Papillon

 USA 1973
Drama, Literaturverfilmung, Abenteuer 150 min.
8.10
Papillon

Die dramatische (Flucht-)Geschichte eines Gefangenen in einer Strafkolonie

Henri Charrière alias "Papillon" wird wegen eines Mordes, den er nicht begangen hat, in die Strafkolonie Bagno in Französisch-Guyana verbannt. Auf der "Teufelsinsel" herrschen unmenschliche Zustände: tropische Hitze, Fieber, mangelhafte Ernährung und sadistische Aufseher. "Papillon" hält nur der Gedanke an Flucht am Leben. Obwohl zwei Fluchtversuche scheitern, gibt "Papillon" nicht auf. Trotz körperlicher Auszehrung gelingt ihm schließlich eine tollkühne Flucht.

Nach dem autobiographischen Bestseller von Henri Charrière

Details

Steve McQueen, Dustin Hoffman, Robert Deman, Ratna Assan, Victor Jory, u.a.
Franklin J. Schaffner
Jerry Goldsmith
Fred J. Koenekamp
Dalton Trumbo, Lorenzo Semple Jr.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Papillon & Dega
    Es ist ein Klassiker unter den Abenteuerfilmen.. Dabei wird ein unmenschliches System des französischen Strafvollzugs angeprangert, das inzwischen abgeschafft worden ist. Es gibt authentische Einblicke in den Umgang mit Strafgefangenen. Die beiden Hauptdarsteller sind ganz große Klasse. Der titelgebende Steve McQueen gibt den harten Hund, der nur ein Ziel kennt: weg von der Insel. Gut gemacht, wie er physisch verfällt bei dem Versuch, ihn zu brechen. Aber sein Leidensgenosse Dega (Dustin Hoffman) spielt ihn glatt an die Wand. Unvergesslich seine Mimik und sein Aussehen. Vor allem die Brille mit Gläsern wie aus dem Boden einer Colaflasche geschnitten. Und er bringt mit seinen Emotionen echte menschliche Tiefe in diese Männerfreundschaft der Ausbrecher. Er ist immer dabei und bleibt am Ende doch zurück. Ein Genie mit Herz von Visagisten fast bis zur Unkenntlichkeit verfremdet. In der spannenden Handlung gibt es noch einen kurzen Hauch von Südseeromantik bevor das ungewöhnliche Ende kommt. Zu dem Zeitpunkt kann man die Titelmelodie schon mitpfeifen.