Tom Hanks in "Cast Away - Verschollen"

© DreamWorks Pictures

Film-Tipps
04/24/2020

21 mitreißende Survival-Thriller auf Netflix & Amazon Prime

Um das blanke Überleben in Extremsituationen geht es in diesen nervenzerfetzenden Survival-Thrillern.

von Erwin Schotzger

Krisen und extreme Situationen, bei denen es um das blanke Überleben geht, kennen die meisten Menschen üblicherweise nur aus Katastrophenfilmen und Survival-Thrillern. Pandemie-Thriller, bei denen es um schreckliche Krankheitsausbrüche geht, haben wir uns bereits hier angeschaut:

Im den folgenden Survival-Thrillern geht es um das Überleben in einer Extremsituation, die verschiedene Ursachen haben kann. So gibt es beispielsweise ein paar Überschneidungen mit Hai-Schockern und anderen Tierhorrorfilmen (siehe unten), aber auch echte Abenteuerfilme mit weniger Horror-Elementen.

 

Der Marsianer – Rettet Mark Watney (2015)

Los geht's fern von Mutter Erde. Auf unserem Nachbarplaneten Mars wird eine bemannte Mission nach einem Sandsturm abgebrochen. Der Botaniker Mark Watney (Matt Damon) wird für tot gehalten und auf dem unwirtlichen Planeten zurückgelassen. Doch Watney lebt und schafft es, mit der NASA Kontakt aufzunehmen. Nun muss er so lange in der lebensfeindlichen Umgebung auf dem Mars durchhalten, bis seine Rettung eintrifft.

"Der Marsianer" ist zurzeit bei Netflix zu sehen.

 

Gravitity (2013)

Wir kommen der Erde schon viel näher, sind aber immer noch im Orbit des blauen Planeten außerhalb der schützenden Atmosphäre: In dem Hard-Sci-Fi-Meisterwerk von Regisseur Alfonso Cuarón ("Roma") werden die beiden Astronauten Matt Kowalski (George Clooney) und Ryan Stone (Sandra Bullock) bei Reparaturen am Hubble-Weltraumteleskop von Trümmerteilen eines russischen Satelliten getroffen. Verzweifelt versuchen die im All treibenden Astronauten, wieder zur Raumstation zurückzukommen.

"Gravitiy" ist zurzeit bei Netflix zu sehen.

 

Überleben! (1993)

Auch auf den höchsten Gipfeln dieser Welt ist das Überleben keineswegs gewiss: Im Oktober 1972 stürzt das Flugzeug einer Rugby-Mannschaft aus Uruguay auf dem Weg nach Chile über den Anden ab. Zwölf der 45 Menschen an Bord sterben beim Absturz sofort, fünf weitere in der ersten Nacht bei Temperaturen unter Null. Für die restlichen Überlebenden beginnt ein unglaublicher Überlebenskampf, der sich tatsächlich so oder ähnlich zugetragen hat. Regisseur Frank Marshall ("Arachnophobia") hat aus der wahren Begebenheit einen nervenzerfetzenden Survival-Thriller gemacht.

Wer es lieber sachlicher, aber nicht weniger spannend hat: In der Dokumentation "Das Wunder der Anden" (2007, Originaltitel: " Stranded: I've Come from a Plane That Crashed on the Mountains") wird das Unglück erstmals auch mit Kommentaren von Überlebenden filmisch aufgearbeitet. Leider ist die Doku bei keinem Streaming-Anbieter verfügbar und auch als DVD nur schwer erhältlich.

"Überleben!" ist zurzeit bei Netflix und Amazon Prime Video zu sehen.

 

Into the Wild (2007)

Auf einer wahren Begebenheit beruht auch dieser Abenteuerfilm von Regisseur Sean Penn auf Basis einer gleichnamigen Reportage über das Leben von Christopher McCandless, im Film dargestellt von Emile Hirsch: Der 22-jährige Mann aus einem wohl behüteten, aber zerrütteten Elternhaus beschließt eines Tages auszusteigen und trampt quer durch die USA mit dem Ziel Alaska. Dort meint er in der Natur in Einsamkeit sein Glück zu finden. Doch das idyllische Ideal vom Einsiedler erweist sich bald als eine lebensbedrohliche Illusion.

