On the Silver Globe

Na srebrnym Globie Polen , 1987

Es geht hier weder um die unendlichen Weiten des Weltalls noch um Aliens oder Laserwaffengefechte, sondern um die Anfänge der Menschheit und der Religion. Es geht um die Frage und dem Infragestellen des Göttlichen.

Min. 157
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Ungeahnte Welten öffnen sich hier hinter dem silbrig-bläulichen Schleier von Bildern, deren Farben man nachträglich jegliche Sättigung entzogen hat. Da gibt es surreal anmutende Aufnahmen von Astronauten, die auf primitiven Steinhaufen bestattet werden. Drogenfahrten durch Wüstenlandschaften. Die Stadt der Scherne, den Ureinwohnern des silbernen Planet -telepathisch begabte Vogelwesen; nun im Krieg gegen die Stämme der neuen Menschen. Und ganz zum Schluss die barbarischen Szene einer Passion auf dem Sandstrand. Auf gigantische Pfähle gespießte Leiber, Steinigungen. Und die Erkenntnis, dass selbst Götter, Halbgötter und andere Heilsbringer keine Immunität auf Erden genießen. 

Zulawskis Verfilmung der so genannten  "Mond-Trilogie" fiel beinahe gänzlich der Zensur zum Opfer, als die polnischen Behörden im Jahr 1977 die Dreharbeiten gewaltsam gestoppt, Requisiten und Kulissen zerstört und den Regisseur verhaftet haben. Doch das unvollendete, fragmentarische Werk konnte gerettet werden und wurde mit einer dennoch epischen Länge von 157 Minuten veröffentlicht. 

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