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03/11/2021

Missverstanden: Diese Bösewichte waren eigentlich Helden

Auch wenn sie einem als BösewichtInnen präsentiert werden, wollten einige Super-SchurkInnen nur das Beste für die Menschheit.

Es ist das klassische Hollywood-Schema: Es gibt einen Helden oder eine Heldin, die den Bösen besiegen müssen. Alle halten dabei zur Hauptfigur und hoffen, dass die SchurkInnen eingesperrt oder getötet werden, doch wenn man genauer hinsieht, sind die meisten Fieslinge nicht ganz so böse, wie man auf den ersten Blick glaubt. 

Genauso wie unsere HeldInnen haben sie oft gute Gründe für ihre Taten und sind überzeugt davon, das Richtige zu tun.

Killmonger - Black Panther

Killmonger wurde sein Geburtsrecht als Thronfolger aberkannt. Er hat die systematische Unterdrückung seines Volks in der Welt gesehen und hielt es für falsch, die kraftvollen Ressourcen von Wakanda nicht für den Freiheitskampf einzusetzen. Killmonger war zwar bereit für eine blutige Revolution, aber hat im Endeffekt auch T’Challa davon überzeugt, dass es falsch ist, sich von der Welt zu isolieren. Seine Wut hat dazu geführt, dass Wakanda in diplomatische Beziehungen mit anderen Staaten getreten ist.

Die Hexe - Der Zauberer von Oz

Die Hexe aus “Der Zauberer von Oz“ ist zwar furchteinflößend, doch ihr Frust ist verständlich. Immerhin hat Dorothy ihre Schwester getötet und ihr dann auch noch die Schuhe gestohlen. Dorothy erfüllt damit den Tatbestand der Leichenschändung und ist bei Weitem nicht das unschuldige Mädchen, das sie behauptet zu sein. Alles, was die Hexe will, ist, dass Dorothy ihr die Schuhe ihrer ermordeten Schwester zurückgibt. Anstatt sich für ihre Tat zu entschuldigen, tötet Dorothy auch die zweite Hexe und ist somit die eigentliche Schurkin von Oz.

Die Maschinen - Matrix

Die Maschinen haben die Menschen zwar versklavt und nutzen sie als Energiequellen, doch ganz so einfach ist die Lage auch nicht. Wer den Animationsfilm "Animatrix“ gesehen hat, weiß, dass die Maschinen von Menschen erschaffen wurden. Durch ihre hochentwickelte künstliche Intelligenz hatten sie die Kraft, die Menschheit auszulöschen, doch sie beschlossen, sich stattdessen in eine eigene Kolonie zurückzuziehen.

Die Menschen machten jedoch weiter Jagd auf die Maschinen und versuchten, sie zu zerstören. Anstatt einen Massenmord zu begehen, setzten die Maschinen fast die gesamte Menschheit in einen künstlichen Tiefschlaf, in dem sie ein eigenes Leben führen können.

Poison Ivy - Batman und Robin

Auch wenn “Batman und Robin“ der schlechteste Film der "Batman“-Reihe war, sollte man nicht Poison Ivy dafür verantwortlich machen. Ja, sie hat die Frau von Dr. Freeze getötet und hat auch versucht Batman zu töten, aber sie hatte einen sehr guten Grund dafür. Poison Ivy hat erkannt, dass die Menschheit die Natur vernichtet, und wollte deshalb die Menschheit vernichten. Ihr Ziel ist zwar nicht besonders human, aber immerhin könnte durch sie der Planet weiterexistieren und in Zukunft eine neue Zivilisation entstehen, die in Einklang mit der Natur lebt.

Mystique - X-Men

Viele ZuseherInnen waren enttäuscht, dass Mystique sich von ProfessorX Vision von einer Welt, in der Menschen und Mutanten Koexistieren können, abgewandt und sich Magnetos Team angeschlossen hat. Kann man ihr das jedoch tatsächlich vorwerfen? Sie wurde aufgrund ihres Aussehens ihr Leben lang missbraucht und ausgestoßen. Das System hat sie jahrelang als Feindin abgestempelt, da scheint es nicht ungewöhnlich, dass sie Rache nehmen will und nicht an ein friedliches Zusammenleben glaubt.

Thanos - Avengers: Infinity War

Auf den ersten Blick scheint Thanos kein großer Philanthrop zu sein, doch auch hinter seinem schrecklichen Plan, die Hälfte der Erdbevölkerung auszulöschen, steckt ein guter Grund. Der Titan reist quer durch die Galaxie und setzt sich für eine friedliche Gesellschaft ein, die hoffnungsvoll in die Zukunft blickt. Das größte Problem für ihn ist die Überbevölkerung, da die Ressourcen auf der Erde begrenzt sind und er einen erbitterten Kampf um Rohstoffe befürchtet. Ob er mit seiner Prognose Recht hatte, wird sich wohl erst im Laufe der Zeit herausstellen.

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