Mifune

 DK 1998

Mifune sidste sang - Dogme #3

Komödie, Independent 28.01.2000 92 min.
Mifune

Einen völlig undogmatischen "Dogma"-Film lieferte Søren Kragh-Jacobsen mit seinem unterhaltsamen, leichtfüßigen "Plädoyer für Glück durch Harmonie" -eine spannende Mischung zwischen Sex, Romantik und Humor.

Kresten kommt aus Kopenhagen aufs Land, um nach dem Tod des Vaters seinen behinderten Bruder zu betreuen. Der Hof ist verwahrlost, eine Haushälterin vonnöten. Es meldet sich ausgerechnet ein mondänes Ex-Callgirl. Ein Dogma-Film der überraschend komischen Art.

Details

Iben Hjejle, Anders W. Berthelsen, Jesper Asholt, Sofie Gråbøl, Emil Tarding, anders Hove, Paprika Steen, Mette Bratlann, Cees Borgson, Susanne Storm, Ellen Hillingso, Sidse Babett Knudsen
Søren Kragh-Jacobsen
Anthony Dod Mantle
Søren Kragh-Jacobsen

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • herrschaften anschaun, aber schnell
    sonst issa bald weg und ihr ärgert euch wieder mal einen dogma film versäumt zu haben

    mifune is echt super, so vor lachen gebogen hab ich mich schon lange nicht mehr. ist einfach so schön gemacht ohne schminke und perücke.

    verflucht, das zeug ist so gut aber so selten im kino. gibt ja bereits 20 filme oder so....

  • ganz im Gegenteil
    also ich versteh nicht wieso man Mifune so verreisst? okay, sicherlich kein vergleich zum flim "das Fest",der ja eher harte kost war, doch wieso räumt man den dogma leuten nicht das Recht ein, auch mal einen flim mit humor,leichtigkeit und witz zu drehen?
    ich fand ihn gut, anders eben als die filme, die man von dogma erwartet, doch keineswegs schlechter.

  • Kritik Mifune
    Auch ich bin doch etwas enttäuscht. Stellenweise aber doch amüsant, wenn auch nicht sehr tiefsinnig. Für mich eine nette Hollywood-Geschichte, die in Dänemark spielt.

  • Leider richtig
    Bin ganz der Meinung von der "leider, leider"-Kritik von oben. Was mich zusätzlich noch stört ist auch die Auswahl der Schauspieler. Dem guten Hauptdarsteller nimmt man wohl einen ungepflegten, konstant fetthaarigen Bassgitaristen einer Studentenband ab, niemals aber einen ehrgeizigen Emporkömmling, der sich in der Wirtschaftswelt mit aller Kraft und Kälte etablieren will. Auch in dieser Hinsicht "stinkt" dieser Film gewaltig gegen das "Fest" ab. Hoffentlich kommen wieder bessere Dogma-Filme ins Programm, sonst macht man eine geniale Idee wieder kaputt.

  • Leider, leider
    Leider, leider.... Nach dem Fim "das Fest" bin ich wahrscheinlich mit allzu großen Erwartungen in diesen Film gegangen. Dort, wo "das Fest" mit viel Einfühlungsvermögen und zarten Tönen Stimmung beim Kinobesucher erzeugen konnte, setzt "Mifune" nur Derbheit und klotzige Dialoge. Auch die paar schönen Bilder oder Einstellungen, die aber allesamt schon beim "Fest" besser ins Bild gerückt wurden, können nicht darüber hinweg täuschen, daß "Mifune" nicht einmal annähernd die Qualität vom "Fest" zu bieten hat. Dialoge, Bilder und Handlung sind einfach zu hölzern ineinander verwoben, die Atmosphäre ist niemals so dicht und spanned wie beim "Fest". "Mifune" ist zwar ein gänzlich anders angelegter Film, aber er bleibt nicht in Erinnerung. Schade.

  • Was für ein Film(?)
    Ein sozialkritischer Liebesfilm? Eine romantische Familientragödie mit Happy End? Unterhaltsames Autorenkino mit Tiefgang? Einfach ein erfreulicher europäischer Film. Hoffentlich kommt er auch außerhalb der Viennale in die Kinos, damit auch jene in den Genuß kommen können, die sonntagmorgens nicht schon um 13 Uhr 30 ins Kino gehen wollen.