß, aber einiges nicht wahrhaben will: Da ist zum Beispiel der Chiropraktiker Vincent, der vor kurzem festgestellt hat, dass er heimlich in Max verliebt ist; oder Antoine, der unermüdlich von seiner Ex redet und allen damit ganz schön auf die Nerven geht; oder Eric, der auch mit Mitte 30 noch immer meint, jede ins Bett kriegen zu können; und Marie, die hofft, sich hier vor einem hartnäckigen Pariser Verehrer verstecken zu können; sowie Max' Ehefrau Vero, die sich für alle verantwortlich fühlt, vor allem wenn es um die biodynamisch richtige Ernährung geht. Nicht zu vergessen die besonders nachts aktiven Marder, die die Stimmung im Haus an den Rand der Explosion bringen.
Ein Urlaub unter Freunden mit Gruppendynamik pur. Doch die Fassade, hinter der sich jeder einzelne zu verstecken sucht, beginnt zu bröckeln, als sie die Realität einholt: Denn ein Freund fehlt - Ludo. Nach einem schweren Unfall liegt er im Krankenhaus, und die Freunde müssen nun überlegen, wie sie mit dieser außergewöhnlichen Situation umgehen sollen...

Details

François Cluzet, Marion Cotillard, Benoit Magimel, Gilles Lellouche, Laurent Lafitte
Guillaume Canet
Christophe Offenstein
Guillaume Canet
Constantin Film

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Viel zu lang
    Jede/r hat seine Probleme und inneren Konflikte. Auch Mittdreissiger bis Mittvierziger. Auch entspannte Franzosen, die wissen wie man feiert und das Leben lockerer nehmen können als wir verkniffene Mitteleuropäer. Schön!
    Weniger interessant ist es, fast drei Stunden im Kino zu hocken und ihnen dabei zuzuschauen. "Wozu?" frägt sich da der Laie. Wenig Handlung, viel Flair, das unsereins ums Verrecken nie hinbekommen wird und wenn wir uns noch so verkniffen darum bemühen werden. Wer trinkt bei uns schon auf die Liebe???
    Das kann ja doch nur dann zum Kinoerfolg werden, wenn hiesige Mittdreissiger bis Mittvierziger den Kinosaal mit einem Lebenshilfe-Seminar verwechseln. Das ist ja auch nicht weiter schlimm, aber den Film macht das nicht automatisch gut, interessant und spannend. Ausser eben man kauft sich Nachhilfe im Savoir Vivre.


  • Ich hab schon lange nicht mehr so viel gelacht, nicht nur im Kino sondern auch am Nachhauseweg. Unbedingt ansehen, absolut empfehlenswert.