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12/10/2020

Netflix punktet weltweit mit Produktionen aus Deutschland und Österreich

Die deutschsprachigen Serien "Barbaren" und "Freud" sind unter den populärsten nicht-englischsprachigen Netflix-Serien weltweit.

Serien und Filme aus dem deutschsprachigen Raum sind laut Netflix heuer auf der ganzen Welt populär gewesen. Die historische Action-Serie "Barbaren" rund um die Hermannsschlacht im Teutoburger Wald im Jahr 9 nach Christus hat es in 91 Ländern in die jeweiligen Top 10 des Jahres geschafft. Sie sei damit "die zweiterfolgreichste nicht-englischsprachige" Netflix-Serie weltweit gewesen, teilte der Streamingdienst am Donnerstag mit.

 

Auch die österreichische Serie "Freud" findet sich im Spitzenfeld. Damit ist der der österreichischen Serie immerhin ein Erfolg bei den Netflix-Usern vergönnt und damit mitunter auch eine Fortsetzung mit einer zweiten Staffel. Bei den Kritikern bekam die Serie hingegen eher durchwachsene Kritiken, bei uns – trotz guter Ansätze und Teilaspekte – sogar eine vernichtende Kritik.

 

Beliebter in diesem Feld sei lediglich die vierte Staffel der spanischen Netflix-Serie "Haus des Geldes" gewesen, so der Streamingdienst.

Die dritte Staffel von "Dark" war in 85 Ländern in den Top 10 vertreten und landet damit auf dem zehnten Platz der populärsten nicht-englischsprachigen Produktionen weltweit.

Weitere populäre auf Deutsch produzierte Inhalte waren die in Koproduktion mit dem ORF entstandene Mystery-Thrillerserie "Freud" sowie die Liebeskomödie "Isi & Ossi" mit Lisa Vicari und Dennis Mojen in den Hauptrollen und der Superheldenfilm "Freaks - Du bist eine von uns".

Auch die auf Jiddisch, Englisch und Deutsch erzählte vierteilige Serie "Unorthodox", die in New York und Berlin spielt, punktete global. Maria Schrader wurde dafür bei den 72. Emmy-Awards in der Kategorie "Beste Regie für eine Miniserie" (Outstanding Directing For A Limited Series, Movie Or Dramatic Special) ausgezeichnet. 

Welche Serien und Filme im deutschsprachigen Raum besonders beliebt waren, teilt Netflix für das Jahr 2020 nicht explizit als Top 10 mit. Der Streamingdienstleister macht gemeinhin auch ein Geheimnis um die Zahl seiner Abonnenten in Deutschland. Auch genaue Abrufzahlen werden üblicherweise nicht veröffentlicht.

Netflix – gegründet 1997 im kalifornischen Los Gatos – bringt es zurzeit weltweit auf etwa 200 Millionen bezahlte Mitgliedschaften. Während viele Firmen unter der Corona-Krise leiden, profitierte der Streamingdienst davon, dass viele Menschen wegen des Virus kaum ausgehen. Die durch die Pandemie bedingte Zuhause-Ära dürfte dafür sorgen, dass Netflix seinen Vorsprung im Streaming-Markt ausbaut.

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