Marius

 Frankreich 1931
Romanze, Literaturverfilmung, Tragikomödie 130 min.
7.80
film.at poster

Autor Marcel Pagnol weigerte sich jahrelang, die Verfilmungsrechte zu veräußern, da er befürchtete, dass man sein Stück nicht adäquat umsetzen würde.

César und sein Sohn Marius betreiben ein Café im Hafen von Marseille. Marius, der zur See fahren möchte und von der weiten Welt träumt, ist in Fanny verliebt, doch diese möchte in Marseille bleiben. Als Panisse um Fanny, wirbt muss sich Marius entscheiden, was ihm wichtiger ist: exotische Länder oder Fanny.

Nach seinem unglücklichen Intermezzo in Hollywood kehrte Korda nach Europa zurück und drehte für den Paramount-Konzern - wie zuvor für 20th Century Fox in Berlin - in Frankreich »Quota-Filme« von denen MARIUS der bekannteste und beste ist. Autor Marcel Pagnol weigerte sich jahrelang, die Verfilmungsrechte zu veräußern, da er befürchtete, dass man sein Stück nicht adäquat umsetzen würde. Korda überzeugte Pagnol vom Gegenteil, engagierte die Schauspieler des Stücks, wodurch ein theatrales Flair erhalten blieb. Für das aufwendige Set-Design (u. a. die zahlreichen Straßenszenen) verpflichtete Korda seinen jüngsten Bruder Vincent, der von nun an bei fast allen Korda-Produktionen mitwirkte. (rf)

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Raimu, Orane Demazis, Pierre Fresnay, Charpin, Alida Rouffe, Robert Vattier, u.a.
Alexander Korda
Marcel Pagnol nach seinem gleichnamigen Theaterstück

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken