Land der Liebe

 D 1937
Romanze, Musikfilm / Musical 91 min.
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Regisseur Schünzel verlässt noch im Mai 1937, vor der Premiere, Deutschland und landet nach Stationen in Wien und Budapest in Hollywood, wo MGM auf ihn wartet.

Beamte, deren Verstand still steht, bestiefelte Uniformierte mit »Verständnisschwierigkeiten«, ein König, der einfach abhaut, ein Schriftsteller, der die Freiheit propagiert und ein paar dumme Jungen, die Politik machen ... das sind die Ingredienzen für Schünzels letzte Musikkomödie in Deutschland. Goebbels notiert in sein Tagebuch: »Furchtbarer Ärger mit dem Schünzel-Film, der 1,3 Millionen kostet und ganz unbrauchbar ist. Das hat dieser Halbjude mit Absicht gemacht.« Schünzel verlässt noch im Mai 1937, vor der Premiere, Deutschland und landet nach Stationen in Wien und Budapest in Hollywood, wo MGM auf ihn wartet. Die Erstaufführung des Films wird abgesagt, nach Kürzungen findet die Premiere statt - bei der Schünzels Name jedoch nicht genannt werden darf. Im Juni 1937 ist die Aufführung von LAND DER LIEBE endgültig verboten. Seine anderen Filme laufen mit großem Erfolg für die Ufa bis Kriegsende weiter - allerdings ohne Namensnennung des Regisseurs.

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Albert Matterstock, Gusti Huber, Valerie von Martens, Wilhelm Bendow, Oskar Sima, Erik Ode, u.a.
Reinhold Schünzel

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