Mein bester Freund

 F 2006

Mon meilleur ami

15.02.2008 94 min.
6.70
Mein bester Freund

Einmal mehr fasziniert Patrice Leconte ("Intime Fremde", "Der Mann der Friseuse") mit einer fein beobachteten Geschichte über Identitätssuche und späte Lebenserkenntnisse.

François (Daniel Auteuibpist ein erfolgreicher Antiquitätenhändler, der nur für seine Arbeit lebt. Eines Tages ersteigert er gegen den Willen seiner Geschäftspartnerin Catherine (Julie Gayet) eine griechische Vase, die sein Leben völlig verändert.

Der Legende nach füllte Achilles, aus Trauer um seinen toten Freund Patroklus, das gesamte Gefäß mit seinen Tränen. Catherine bezweifelt, dass je irgendjemand eine Träne um François vergießen wird und so schließen sie eine Wette ab: Innerhalb von 10 Tagen soll François seinen besten Freund präsentieren.

Er macht sich auf die Suche und muss bald feststellen, dass sich tatsächlich niemand zu ihm bekennen will. Je verzweifelter er sich zusammen mit dem Taxifahrer Bruno (Dany Boon) auf die Jagd macht, desto unachtsamer wird er gegenüber seiner Umwelt. Er bemerkt nicht einmal, dass ihn die ganze Zeit ein wahrer Freund begleitet.

In Frankreich war MEIN BESTER FREUND ein großer Publikumserfolg mit über einer Million Zuschauer.

Details

Daniel Auteuil, Dany Boon, Julie Gayet, Julie Durand u.a.
Patrice Leconte
Xavier Demerliac
Jean-Marie Dreujou
Patrice Leconte
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Kritiken

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User Kritiken

  • Ein echter Freund ?!
    Patrice Leconte kann aus einer Idee einen ganzen Film machen. Die präsentiert er dann wie hier recht stimmungsvoll mit Witz und Charme und einem überzeugenden Hauptdarsteller Daniel Auteuil. Kurzweiliger französischer Alltag mit Liebe zum Detail mit vielen kleinen Einblicken. Man meint, man ist dabei ein Teil der Handlung. Deswegen überrascht auch nichts, weil man ja das Leben kennt und Unvorhergesehenes mit einkalkuliert. Es macht Spaß zuzusehen, wie vorübergehende Rückschläge weggesteckt werden und es der zentralen Figur immer wieder gelingt, den Kopf über Wasser zu halten. Nicht ganz frei von Emotionen ohne darin zu ertrinken. Dabei beeindruckt besonders Daniel Auteuils ausdrucksstarkes Mienenspiel. Es redet quasi mit den Augen und man folgt seinem Blick bis man gefangen mitten im Geschehen steckt. Gut gemachte Unterhaltung, der die Suche nach einem echten Freund zu Grunde liegt.