Hugo Grimm

Ein Sommer im Burgenland

— Ein Sommer im Burgenland

Von Köln nach Rust am Neusiedlersee gereist, staunt Maria über die vielen Störche auf den Dächern. Einer davon bringt Segellehrerin Nina bald was Kleines: Sie ist von Marias Managersohn Paul schwanger, der nun in Schanghai weilt und angeblich von nichts wusste. Maria, die zufällig von dem Kind erfahren hat, bietet Hilfe an, was Nina schroff ablehnt. Netter ist da schon Ninas Onkel Harald. Er zeigt Maria die Umgebung – was in ihr verschüttete Erinnerungen an die 50er weckt, als sie mit ihren Eltern aus Ungarn in den Westen kam…

Auf einer kurz vor dem Verkauf stehenden Bohrinsel mitten in der Nordsee kommt es zu einem Zwischenfall, den die ehrgeizige Managerin der Ölfirma um jeden Preis vertuschen muss. Kurz darauf werden im Krankenhaus eines nahe gelegenen Seebades zahlreiche Badegäste mit mysteriösen Symptomen eingeliefert. Als es den ersten Todesfall gibt, wird Peter Kranz vom Umweltministerium eingeschaltet. Zusammen mit der Krankenhausärztin Eva Meinert, deren Tochter seit dem Bad in der Nordsee vermisst wird, und dem Meeresbiologen Finn findet Peter heraus, dass sich epidemieartig verbreitende Mikroorganismen für die bedrohlich wachsenden Krankheits- und Todesfälle verantwortlich sind. Die Spur führt die drei zur havarierten Bohrinsel, wo sie Zeugen eines beängstigenden Naturschauspiels werden...