Nur eine Stunde Ruhe

 F 2014

Une heure de tranquillité

Komödie 08.05.2015 79 min.
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5.50
Nur eine Stunde Ruhe

In der Hauptrolle brilliert der Comedy-Star Christian Clavier ("Monsieur Claude und seine Töchter") als neurotischer Musikliebhaber Michel.

Auf einem Flohmarkt entdeckt der leidenschaftliche
Jazz-Fan Michel (Christian Clavier) eines sonnigen
Morgens eine seltene Schallplatte. Nichts wünscht
er sich sehnlicher, als das neu erworbene Werk in Ruhe
zu Hause und allein anhören und genießen zu dürfen.
Doch es scheint, als habe sich die Welt gegen ihn verschworen:
Seine Ehefrau macht ihm ein furchtbares
Geständnis, sein unberechenbarer Sohn taucht aus dem
Nichts wieder auf, Michels besorgte Mutter ruft ununterbrochen
an und zu allem Überfluss findet ausgerechnet
an diesem Tag eine große Party in der Nachbarschaft statt.
Um in diesem Chaos endlich einfach nur eine Stunde
seine geliebte Schallplatte hören zu können, ist Michel
jedes Mittel recht. Dennoch muss der gerissene Lügner
all seine Energie einsetzen, damit aus dem sonnigen
Morgen kein böser Albtraum wird ...

Details

Christian Clavier, Carole Bouquet, Valérie Bonneton, Rossy de Palma, Stéphane De Groodt
Patrice Leconte
Éric Neveux
Jean-Marie Dreujou
Patrice Leconte, Florian Zeller
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Kritiken

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User Kritiken

  • Der Jazzfan
    Patrice Leconte hat die Fähigkeit, aus einer kleinen Belanglosigkeit einen abendfüllenden Film zu machen: Der Zahnarzt Michel Leproux findet auf einem Flohmarkt eine seltene Jazz LP und will sie sich anhören. Dazu braucht er wie im Titel angekündigt etwa eine Stunde. Der Film erzählt, was ihm alles dazwischen kommt und ihn daran hindert. Mit einem großartigen Christian Clavier, der seinen ‘Monsieur Claude‘ noch nicht ganz ablegen konnte, gelingt eine schwungvolle Komödie, die teilweise haarscharf an der Klamotte vorbeischrammt. Durch eine Entwicklung, die einmal in Gang geraten eine gewisse Eigendynamik entwickelt, ergeben sich immer neue Wendungen, die sich am Ende zu handfesten Überraschungen (z.B. bezüglich der Vaterschaft) mausern. Und die Anzahl der beteiligten Figuren weitet sich immer mehr aus und hält so das Interesse hoch: vom exzentrischen Dienstmädchen Maria (Rossy de Palma) über Elsa (Valérie Bonneton) die Geliebte von Leproux und seine leicht depressive Ehefrau Nathalie (Carole Bouquet). Beide Mädels steigern sich in eine wahre Coming-Out Geständnisorgie. Das ist blanke Komik pur. Hingegen Nachbar Pavel (Stephane de Groodt) ist sowohl ‘strange‘ als auch ein Vertreter vom Typ ‘Arme Sau‘. Die Immigranten, die zu beherbergen sind, passen nicht so ganz ins Bild. Stören aber auch nicht weiter. Der Knaller sind die polnisch/portugiesischen Installateure, die die Wohnung fluten. Klar, dass wir und Michel Leproux am Ende die LP hören. (Klassischer New Orleans Dixi). Und der Zuschauer verlässt swingend, wippend oder mit den Fingern schnippend das Kino. Rundum ein Feel-Good Movie.