Mon-Rak Transistor

Thailand, 2001

DramaRomanzeIndependent

Pan, ein junger Mann vom Dorf, wird zur Armee einberufen, desertiert und fängt als Sänger an. Eine traurige "Hans im Glück" - Geschichte.

Start09/19/2003

Pan, ein junger Mann vom Dorf, sitzt in Bangkok im Gefängnis. Er hat eine Halskette gestohlen, die nicht einmal echt war. Der Gefängniswärter, der aus dem gleichen Dorf wie Pan stammt, erzählt dessen turbulente Geschichte, und wie es kommen kann, dass die wirklich Schuldigen so oft ungeschoren bleiben, während die relativ Unschuldigen bestraft werden: Pan, ein talentierter Amateursänger, verliebt sich in Sadaw, die schöne Tochter des Bauern Chuey. Trotz dessen Bedenken heiraten die beiden, und Pan schenkt seiner Liebsten ein Transistorradio. Dann wird er zur Armee einberufen. Seine Vorsätze, immer an Sadaw zu denken und ihr jeden Tag zu schreiben, verfliegen, als er ein Plakat für einen Gesangswettbewerb sieht. Er desertiert, um Sänger zu werden. Zwei Jahre lang muss er sich mit niederen Arbeiten durchschlagen, ehe endlich seine große Chance kommt, als der Star des Abends nicht auftaucht. Doch ausgerechnet am Tag seines Triumphes nimmt Pans Leben eine dramatische Wende. A Transistor Love Story ist eine Liebesgeschichte für das 21. Jahrhundert, aber mit einem pikanten Retro-Geschmack. Der Titel bezieht sich auf das Radio, das Pan seiner Sadaw schenkt, ein schönes Geschenk, das allerdings kaputt und zerbrochen auf dem Fußboden endet. Das thailändische Wort monrak, «magische Liebe», hat mit Romantik zu tun. Das thailändische Publikum erinnert es an einen Film von Jaran Promrangsri namens Monrak Country, der 1970 der größte Erfolg an den Kinokassen war. Ich habe die Geschichte an den Songs von Surapol Sombatcharoen (19301968) festgemacht, der damals der größte Star in Thailand war, und außerdem ein profilierter Songschreiber. Am 16. August 1968 ging Surapol nach einem Konzert in Nakorn Pathom zu seinem Auto, als ein bewaffneter Mann aus dem Nichts auftauchte und vier Schüsse auf ihn abfeuerte. Zwei Kugeln trafen Surapol in den Kopf; er war sofort tot. Der Todesschütze wurde nie gefunden, und der Mordfall ist bis heute ungelöst. (Pen-ek Ratanaruang)
Länge: 121 Min.

  • Regie:Pen-ek Ratanaruang

  • Kamera:Chankit Chamniwikaipong

  • Autor:Pen-ek Ratanaruang nach dem Roman von Wat Wanlayangkoon

  • Musik:Amornbhong Methakunavudh, Chatchai Pongprapapan

  • Verleih:Polyfilm Verleih

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