Le retour de Casanova

 Frankreich 1992
Literaturverfilmung 93 min.
5.90
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In dieser Verfilmung von Schnitzlers "Casanovas Heimfahrt" spielt ausgerechnet Alain Delon den größten Liebhaber aller Zeiten in seiner letzten Lebensphase.

Wo sind die Jahre hin, in denen der Chevalier alle Frauen der Welt in Verzückung brachte? In LE RETOUR DE CASANOVA (nach Arthur Schnitzlers Casanovas Heimfahrt) spielt ausgerechnet Alain Delon den größten Liebhaber aller Zeiten in seiner letzten Lebensphase. Aus Venedig verbannt, mittellos, nur mit seinem treuen Diener Camille an seiner Seite, streunt der ergraute Herzensbrecher durch Südeuropa und folgt schließlich einer Einladung auf das Landgut seines Freundes Olivio. Dort hat es ihm die schöne und gelehrte Nichte des Hausherrn, Marcolina, »augenblicklich« angetan. Als ihm das junge Ding trotz leidenschaftlicher Werbung immer noch die kalte Schulter zeigt, bedient sich der Chevalier eines unrühmlichen Tricks, um die Widerspenstige dennoch zu besitzen.

Delon zeigt in seinem 76. Film die verzweifelte Besessenheit von Verführung und ihre gleichzeitige Müdigkeit, die Angst vor der Einsamkeit und dem Tod hinter der bröckelnden Fassade des noch strahlenden Charmeurs. (Barbara Eichinger) F 1992
REGIE: Edouard Niermans
KAMERA: Jean-Paul Meurisse
MUSIK: Michel Portal, Bruno Oculais
AUSSTATTUNG: Carlos Conti
BAUTEN: Philippe Lacomblez
KOSTÜME: Yvonne Sassinot de Nesle
DARSTELLER: Alain Delon, Fabrice Luchini, Wadeck Stanczak, Delia Boccardo, Gilles Arbona, Violetta Sanchez, Jacques Boudet, Philippe Leroy, Alain Cuny
PRODUKTION: Alain Delon für Les Films Alain Sarde Films/A-2/Canal+
LÄNGE: 93 Minuten
FORMAT: 35 mm, Farbe

Franz. Originalfassung mit engl. Untertiteln

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PROGRAMMVORSCHAU
Arthur Schnitzler

Details

Alain Delon, Fabrice Luchini, Elsa Lunghini, Wadeck Stanczack, Delia Boccardo, Gilles Arbona
Edourard Niermans
Bruno Coulais, Michel Portal
Jean Penzer
Jean-Claude Carrière nach Arthur Schnitzler

Kritiken

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User Kritiken

  • Casanova Reloaded
    Einer der vielen Filme, die aus dem Leben des weltbekannten Frauenverführers Kapital zu schlagen versuchen. Darunter sind ganz große, aber es gibt auch ziemlich viel Unsinn. Manche gehen in die Porno-Richtung und wieder andere betonen den Klamauk. Schier endlos die Zahl der Filme die den Namen nicht im Titel führen, sondern sich nur gedanklich-inhaltlich an den Stoff anlehnen.
    Anfang der 90er Jahre war es wohl wieder mal an der Zeit, den Helden zurückkehren zu lassen. Wenn man über einen so authentischen Hauptdarsteller wie Alain Delon verfügt, ist das verständlich. Eine Paraderolle für ihn, den selbst inzwischen ergrauten Liebhaber.
    Der Film von Edouard Niermans spielt mit dem berüchtigten Image des Helden und der mit dem seiner literarischen Vorlage. Zwei mögliche Frauenzimmer sind hier sein Tummelplatz: eine alte, immerwährende Liebe Amélie (Delia Boccardo) stößt er von der Bettkante. Nur weiblicher Widerstand stachelt seinen Ehrgeiz an. So gelangt er ins Bett der jungen Marcolina (Elsa Lunghini). Natürlich darf auch ein Duell um die Ehre nicht fehlen und der eifrige, ihn umsorgende Diener (Fabrice Luchini). Ohne diesen Film wäre die Welt nicht ärmer, mit ihm ist sie ein wenig amüsanter.