Auch über diesen Fall gibt es einen Dokumentarfilm von Ron Lamothe mit dem Titel "The Call of the Wild" (2007), der teilweise zu anderen Schlüssen kommt als der Film. Auch diese Doku ist zurzeit weder bei Streaming-Anbietern noch als DVD erhältlich.

"Into the Wild" ist zurzeit bei Sky und Amazon Prime Video zu sehen, aber nicht im Prime-Abo enthalten.

 

127 Hours (2010)

Die Einsamkeit fernab der Zivilisation wird auch dem Bergsteiger Aron Ralston zum Verhängnis. Dieser nervenzerfetzende Survival-Thriller von Danny Boyle ("28 Days Later", "Trainspotting") basiert auf den Memoiren und den Camcorder-Aufnahmen von Ralston, der im Film von James Franco dargestellt wird. Im Jahr 2003 wurde sein rechter Arm bei einer Klettertour im Blue John Canyon in Utah unter einem Felsblock eingeklemmt. Da alle Versuche sich zu befreien scheiterten und keine Hilfe in Sicht war, trennte er nach fünf Tagen mit einem Taschenmesser den eigenen Unterarm ab. Unglaublich, aber dennoch eine wahre Geschichte!

"127 Hours" ist bei Amazon Prime Video zu sehen, aber nicht im Prime-Abo enthalten.

 

All is Lost – Überleben ist Alles (2013)

Robert Redford liefert in diesem – diesmal fiktiven – Survival-Thriller auf hoher See eine sehenswerte One-Man-Show ab: Während des Schlafes kollidiert das Boot eines namenlosen Einhand-Seglers (Redford) mit einem im Meer treibenden Container. Durch das eindringende Wasser werden das Funkgerät und die Navigationsgeräte beschädigt. Als ob das nicht schon reichen würde, zieht auch noch ein schwerer Sturm auf. Alleine auf dem schier endlosen Ozean muss der erfahrene Segler alle Register ziehen, um am Leben zu bleiben.

"All is Lost" ist zurzeit bei Netflix zu sehen.

 

Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger (2012)

Wie man als Schiffbrüchiger ganze 227 Tage in einem Boot auf hoher See mit einem bengalischen Tiger überlebt, ist die fantastische Lebensgeschichte des in Montreal lebenden Inders Piscine Molitor Patel, kurz Pi genannt. Der erwachsene Pi erzählt die Geschichte seiner leidvollen Reise nach Amerika einem Schriftsteller, der seine Lebensgeschichte als Biografie veröffentlichen will. Den Rest des mit mehreren Oscars ausgezeichneten Films von Meisterregisseur Ang Lee muss man einfach selbst gesehen haben.

"Life of Pi" ist bei Amazon Prime Video zu sehen, aber nicht im Prime-Abo enthalten.

 

Cast Away – Verschollen (2000)

Nie wurde der Abschied von einem Volleyball herzzerreißender in Szene gesetzt als in dieser bewegenden Robinsonade von Regisseur Robert Zemeckis ("Zurück in die Zukunft"): Tom Hanks strandet als FedEx-Mitarbeiter Chuck Noland nach einem Flugzeugabsturz auf einer weit abgelegenen Südseeinsel. Gefangen und mutterseelenalleine auf dem Inselparadies kämpft er vier Jahre lang ums Überleben – bis er endlich beschließt, sich mit einem selbstgebauten Floss auf den Weg zurück in die Zivilisation zu machen.

"Cast Away – Verschollen" ist zurzeit bei Amazon Prime Video zu sehen.

 

Sweetheart (2019)

Auf einem paradiesischen Eiland wird auch Jenn (Kiersey Clemons) nach einem Schiffbruch angespült. Doch von Glück im Unglück kann keine Rede sein, denn bald muss Jenn feststellen, dass sie nicht alleine auf der Insel ist. Wenn es dunkel wird, geht ein unheimliches Wesen auf Nahrungssuche. Jede Nacht wird für die junge Frau zum Überlebenskampf. Die Blumhouse-Produktion ist ein spannender Mix aus Survival-Thriller und Monsterfilm, der es leider nie in die heimischen Kinos schaffte.

