Leuchtfeuer

 DDR 1954
95 min.
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Auf einer einsamen Insel im Atlantik droht eine Hungersnot auszubrechen. Die Bewohner planen daher, das Licht im Leuchtturm zu löschen, um so in den Besitz von essbarem Strandgut zu kommen.

Auf einer einsamen Insel im Atlantik droht eine Hungersnot auszubrechen. Die Bewohner planen daher, das Licht im Leuchtturm zu löschen, um so in den Besitz von essbarem Strandgut zu kommen. Der Leuchtturmwärter gibt nach, als sich plötzlich ein Schiff der Insel nähert. An Bord befinden sich aber keine Lebensmittel, sondern Kinder. Den Inselbewohnern wird das Erschreckende ihrer Tat bewusst, und eine dramatische Rettungsaktion beginnt ...

Staudte ließ sich für LEUCHTFEUER von Flahertys MAN OF ARAN (1934) inspirieren, der in einem ähnlichen Klima spielt. Nach einer Absage in der BRD ging Staudte mit dem Drehbuch zur DEFA, wo er mit der Geschichte auf Interesse stieß. Durch einen Mittelsmann wurde ein Kontakt mit einer Produktionsfirma in Skandinavien hergestellt, und schon bald drehte Staudte auf der Insel Marstand vor der Westküste Schwedens. LEUCHTFEUER, eine sozialkritische düstere Seemannsballade mit eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen, war Staudtes letzter Film bei der DEFA. (rf) DDR 1954
REGIE: BUCH: KAMERA: Robert Baberske
SCHNITT: Ruth Moegelin
MUSIK: Herbert Windt
DARSTELLER: Friedrich Richter, Gerhard Lau
PRODUKTION: DEFA
LÄNGE: 95 Minuten

Details

Leonhard Ritter, Horst Naumann, Gertrud Seelhorst, Waltraud Kramm, Maly Delschaft, u.a.
Wolfgang Staudte
Wolfgang Staudte, Werner Jörg Lüddecke

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