Nichts als Gespenster

 D 2008
Drama 04.07.2008 115 min.
6.40
Nichts als Gespenster

Fünf Episoden nach der Bestseller-Autorin Judith Hermann über unglückliche Liebe und die allgemeine Verlorenheit der Generation X .

Caro besucht auf der Rückreise von Prag ihre beste Freundin Ruth in Cottbus und muss feststellen, dass der Mann, in den diese sich gerade verliebt hat, viel besser zu ihr selber passen würde.

Ellen und Felix reisen per Mietwagen durch den Südwesten der USA und je weiter sie fahren, desto mehr drängt sich das Gefühl zwischen sie, dass ihre Beziehung in eine Sackgasse geraten ist.

Die besten Freunde Jonas und Irene, die beide gerade eine kaputte Beziehung hinter sich haben, flüchten nach Island, weg von dem ganzen Ballast der Heimat. Sie besuchen einen Jugendfreund von Irene, Magnus, der früher in Deutschland gelebt hat und dessen neue Freundin Jonina. Zwischen den Vieren entwickeln sich Annährungen und Spannungen und während sich Jonina in Jonas verliebt, landet dieser mit Irene im Bett, ohne wirklich zu wissen, warum.

Auch Christine, die mit ihrer besten Freundin Nora deren Ex-Freund Kaspar auf Jamaika besucht, wohin dieser vor Jahren ausgewandert ist, weiß nicht wirklich, was sie will.

Fünf Reisen, auf denen sich jeweils Menschen begegnen, die sich mit der leisen Hoffnung auf Annäherung und Veränderung gegenübertreten. Die Verknüpfungen zwischen den einzelnen Geschichten laufen nicht im Plot, sondern thematisch ab.

Details

August Diehl, Chiara Schoras, Fritzi Haberlandt, Janek Rieke, Stipe Erceg, Ina Weisse, u.a.
Martin Gypkens
Martin Todsharow
Eva Fleig
Martin Gypkens
Senator

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Oi jegerle
    Hybridsprachkunstruktionsfilme gelingen eigentlich nie.

    Hier werden Schauspieler die atmosphärisch was können, wie der August Diehl und die Fritzi Haberlandt mit Wotan Wilke Möhring zusammengschweisst und in der Hitze versengt. Wotan ist ein Trashdarsteller, was hoffen da die Qualitätsdarsteller zu gewinnen, bei der Regie und dem Drehbuch? Sicher ist es schade, dass weder Diehl noch Haberlandt Kassenschlager verbuchen konnten, wie das der Till Schweiger tut. Aber gute Leute so gegen die Wand fahren lassen, finde ich trotz des Minifilmmarkts für deutsche Produktionen etwas unüberlegt. Was denken sich da nur die Agenten?