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04/20/2021

"Furiosa": "Mad Max"-Prequel als Australiens größtes Filmprojekt

George Millers teures Prequel zu "Mad Max: Fury Road" wird uns Anya Taylor-Joy anstelle von Charlize Theron bieten.

von Franco Schedl

In George Millers "Mad Max"-Spin-off zur Vorgeschichte der schillernden Figur Furiosa aus "Mad Max: Fury Road" müssen wir zwar leider ohne Charlize Theron auskommen, doch budgetär wird sich die dadurch womöglich eingesparte Gage kaum auswirken, denn das Projekt verspricht richtig kostspielig zu werden.

New South Wales ist erfreut

Der Film sichert sich dadurch bereits jetzt einen Sonder-Status als aufwendigstes australisches Werk aller Zeiten. Allerdings wird der Rekord mit einer etwas merkwürdigen Einschränkung ausgedrückt: Politikerin Gladys Berejiklian ließ im "Sidney Morning Herald" verlauten, "Furiosa" werde der größte jemals in Australiens Bundesstaat New South Wales gedrehte Film sein. Abgesehen von solchen Spitzfindigkeiten wird das Projekt dem australischen Staat jedenfalls 350 Millionen US-Dollar einbringen und 850 neue Arbeitsplätze schaffen.

Der Dreh für "Mad Max: Fury Road" hätte ebenfalls New South Wales stattfinden sollen, musste dann aber großteils nach Namibia verlagert werden, da heftige Regenfälle in der australischen Wüste von Broken Hill Wildblumen zum Erblühen gebracht hatten.

Taylor-Joy statt Theron

Die Rolle der Furiosa wird von "Damengambit"-Star Anya Taylor-Joy übernommen, da George Miller von seinem ursprünglichen Plan, Charlize Theron per Computer zu verjüngen, längst wieder abgekommen ist.

Außerdem wissen wir, dass sich die "Furiosa"-Handlung über etliche Jahre erstrecken wird, wodurch der Film auch das genaue Gegenteil zum Vorgänger-Werk darstellt, das innerhalb weniger Stunden spielte. Außerdem soll es als Vorbedingung nicht nötig sein, "Mad Max: Fury Road" zu kennen, da der Film ganz für sich stehen werde.

"Furiosa" wird erst im Juni 2023 in die Kinos kommen.

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