"Sweetheart" ist bei Amazon Prime Video zu sehen, aber nicht im Prime-Abo enthalten.

The Shallows – Gefahr aus der Tiefe (2016)

Wir bleiben in tropischen Gefilden und am Meer: Die Medizin-Studentin Nancy (Blake Lively) ist aber freiwillig in der menschenleeren Bucht weitab vom Massentourismus. Sie lebt den Traum eines jeden Individualtouristen. Doch das Idyll verwandelt sich für Nancy schlagartig in einen Albtraum als die Surferin von einem Hai attackiert wird. Sie kann gerade noch auf einen Felsen flüchten, wo der Hai im relativ flachen Wasser um sein potenzielles Opfer kreist. Doch viel Zeit bleibt nicht, denn mit der Flut verschwindet auch der Felsen im Wasser.

"The Shallows" ist bei Joyn und Amazon Prime Video zu sehen, aber nicht im Prime-Abo enthalten.

 

47 Meters Down (2016)

Noch ein Hai-Schocker: Lisa (Mandy Moore) besucht ihre Schwester Kate (Claire Holt) in Mexiko. Sie zeigt ihr das Land. Bei einem Tauchausflug überredet sie Kate zu einem Tauchgang in einem Haikäfig. Die unerfahrene Taucherin Lisa ist skeptisch, macht aber dann doch mit. Im Hai-Käfig ist es ja völlig sicher. Leider hat niemand mit dem Dilettantismus der Bootscrew gerechnet. Das Seil reißt und der Käfig sinkt 47 Meter in die Tiefe. Da zuvor Haie mit Blut angelockt wurden, sitzen die Schwestern im Käfig fest. Der Funkkontakt zum Schiff reißt ab. Hilfe ist nicht in Sicht. Panik kommt auf.

"47 Meters Down" ist ebenso wie die Fortsetzung "47 Meters Down: Uncaged" bei Amazon Prime Video zu sehen, aber nicht im Prime-Abo enthalten.

 

Cujo (1983)

Hunde sind sicherlich populärer, aber bei manchen Menschen auch nicht beliebter als Haie. Viele Leute mögen Hunde nicht, auch nicht die gutmütigen, kinderliebenden Varianten wie Golden Retriever und Bernhardiner. "Cujo" ist die Film gewordene Bestätigung dieser Aversion. Hundeliebhaber werden auch nach diesem Film einwenden, dass der Köter nichts dafür konnte. Aber das ändert nichts am schrecklichen Ergebnis: Donna (Dee Wallace) und ihr sechsjähriger Sohn Tad bringen das marode Familienauto zu einer Werkstatt am Rande der Kleinstadt Castle Rock. Dort werden sie vom tollwütigen Bernhardiner Cujo attackiert, der zuvor schon seine Besitzer getötet hat. Sie flüchten ins Auto. Die Karre springt nicht mehr an und es ist ein ziemlich heißer Tag.

"Cujo" ist zurzeit bei Amazon Prime Video zu sehen.

 

Backcountry – Gnadenlose Wildnis (2014)

Wie jeder anständige Survival-Thriller beruht auch "Backcountry" lose auf einer wahren Begebenheit: Alex (Jeff Roop), leidenschaftlicher Bergfex, überredet seine Freundin Jenn (Missy Peregrym) zu einem Camping-Trip übers Wochenende. Wandern ist nicht unbedingt ihr Ding, aber Alex will ihr einen wunderschönen Waldsee zeigen. Der Ausflug in die Berge wird natürlich zum Horrortrip. Zuerst trifft das Paar auf den seltsamen Camper Brad (Eric Balfour) und dann geraten sie auch noch in das Revier eines Bären. Keine Spur von ländlicher Idylle. Dafür bietet "Backcountry" nervenzerfetzende Spannung ohne zu sehr in den Trash abzudriften.

"Backcountry" ist zurzeit bei Amazon Prime Video zu sehen.

