Michael Moore: The Big One

 USA/GB 1997
Independent, Dokumentation 17.05.2003 94 min.
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Michael Moore unternimmt mit seinem jüngsten Film eine Tour d'horizon durch
die Verheerungen liberaler Wirtschaftspolitik in den USA

Michael Moore, dessen Polit-Satire Roger And Me 1990 im Forum Furore machte, unternimmt mit seinem jüngsten Film eine Tour d'horizon durch die Verheerungen liberaler Wirtschaftspolitik in den USA. Als geborener Stand-up-Komiker entdeckt er in der bitteren Wirklichkeit stets das Groteske und zieht mit unterschütterlichem Optimismus gegen die Managerkultur zur Feld.

''Stilistisch Roger & Me ähnelnd, geht The Big One über die Geschichte einer einzelnen Stadt hinaus, zielt unter die Gürtellinie des sog. wirtschaftlichen Aufschwungs' und kommt zu einer ganzen Reihe komischer und niederschmetternder Resultate... wie z.B. die ökonomische Lehrstunde in Centralis (Illinois), wo Moore darüber aufgeklärt wird, daß der Süßwaren-Hersteller Payday Arbeitskräfte entläßt, weil sie zu produktiv gearbeitet hatten; oder die bizarre Musik-Einlage mit Rick Nielson von der Gruppe 'Cheap Trick' in Rockford, jener Stadt, die offiziell als der 'schlimmste Wohnort' innerhalb der USA bezeichnet wird; ein Gespräch mit einem kalifornischen Häftling, dessen Aufgabe es ist, den Telefonservice der Fluggesellschaft TWA zu betreuen; und schließlich ein Gespräch mit einer der ganz großen Nummern unter den Wirtschaftsbossen, Phil Knight von 'Nike', laut Moores literarischem Bestseller 'Downsize This!' einer der größten organisierten Kriminellen Amerikas.'' Kay Armatage

Michael Moore, geb. 1954 in Flint (Michigan). 1976 Gründung der alternativer Zeitung 'Michigan Voice' und zehn Jahre deren Herausgeber. 1990 Gründung eines Zentrums für alternative Medien. Filme seit 1989: Roger And Me (Forum 1990), Pets and Meat: The Return to Flint (1992), Canadian Bacon (1995).

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