Pauline am Strand

 F 1982

Pauline à la plage

Romanze, Tragikomödie 94 min.
7.50
Pauline am Strand

Pauline und ihre ältere Cousine Marion verbringen die Sommerferien an der Atlantikküste. Mit drei Männern von höchst unterschiedlichem Alter und Charakter diskutieren und erleben die beiden jeweils ihre erste Liebe.

Die Gartentür öffnet sich, die Gartentür schließt sich. Dazwischen: ein Film, ein Sommer. Ein Tanz der Täuschungen, Mutmaßungen, reflektierenden Reden, die sich ums irgendwie leere Zentrum der Liebe winden, leer darum, weil die Liebe versteckt, vertuscht, halbherzig oder bloß eingebildet und eigentlich nur ein amouröser, aber verwirrender Zeitvertreib ist am Ferienstrand von Grandville in der Normandie, wo die Farben im August zart sind, gleichsam aquarell­haft verdünnt, und in den Gärten blasslila Hortensien blühen. Die Kamera stets in der einfachsten Position. Der Stil karg, durchaus vollendet in seiner Distanz, aber darauf verzichtend, überhaupt so etwas wie ein "Stil" sein zu wollen. Das Klima: melancholische Ironie. Vor lauter fehlgeleitetem, Pfauenräder schlagendem Verstand könnte man den Verstand verlieren. Ihr seid alle Heuchler, sagt das Mädchen Pauline (das seine erste Enttäuschung hinter sich hat) zu den Erwachsenen. Ihr redet ständig von Liebe, dabei wollt ihr nur selbst geliebt werden. (H.T.) (filmmuseum)

Details

Arielle Dombasle, Pascal Greggory, Amanda Langlet, Féodor Atkine, Simon de La Brosse, u.a.
Eric Rohmer
Jean-Louis Valéro
Nestor Almendros
Eric Rohmer

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