Open Hearts

 DK 2001

Elsker dig for evigt

Drama, Romanze, Independent 17.01.2003 113 min.
7.60
film.at poster

Open Hearts erzählt die Geschichte von vier Menschen, die plötzlich und unvorbereitet auf die Zerbrechlichkeit des Lebens und die Macht der Liebe treffen.

Open Hearts ist ein Film über Versprechungen, die wir nicht einhalten können, über das Leben, das wir nicht planen können. Es ist ein Film über das Leben, die wahre Liebe und über die Verantwortung, die wir für die Menschen haben, die wir lieben.

"Susanne Bier, die vor drei Jahren mit ,The One and Only' einen unerwartet großen Publikumserfolg für das dänische Kino inszeniert hat, legt mit dieser Dogma-Produktion ihre jüngste, mit Spannung erwartete Regiearbeit vor. Mit einem ausgesprochenen Gespür für Atmosphäre und die leise Komik hinter der Tragik führt die Regisseurin durch ein Wechselbad der Gefühle. Darsteller wie Mads Mikkelsen (,Flickering Lights', NFL 2001), Paprika Steen (,Das Fest', NFL 1998) und Nikolaj Lie Kaas (,Truly Human', NFL 2001) waren selten so überzeugend wie in OPEN HEARTS, der derzeit in Dänemark alle Kassenrekorde bricht. Auf dem International Film Festival in Toronto erhielt der achte Dogma-Film aus Dänemark für seine ,überzeugenden kinematographischen Ausdrucksmittel' eine lobende Erwähnung." (44. Nordische Filmtage Lübeck)

Open Hearts wurde als dänischer Kandidat für den "Academy Award" - Bester fremdsprachiger Film nominiert.

Details

Mads Mikkelsen, Sonja Richter, Nikolai Lie Kaas, Paprika Steen, Stine Bjerregaard, u.a.
Susanne Bier
Anders Thomas Jensen
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Von der Liebe verlassen
    Der Fokus liegt auf dem sozialen Umfeld und den Reaktionen auf einen Unfall, bei dem Joachim (Nikolai Lie Kaas) vom Hals abwärts gelähmt ist. Und es wird Tacheles geredet, was nicht heißen soll, dass es ohne Tränen abgeht. Doch es gelingt der Regisseurin Susanne Bier vom Geschehen Abstand zu halten und den Zuschauer trotzdem zu packen. Eine realistische Entwicklung setzt ein. Zwei Angehörige von verschiedenen Parteien gehen eine neue Beziehung ein: Freundin Cecilie (Sonja Richter) und Ehemann Niels (Mads Mikkelsen hier mal in Tränen!) verlieben sich in einer Art Not- und Schlafgemeinschaft. Alle reagieren heftig aber gut nachvollziehbar. Auch die Kinder! Von Anfang an wird die Handlung von Dialogen begleitet, die mit einer ganz persönlichen Ironie daherkommen. Dabei sagen die Figuren oft das Gegenteil von dem, was sie meinen. In einer Wohnung ohne Möbel sagt Niels ‘Sehr gemütlich, findest du nicht? ‘ oder zu seinem Kollegen, der wirklich ein Riesenrindvieh ist sagt er lächelnd ‘Du bist ein liebenswerter, angenehmer, sehr netter Mensch. ‘ Das schützt ohne anzugreifen, zeigt aber auch die Distanz des Sprechenden zum Geschehen und wirkt außerdem wie ein Palliativ.
    Am Ende gibt es keine Gewinner. Jeder ist nur an Erfahrung reicher. Die vom Unfall betroffenen ehemals Liebenden ‘haben einander verlassen‘. Alle retten sich in die Zukunft mit ‘Offenen Herzen‘. Nordisch cool und trotzdem nicht ohne Emotionen.

  • sehr echt
    ohne große umschweifen, ohne verschönerungen, zeigt dieser film, wie hart so eine affäre für alle seiten sein kann und wie man einfach mitten im leben steht und keine ahnung hat, wie es weitergehen soll.
    musik ist knapp aber sinnvoll (und gut) eingesetzt. die stille wirkt für sich. ein film für leute, die gerne nachdenken und keine pauschal-meinungen annehmen.

  • mittel!!
    die grundidee des films ist schon ganz in ordnung (erinnert ein bischen an "breaking the waves"). aber die story ist doch ein bischen konstruiert und für mich blieb alles trotzdem ein bischen flau - auch weil der ausgang der geschichte vorhersehbar ist!
    - oder vielleicht sind wir einfach mittlerweile nur so unglaublich hollywood-verdorben!!

    übrigens ein wirklich mitreißender dogma-film der mit den selben ästhetischen mitteln wie "open hearts" zumindest bei mit mehr erreicht hat war der viel zu unbekannte "das fest"

  • Open Hearts
    Sensationell!!!
    Sehr lange her, dass mich ein Film so "gepackt" hat. Der österreichische Film könnte sich daran ein Beispiel nehmen. (siehe Ravioli) Nicht nach mehr Geld schreien, sondern erst gute Ideen liefern, heißt die Devise! Gute Ideen fordern nicht unbedingt viel Geld, auch wenn eine gute Idee manchen zu teuer erscheint...