My friend Dahmer

 USA 2017
Drama, Krimi, Biografie 107 min.
My friend Dahmer

Zwischen 1978 und 1991 ermordete Jeffrey Dahmer, der „Milwaukee Cannibal“, insgesamt siebzehn junge Männer. Er verspeiste ihr Fleisch, hatte Sex mit ihren Leichen und bewahrte Teile ihres Skeletts auf: Die Monstrosität seiner Verbrechen fütterte den Dahmer-Mythos und verschaffte ihm einen Eintrag im Popkultur-Gedächtnis. Das gut dokumentierte Wissen über den erwachsenen Dahmer, den Serienmörder, ist das Hintergrundrauschen für einen außergewöhnlichen Jugendfilm.

Basierend auf der autobiografischen Graphic Novel „My Friend Dahmer“ von Derf Backderf erzählt der gleichnamige Film von einem immer apathischer werdenden, sozial zunehmend isolierten Teenager mit einer unheiligen Faszination für Tierkadaver, die er in Säurebädern auflöst und deren blank polierte Knochen er immer dann in der Hand hält, wenn er besonders nervös ist. Es ist die Geschichte von Jeffrey Dahmer, der in einem soliden, leicht zerrütteten Mittelklasse-Haushalt in einer ruhigen Gegend aufwächst und für kurze Zeit Popularität erlangt, als er vor seinen Mitschülern epileptische Anfälle nachspielt. „Doing a Dahmer“ nannten das damals alle, auch Derf Backderf, der zu dieser Zeit mit Jeffrey Dahmer befreundet war und aus seinen Erinnerungen die Graphic Novel destillierte.

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Anne Heche, Ross Lynch, Vincent Kartheiser u.a.
Marc Meyers
Marc Meyers

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