Alex Haley

Roots - Die nächsten Generationen

— Roots: The Next Generations

1882 ist Tom Harvey, Urenkel von Kunta Kinte, zu einem der führenden unter den Schwarzen in Henning, Tennessee, geworden. Obwohl er für Col. Warner, Oberhaupt der Stadt arbeitet, kommt es immer mehr zu Spannungen zwischen Weißen und Schwarzen. Toms Tochter Cynthia heiratet den tüchtigen Schwarzen Will Palmer, der bald darauf das örtliche Holzlager übernimmt. Als die Stadt und auch der Holzhandel wächst, können beide ihre Tochter Bertha auf ein College schicken, wo sie sich in ihren Mitschüler Simon Haley, Sohn eines Farmers, verliebt. Nach Abschluss des Colleges muss er als Soldat in den Ersten Weltkrieg. Nach dem Krieg kehrt er zurück und heiratet Bertha. Er lehrt Landwirtschaft in Alabama und in der Zeit des New Deals organisiert er die Bauern gegen die Großgrundbesitzer. Ihr Sohn Alex wird von Simon überredet, sich als Soldat für den Zweiten Weltkrieg zu melden. Nach dem Krieg wird er Journalist und schließt sich in den 1960er Jahren der Bürgerrechtsbewegung an. Schließlich reist Alex nach Afrika und erfährt dort die Geschichte der Entführung seines Vorfahren Kunta Kinte von einem Stammesangehörigen.

Der kleine Malcolm wächst in Detroit auf. Sein Vater ist Priester und muss sich mit dem rechtsradikalen Ku-Klux-Klan auseinandersetzen, der ihn fortwährend terrorisiert. Die Situation spitzt sich zu und Malcolms Vater wird schließlich ermordet, woraufhin seine Mutter in eine Nervenheilanstalt eingewiesen werden muss. Malcolm treibt währenddessen seine Schulbildung voran, muss aber bald feststellen, dass in den USA zu seiner Zeit bestimmte Berufe nicht für Afroamerikaner zugänglich waren. Er gerät später auf die schiefe Bahn und taucht in zwielichtige Kreise ab. Als er daraufhin verhaftet wird vollzieht er einen innerlichen Wandeln während der Haft. Er lernt den Islam kennen und legt seinen Sklavennamen Little ab und nennt sich nun Malcolm X. Wieder auf freiem Fuß treibt er eine neue Bürgerrechtsbewegung voran.