 

Frozen – Eiskalter Abgrund (2010)

Wir bleiben am Berg. Im Winter ist dort Skifahren und Snowboarden angesagt. Die Studenten Joe (Shawn Ashmore), sein Freund Dan (Kevin Zegers) und dessen Freundin Parker (Emma Bell) verbringen ein Ski-Wochenende miteinander. Ein letztes Mal wollen sie noch auf die Piste bevor der Sessellift bis zum nächsten Wochenende schließt. Doch durch ein Missverständnis werden die drei Studenten vergessen. Hoch oben am Sessellift drohen sie zu erfrieren und unter ihnen haben hungrige Wölfe ihre Notlage entdeckt.

"Frozen" ist bei Amazon Prime Video zu sehen, aber nicht im Prime-Abo enthalten.

 

Black Water (2007)

Das australische Outback darf natürlich nicht fehlen, wenn es um Survival-Thriller geht: Die Schwestern Grace (Diana Glenn) und Lee (Maeve Dermody) sind gemeinsam mit Adam (Andy Rodoreda) im Norden Australiens unterwegs. Nach dem Besuch einer Kroko-Farm ist ein Angel-Ausflug geplant. Selbstverständlich mit kompetenter einheimischer Begleitung durch den ortsansässigen Führer Jim. Doch als ein Krokodil das Boot umkippt, wird Jim als Erster zu Kroko-Futter. Die Touristen sind nun auf sich alleine gestellt und sitzen von der Killer-Echse belagert auf einer Baumkrone fest.

Während beim ähnlichen Kroko-Schockern wie "Crawl" (2019) eher Action dominiert, ist dieses B-Movie ein beklemmendes Survival-Kammerspiel.

"Black Water" ist bei Amazon Prime Video zu sehen, aber nicht im Prime-Abo enthalten.

The Revenant – Der Rückkehrer (2015)

Der mehrfach Oscar-prämierte Survival-Western von Meisterregisseur Alejandro G. Iñárritu ("Babel", "Biutiful", "Birdman") brachte Leonardo DiCaprio seinen ersten Oscar als bester Hauptdarsteller ein. Er spielt den legendären Trapper Hugh Glass, der um das Jahr 1823 in der Wildnis von einem Bären angefallen wird. Seine Begleiter glauben nicht, dass er seine schweren Verletzungen überleben wird. Der brutale Soldat John Fitzgerald (Tom Hardy) überzeugt seinen jungen Kumpanen Jim Bridger (Will Poulter) den Verletzten zurückzulassen. Doch Glass überlebt und kämpft sich – am Leben gehalten von seinem eisernen Willen nach Rache – durch die Wildnis zurück in die Zivilisation.

"The Revenant" ist zurzeit bei Netflix zu sehen.

 

Beim Sterben ist jeder der Erste (1971)

Auch in diesem Klassiker (mit dem Originaltitel: "Deliverance") geht die Gefahr nicht von wilden Tieren aus. Das schlimmste Monster ist einmal mehr der Mensch selbst. Die vier alten Freunde Lewis (Burt Reynolds), Ed (Jon Voight), Bobby (Ned Beatty) und Drew (Ronny Cox) unternehmen eine abenteuerliche Kanu-Tour in den Bergen. Die Einheimischen sind auf die Großstädter aus Atlanta nicht gut zu sprechen. Aber Lewis, der wohl auch die Idee für den Männer-Trip hatte, lässt sich davon nicht abschrecken. In zwei Booten wollen die vier Männer den wilden Fluss irgendwo in den Appalachen hinunterfahren. Doch dann treffen sie in dem abgelegenen Tal auf zwei aggressive Rednecks. Aus der Kanu-Tour am Wochenende wird ein Höllentrip, bei dem es ums nackte Überleben geht.

"Beim Sterben ist jeder der Erste" ist zurzeit bei Sky und Amazon Prime Video zu sehen, aber nicht im Prime-Abo enthalten.

