Nevada Smith

 USA 1966
Western 125 min.
7.00
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Max Sand (Steve McQueen), ein junger Mann aus Nevada, erleidet einen Schock, als er zu Hause die verstümmelten Leichen seiner Eltern vorfindet.

Max Sand (Steve McQueen), ein junger Mann aus Nevada, erleidet einen Schock, als er zu Hause die verstümmelten Leichen seiner Eltern vorfindet. Sie sind von den Killern Tom Fitch (Karl Malden), Bill Bowdre (Arthur Kennedy) und Jesse Coe (Martin Landau) grausam gefoltert und ermordet worden.

Max setzt das Farmhaus in Brand, um die Spuren des entsetzlichen Geschehens zu vernichten. Doch der Junge kann die Untat nicht vergessen. Er macht sich auf die Suche nach den Mördern...

Details

Steve McQueen, Karl Malden, Brian Keith, Suzanne Pleshette, Arthur Kennedy, Janet Margolin u.a.
Henry Hathaway
Alfred Newman
Lucien Ballard
John Michael Hayes, nach dem Roman

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Western für Anfänger
    Falls man noch nie bewusst einen Western gesehen haben sollte, ist das der richtige Einstieg. Der Altmeister Henry Hathaway hat 1966 alles reingepackt, was man kennen muss. Ein Grünschnabel (Steve McQueen) verfolgt die Mörder seiner Eltern. (Rache!). Er zieht mit einem Pferd, einem Gewehr und einem verrosteten Colt los. Da er aber völlig unerfahren ist, muss er noch viel lernen: schießen, saufen, Kartenspielen und natürlich lesen. Die Cajun-Frau Pilar (Suzanne Pleshette) hilft ihm aus den Sümpfen, Neesa, eine Squaw (Janet Margolin), pflegt das Halbblut gesund. Aber erst die Rache, dann die Liebe. Es wird nicht übertrieben viel geballert und es gibt nur wenige Faustkämpfe, was eigentlich untypisch ist. Stellenweise erinnert der Streifen an unseren guten alten Heimatfilm aus jener Zeit. So viel schöne Landschaft: Berge, Flüsse, Wälder…
    Im Gespräch mit Pater Zaccardi (Ralf Valone) gibt es dann noch religiöse Nachhilfe. Im Konflikt zwischen Rache und Nächstenliebe ‘braucht man mehr Mut der Versuchung (der Rache) zu widerstehen, als sich ihr zu unterwerfen‘. Der schmerzhafte Todeskampf des letzten Verbrechers (Karl Malden) bildet Höhepunkt und Schluss des Films.
    Ein schnitttechnisches Schmankerl gibt es aber auch: das Ende eines Banküberfalls im Tresorraum – dunkel – Anlandung eines Bootes…
    Locker, entspannt, alles bekannt.