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02/15/2022

"Euphoria": Alexa Demie über Schock-Szene zwischen Maddy und Nate

Genauso wie wir ZuschauerInnen hatte die Schauspielerin Probleme, nach der grausamen Szene in die reale Welt zurückzukehren.

von Manuel Simbürger

Achtung, Spoiler!

"Euphoria" hört einfach nicht auf, uns Woche für Woche im besten Sinne vor den Kopf zu stoßen, zu schockieren und uns fassungslos vor dem Bildschirm zurück zu lassen – und das nicht nur aufgrund der puren Lust an der Provokation, sondern um möglichst tief in die dunkelsten Abgründe der komplexen Figuren einzutauchen.

In der sechsten Episode der zweiten Staffel (OT: "A Thousand Little Trees of Blood") geht es um die Nachwehen der überraschenden Enthüllung der Vorwoche, dass Cassie mit Nate geschlafen hat. Der ultimative Verrat an Maddy – und weil die junge Frau ohnehin mit Zurückweisung und fehlender Aufmerksamkeit schlecht umgehen kann, denkt sie prompt über Rache nach. Soll sie das Video von Jules und Nates Vater veröffentlichen?

Doch alle "Euphoria"-Fans wissen: Leg dich besser nicht mit Psychopath Nate an! Bevor Maddy ihre Rachepläne zu Ende schmieden kann, erwartet Nate sie in ihrem Schlafzimmer und bedroht seine On-/Off-Freundin mit geladener Waffe. Nicht nur das: Er spielt mit ihr  grausames Russisches Roulette, das uns Zuschauerinnen vor Spannung in Schnappatmung versetzte. Eindeutig eine der intensivsten Szenen der gesamten Serie.

Alexa Demie: "Unglaublich schwierige Szene"

Aber nicht nur wir ZuschauerInnen, auch Maddy-Darstellerin Alexa Demie hatte Probleme damit, diese Alptraum-Szene einfach so wegzustecken, wie sie in einem aktuellen Interview für den YouTube-Channel der Serie verriet: 

"Es war keine einfache Szene zu filmen", gab die Schauspielerin zu. "Es ist einfach traumatisch, in dein Schlafzimmer zu gehen, und jemand, den du liebst und von dem du dachtest, dass er dich liebt, sitzt da und bedroht dich mit einer Waffe.“

Auch in einem Gespräch mit "Entertainment Weekly" ließ Alexa ihren Gefühlen freien Lauf: 

"Es war eine unglaublich schwierige Szene, nicht nur wegen der Waffe an meinem Kopf, sondern weil sie auf eine ganz bestimmte Art und Weise choreografiert war“, sagte sie. "Wir mussten uns mit den Kamerabewegungen bewegen und es war wirklich verstörend, und so brauchten wir zwei Tage, um [die Szene] zu drehen. Es war im Grunde alles, was wir an diesen Tagen die ganze Zeit gemacht haben."

Mut zur Improvisation

Zeit zum Vorbereiten und zum Proben hätten sie und Co-Star Jacob Elordi (Nate) nicht gehabt, verrät Alexa im Interview. "Aus Zeitgründen sind wir einfach [in die Szene] hineingesprungen. (...) Wir haben es wirklich herausgefunden (wie sich die Szene entwickelt), als wir weitermachten und sie drehten. Sam [Levinson] entdeckte neue Dinge mit der Kamera, und Jacob und ich entdeckten neue Dinge mit der Dynamik zwischen uns. Es gab ein paar Momente, die improvisiert wurden."

Abzuschütteln sei solch eine intensive und schockierende Szene für sie als Schauspielerin nicht, meint Alexa. Denn das Wichtigste sei, weiterhin "in character" zu bleiben, um den Moment so authentisch wie möglich zu gestalten. "Ich bin definitiv nicht der Typ Schauspielerin, die eine Szene wie diese einfach unterbrechen und anfangen kann zu lachen und zu scherzen. Ich muss irgendwie in meiner eigenen Welt bleiben und alle anderen ausschalten."

Die zweite Staffel von "Euphoria" ist auf Sky zu sehen. Hier geht's direkt zur Serie.

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