Mutterglück

 D 2005
Drama, Thriller 90 min.
6.10
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Joachim, ein junger Bauer, heiratet die aus Ex-Jugoslawien stammende Ana. Sie bringt einen Sohn mit in die Ehe und ist bald darauf erneut schwanger. Joachim ist überglücklich. Doch dann ertrinkt der kleine Nikolas und Anas tot geglaubter erster Mann taucht auf und beginnt Anas Vergangenheit aufzudecken.

Joachim Tietze ist überglücklich. Mit der aus Ex-Jugoslawien stammenden Ana und deren kleinem Sohn Nikolas hat der junge Bauer aus dem Hamburger Umland endlich sein privates Glück gefunden. Die beiden heiraten auf Wunsch Anas in Abwesenheit von Freunden und Angehörigen und leben abgeschieden auf Joachims Hof.

Als Ana kurz nach der Eheschließung schwanger wird, scheint das Glück der kleinen Familie perfekt. Joachim weiß, dass Ana in der Vergangenheit viel Leid zugestoßen ist - sie hat ihm erzählt, ihr erster Mann und eine kleine Tochter seien bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen. Umso größer ist seine und auch ihre Bestürzung, als der kleine Nikolas bald darauf hinter dem Haus beim Angeln ertrinkt. Nach einer Phase der Trauer findet das Paar neue Zuversicht, doch dann treten plötzlich Ungereimtheiten in Anas Darstellung ihrer Vergangenheit zu Tage: Ein Mann taucht auf, der Joachim glaubhaft versichern kann, Anas rechtmäßiger Ehemann und der Vater der toten Tochter zu sein.

Irritiert stellt Joachim Ana zur Rede, doch als sie gesteht, die Wohnungsbrandgeschichte zu ihrem Selbstschutz erfunden zu haben, verzeiht er ihr. Kaum sind der Alltag und die Freude über die baldige Geburt ihres ersten gemeinsamen Kindes zurückgekehrt, gelingt es Anas erstem Mann erneut, Zwietracht zu säen. Nun behauptet er, Ana habe die kleine Tochter und auch Nikolas eigenhändig umgebracht. Joachim stellt sich klar auf Anas Seite, doch im Dorf entstehen Gerüchte und der Dorfpolizist fühlt sich dazu berufen, Ermittlungen gegen Ana einzuleiten. Die inzwischen Hochschwangere fühlt sich plötzlich von Feinden umgeben und reagiert äußerst feindselig.

Details

Viktorija Malektorovych, Jürgen Vogel, Kristo Ferkic, Andreas Schmidt, Stephan Kampwirth, Nina Petri
Christian Görlitz

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