Le 15 Mai / Claire Denis la vagabonde

 1969
Dokumentation 
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Ein Mann bemerkt, dass er immer wieder den selben Tag durchlebt und beginnt nachzuforschen.

"Le 15 Mai", Claire Denis' erster (Studenten-) Film, inspiriert von Philip K. Dick, ist ein rares Kuriosum.

"Claire Denis la vagabonde" ist eine schöne Studie über die Regisseurin. Begleitet von klug ausgewählten Filmausschnitten aus Chocolat, S'en fout la mort, J'ai pas sommeil und US Go Home, spricht Claire Denis in extremer Nahaufnahme. Die Form des Films steht in amüsantem Kontrast zu ihrem Bekenntnis, dass Dialoge bei ihr nur eine Nebenrolle spielen - "obwohl ich mir im Kino, selbst bei einem Film mit Logorrhöe wie Pulp Fiction, dann immer denke, ich müsste das anders machen". Ein anderes, fast Renoirsches Bekenntnis ist bezeichnend: "Die Charaktere eines Films müssen gleich und frei sein."

Details

Philippe Rouleau, Claudia Morin
Claire Denis / Sébastien Lifshitz

Kritiken

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