 

Bis zum Untergang (2020)

Prepper haben es schon immer gewusst: Der Kollaps der modernen Zivilisation ist nur eine Frage der Zeit. Doch die richtige Vorbereitung ist alles! Der kanadische Regisseur Patrice Laliberté hat in seinem Spielfilmdebüt für Netflix aus dieser Ausgangssituation einen spannenden Prepper- und Survival-Thriller gemacht, der vor dem Hintergrund der Coronavirus-Krise an zusätzlicher Brisanz gewinnt: Der militante Survival-Guru Alain (Réal Bossé) hat sich ein kleines Refugium in den Bergen von Québec  geschaffen, wo er notfalls auch völlig autark leben kann. In seinen Survival-Trainigs gibt er sein wertvolles Wissen weiter. Die Teilnehmer sind ein seltsames Grüppchen aus Skeptikern, Preppern und Verschwörungstheoretikern. Als beim Training ein tragischer Zwischenfall passiert, gerät die Situation außer Kontrolle.

"Bis zum Untergang" ist bei Netflix zu sehen.

 

Jungle (2017)

Der australische Regisseur Greg McLean scheint ein Faible für Survival-Thriller in der Wildnis zu haben. Von ihm stammen der Kroko-Schocker "Rogue – Im falschen Revier" und die beiden "Wolf Creek"-Filme (sowie drei Episoden der gleichnamigen Serie). In "Jungle" folgt er vier Rucksacktouristen in den südamerikanischen Regenwald: Der junge Israeli Yossi Ghinsberg (Daniel Radcliffe), auf dessen Buch über sein tatsächlich erlebtes Abenteuer der Film basiert, lernt im Jahr 1981 auf seinem Trip durch Südamerika zunächst in Kolumbien den Schweizer Lehrer Marcus Stamm (Joel Jackson) kennen. In Bolivien treffen die beiden den Naturfotografen Kevin Gale (Alex Russell) und den Österreicher Karl Ruprechter (Thomas Kretschmann). Der charismatische Ruprechter, angeblich ein Geologe, erzählt von einem indigenen Stamm tief im Dschungel, der noch nie Kontakt zur Außenwelt hatte. Sogar Goldvorkommen soll es bei dem Stamm geben. Doch die abenteuerliche Expedition mit dem mysteriösen Reiseführer wird rasch zu einer lebensbedrohenden Odyssee durch den Urwald.

"Jungle" ist zurzeit bei Amazon Prime Video zu sehen.

 

Nordwand (2008)

Ein Bergfilm darf natürlich in der Kategorie Survival-Thriller nicht fehlen. Der deutsche Regisseur Philipp Stölzl ist zwar nicht immer davor gefeit, in die traditionelle Glorifizierung von Manneskraft und Heldentum abzudriften. Manchmal erinnert die überhöhte Stilisierung des Kampfes Mensch vs. Natur ein wenig an Nazi-Ästhetik. Aber schließlich schreiben wir auch das Jahr 1936 und es geht um den ersten Besteigungsversuch der legendären Eiger-Norwwand in den Berner Alpen. Der Überlebenskampf am Berg überzeugt im Vergleich mit ähnlichen Hollywood-Spektakeln wie "Vertical Limit" (2000) und "Everest" (2015) vor allem durch die naturalistische und weniger mit Spezialeffekten überladene Inszenierung.

"Nordwand" ist bei Amazon Prime Video zu sehen, aber nicht im Prime-Abo enthalten. Hingegen ist der Film bei Joyn und Maxdome in der Flatrate enthalten.

 

Buried – Lebend begraben (2010)

Zum Schluss noch ein sehenswertes Low-Budget-Kammerspiel von Ryan Reynolds ("Deadpool"): Nachdem der Konvoi des LKW-Fahrers Paul Conroy (Reynolds) im Irak von Aufständischen überfallen wurde, findet er sich in einem dunklen Sarg wieder. In der vergrabenen Holzkiste befindet sich ein Mobiltelefon, mit dem er für seine Entführer ein Lösegeld von fünf Millionen Dollar beschaffen soll. Paul bleiben rund 95 Minuten (so lange dauert der Film), bevor der Sauerstoff in seinem Sarg aufgebraucht ist. Der Survival-Thriller auf engstem Raum funktioniert dank des guten Drehbuches und der überzeugenden Performance von Reynolds erstaunlich gut.

"Buried" ist bei Amazon Prime Video zu sehen, aber nicht im Prime-Abo enthalten. Hingegen ist der Film bei Joyn und Maxdome in der Flatrate enthalten.