Louise Hires A Contract Killer

 F 2008

Louise-Michel

Komödie, Roadmovie 19.02.2010 ab 16 90 min.
6.60
Louise Hires A Contract Killer

Die Jagd auf den Boss: ein anarchisches Roadmovie mit zwei radikalen und sympathischen Protagonisten als rührend-groteskes Underdog-Duo, das den Globalisierungswahn durch Lachsalven niedermäht.

Gestern gab's noch Geschenke vom Chef. Jetzt steht die Fabrikhalle leer: die Maschinen nach Asien verschifft, die wackere Frauentruppe verschaukelt. Was tun mit der Abfindung? Louise hebt den Finger: "Das reicht für 'nen Profi - lasst uns den Boss abknallen!" Gesagt, getan. Nur dass Wachmann Michel vom Trailerpark, auf den Louises Wahl fällt, keine Ahnung vom Schiessen hat...

Die Jagd auf den Boss: die beste Antwort auf die Finanzkrise, eine sehr schwarze Komödie für alle, die von gierigen Bossen & Bankstern die Nase voll haben!

Details

Yolande Moreau, Bouli Lanners, Benoit Poelvoorde, Mathieu Kassovitz, Albert Dupontel u.a.
Gustave Kervern, Benoît Delépine
Gaëtan Roussel
Hugues Poulain
Gustave Kervern, Benoît Delépine
Polyfilm
ab 16

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Louise und das Weichei
    Den Vergleich mit Kaurismäki gibt es nur wegen des Titels. Sonst verbindet beide Filme so gut wie nichts. Im Gegenteil die französische Fassung von Kervern/Deléphine ist viel amüsanter und vor allem lebhafter. Allein die etwas stoisch/melancholische Grundstimmung der Hauptperson Louise ist vergleichbar. Und selbst die wird am Ende durch wie verrückt tanzende ’Killer’ aufgehoben.
    Die ganze Handlung wird ohnehin von einer umwerfend guten Yolande Moreau getragen. Ihre tapsig-linkische Art ist unvergesslich, ebenso wie der Trenchcoat, den sie immer trägt.
    Bereits die Anfangsszene ist eine wunderbare Einstimmung: Bestattung in einem Krematorium, mit Pannen. Der Beamte fragt ’Hat jemand Feuer?’ Es geht ganz normal weiter (Arbeitskampf, Entlassungen), es werden kurz surreale Momente eingeblendet, bevor die Handlung dann endgültig abhebt. Es wird ein Road Movie auf der Suche nach dem bösen Konzernchef mit jeder Menge superlustiger Gags, die mit dem Killer im Kreißsaal als Gebärenden gipfeln.
    Die Qualität diese Films ist nicht nur der sozialkritische Hintergrund oder die wahre Begebenheit, auf der er beruhen soll, sondern vor allem sein gelungener Aufbau, der jeden mitnimmt, der offen ist, sowie die unnachahmliche Yolande Moreau. Und am Ende gibt es noch einen Sechszeiler, ähnlich dem legendären der 70er Jahre ’Warum ist die Banane krumm?’
    Und nach dem Abspann folgt noch ein zusätzlicher Gag. Einfach Wahnsinn!

  • mir hat der Film gefallen
    Ich habe den Film sehr gut gefunden. Gerade weil die Figuren so stark überzeichnet waren.

  • von lachsalven keine spur
    ich steh auf schräge filme, auf filme wie sie oben beschrieben werden, aber dieser film war fad und alles andere als lustig. die beschreibung oben ist ein scherz - was ist sympathisch an menschen, die zum einen so überzeichnet sind, das es mühsam ist
    ihnen zuzuschauen und zum anderen die schwerkranke menschen, die ja eh bald sterben, als killer verwenden - kann ich nicht lustig finden, auch nicht im sinne von skurril - ist es einfach nicht.