Mambo Italiano

 CAN 2003
Komödie 25.06.2004 92 min.
6.80
Mambo Italiano

Der Sohn italienischer Emigranten versucht seinen Eltern schonend beizubringen, dass er schwul ist.

Wenn mit Leidenschaft geliebt, gestritten und gekocht wird, schlägt das italienische Herz
international. Auch im Pasta-Viertel von Montreal, wo jeder Einwanderer mit Stolz das Blut
der Heimat in sich trägt und die Mamas ihre Familien mit derselben Autorität führen wie
die Römer einst die Welt. Angelo Barberini (Luke Kirby) hat genug von den
Bevormundungen und der erdrückenden Liebe von Mama Maria (Ginette Reno) und Papa
Gino (Paul Sorvino). Er verlässt sein Elternhaus - obwohl er erst Ende zwanzig und nicht
einmal verheiratet ist. Und diesem Vorbeben folgt die Katastrophe, als Angelo mit seinem
Jugendfreund Nino zusammenzieht und sich in der Familie als sein
Lover outet. Jetzt brennt Italien im fernen Kanada. Cop Nino ist sauer, fürchtet, dass
schwule Polizisten unter dem Spott der Kollegen vielleicht noch Schafe, aber kein Gesetz
mehr hüten können. Gino tobt, weil Söhne ihre Väter ehren und nicht verraten sollen. Und
die beiden Mütter beten, dass sich das Schicksal ihrer erbarmt, dass die vollbusige Pina
(Sophie Lorain) ihre Söhne vielleicht noch bekehren kann. Mamma mia!
Altersempfehlung: ab 10

Details

Luke Kirby, Paul Sorvino, Ginette Reno, Claudia Ferri, Peter Miller ua.
Émile Gaudreault
Adam Broughton, FM Le Sieur
Serge Ladouceur
Émile Gaudreault
Centfox

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Nett...
    Gottseidank keiner dieser "Schwulenfilme" in denen alle Schwule tuntig und egozentrisch sind. Zugegeben, Klischees von und über Italiener werden zu genüge breitgetreten, aber trotzdem bietet der Film leichte Unterhaltungskost ohne je peinlich zu werden. Stellenweise hat er was von einem Drama bzw. einer Tragikomödie, stellenweise ist er bloß ein Herz-Schmerz-Film. Ab und zu ist er witzig und ironisch, ab und zu hat man das Gefühl in einer Soap-Opera zu sein. Das Ende fand ich etwas zu kitschig, aber was anderes hätte man wohl eh nicht erwarten sollen. Und vielleicht ist es auch gut so...

    Schauspielerisch ist der Film voll OK, und die Produktion als gesamtes macht einen guten Eindruck. Wer sich nicht an küssenden Schwulen oder der Darstellung stereotyper Verhaltensweisen (Italiener) stößt, kann wohl den Besuch dieser leichten (und leicht verdaulichen) Komödie wagen.

    (Meine Wertung: 7 von 10 Punkte)

  • Ach so lustig
    Diesen Film werden je mögen, die meinen, das Leute in grell gemusterten Hemden sowie Wohnungen mit grell gemusterten Tapeten lustig sind. Jene, die das eher spießig finden und im Übrigen mehr von einem Film verlangen als Einfälle im Bereich Ausstattung und Kostüme, können sich diesen Film getrost ersparen. Und: Paul Sorvino wird in diesem Blödsinn wirklich verschwendet.

  • Italo-Kitsch
    Ein Film, der lustig, kreativ, schwulenfreundlich sein möchte. Tatsächlich bietet er nichts als biedere Italo-Klischees bis zum Erbrechen. Freilich: Leute, die Frauenfilme (etwa 'Unter der Sonne der Toskana') mögen, werden auch diesen Film lieben. Jenen, die nicht bloß seichte Unterhaltung verlangen, kann dagegen nur abgeraten werden, sein Geld so leichtsinnig hinaus zu schmeißen.

    Re:Italo-Kitsch
    der "auskenner" hat wohl weder geschmack noch humor. ich habe diesen film auch schon bei der vorprämiere im april gesehen und freue mich seither schon irrsinnig auf ein zweites mal. ich steh nicht auf "frauenfilme" und dieser film hat damit absolut nicht zu tun. er verpackt die "klischees" wunderbar mit humor und zeigt, dass auch "verstockte" immer dazulernen und dabei viel für sich gewinnen können. ein diesbezügliches outing könnte dem "auskenner" vielleicht auch nicht schaden.

  • Life Ball
    Gestern haben wir an einer exclusiven Vorpremiere im Rahmen des Life Balls teilgenommen.
    Ich ging emotionslos (weil unwissend) hin und ließ mich überraschen.

    nach 92 min. Bauchschmerzen, Tränenüberströmt vom vielen Lachen und ungemein positiv gestimmt ging ich aus dem Kino.

    Dazwischen:

    Grandiose Unterhaltung, Treffsichere Pointen, Thematik der Homosexualität wunderbar getroffen ohne jemals "tief" zu werden. Die heile Welt in den Italienischen "kokons"..... eine wunderbare Aussage.

    Den Film seh ich mir unter Garantie nochmals an und wenn auf DVD erhältlich ist dies ein Pflichtfilm.

    Gute Unterhaltung ist garantiert1

    LG
    Gucki