Meine Schwester Maria

 Deutschland 2001
Dokumentation 28.02.2002 
film.at poster

Dokumentatin über das Leben der Schauspielerin Maria Schell.

Maria Schell - ein bildschönes, begabtes junges Mädchen aus einer aussergewöhnlichen Künstlerfamilie. Gefeierte Schauspielerin, Publikumsliebling - die einzige Weltkarriere einer Deutschsprachigen, die über siebzig Kinofilme gedreht hat - in Hollywood an der Seite von ungezählten Stars und Spitzenregisseuren gearbeitet hat, Oscar-Nominiert war...

Ihr Leben ist der Stoff, aus dem Erfolgsbiographien sind: Amouren, Affären, Einsamkeit, verschmähte Liebe, Enttäuschungen, Schulden, Depressionen, Selbstmordversuch, die Unfähigkeit zu altern. Opfer geheuchelten Mitleids und Opfer ausbeuterischer Boulevardmedien: Der bittere Ausklang eines Künstlerlebens: MARIA SCHELL - heute 76 - ein glanzvoller Name, eine Traumkarriere, ein tragisches Schicksal.

Ähnlich wie bei seinem preisgekrönten Filmportrait über Marlene Dietrich geht Oscar-Preisträger MAXIMILIAN SCHELL im Film über seine Schwester vor: Hoher Respekt vor einer Lebensleistung, aber auch Bedauern über ihr Scheitern im Alter zeichnen diesen Film aus, den nur ein Familienmitglied auf solch emotional berührende Weise inszenieren konnte.

Details

Maximilian Schell
Toni Stricker, Oliver Schell
Piotr Jaxa
Maximilian Schell, Gero von Boehm
Einhorn-Film

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • übel
    herr schell sollte einsehen, dass mit der ausbleibenden nominierung des films nicht seine schwester und deren werk verschmäht, sondern seine dilettantische umsetzung des themas abgelehnt wurde, die bar jeden verständnisses für filmretorik und erzählgestaltung ist.
    schuster bleib bei deinem leisten. der film ist als solches weder doku, noch hommage, ja geht nicht mal als schüleraufsatz durch.und ist schon gar nicht feinsinnig. herr schell inszeniert sich unaufhörlich in peinlicher weise selbst. die anderen darsteller, laien und mitglieder seiner familie, rezitieren ungekonnt hart auswendiggelernten text, der so dumm und banal ist, dass dröge erinnerungen an provinzielles krippenspiel aufwachen. schell zwingt seine frau, tochter und sonstige komparserie in das mysterienspiel am nebligen berge, um deren und seiner kinopräsenz willen.
    frau schell kommt, wenn überhaupt, nur dann zu wort, um auf langweiligste fragen ihres bruders zu antworten, der dann -lachstürme im dreimannbesetzten kino! - in eitler grossaufnahme, die schulden der frau schell zu tilgen hilft, und coram publico den weltbeschmerzten satz.. "ist Würde denn bezahlbar?"..ins gähnende publikum dröhnt. ob dieser schalen wortgewalt folgt eine schwere kunstpause und ein max schellblick der uns die nahende meereswoge in deep impact ein gutes stück näher bringt.verblüffend. es scheint, als würde schell den facettenreichtum seines blicks und stimme auf vhs abliefern wollen, um sich als 7. zwerg in den bad naunburger kammerspielen zu bewerben.
    nun, ich hoffe für herrn schell, dass das eitle opus wenigstens seine herstellungskosten decken kann.er hat mit dieser arbeit einzig ein zeugnis über sich selbst abgeliefert...brrrr.
    der von ihm durch den tiefschnee gehetzten maria schell bleibt zu wünschen, dass sie ihr stinknormales alte frauen leben in frieden vor ihrem "so-ich muss jetzt sofort nach new york zurück" bruder im kreise ihrer 11 fernseher aushauchen kann.warum auch nicht.

  • Peinlich
    Die Schells sind überschätzt und peinlich. Über Tote soll man nur Gutes sagen. Daher möchte ich nur bemerken, daß das mediale Lechzen nach Bedeutung seiner Schwester Herrn Maximilian Schell nicht guttut. Schon schön, wenn Geschwister sich lieben , aber das !!